Fahrwartbericht der Saison 2024/2025

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Generalversammlung vom 13.04.2024
Eine gute Stunde vor Beginn der Generalversammlung im Restaurant Schützen-haus in Schaffhausen bestand die Chance, vor dem Anlass noch was zu Essen zu sich zu nehmen. Danach wurde die neue Saison 2023/2024 traditionsgemäss mit der Generalversammlung eröffnet.

Eröffnungstour vom 01.05.2024
Unser Treffpunkt zur Eröffnungstour war um 14 Uhr beim Schützenhaus auf der Breite. Ich war gespannt, sollte ich allenfalls alleine sein? Denn Christoph und Ronit sind wieder einmal am Reisen in Portugal und Spanien. Wolfgang kriegte sein Motorrad nicht rechtzeitig aus dem Winterschlaf und Michael hat vor Kurzem eine neue Stelle angetreten und konnte noch nicht frei nehmen. Meine letzte Hoffnung war Mario. Als ich zum Schützenhaus kam, standen zu meiner Überraschung bereits drei Töffs da: Dominik Wyss, Reto Greutmann und Ladina Greutmann. Janine Baumgartner musste noch tanken. Alle waren noch nie mit dabei. Auch dieses Jahr hält Mario an seiner Tradition fest, meistens als Letzter zu erscheinen. Aber er ist fast immer dabei, was viel wichtiger ist. Also waren wir zu sechst. Da zwei Fahranfängerinnen, Ladina und Janine, dabei waren, sollte es eine gemütliche Tour in der Region Seerücken geben. Die beiden Mädels fuhren unmittelbar hinter mir und wir starteten Richtung Schlatt – Giesenhard – Stein am Rhein – Eschenz – Herdern – Hoerhausen – Steckborn. Da das Wetter schön und mit 23 Grad angenehm warm war, hatte es jeweils am See entlang sehr viel Verkehr. Wir waren aber nur kurze Abschnitte am See und fuhren immer wieder auf kleinen und fast leeren Strassen auf den Seerücken hoch. Von Mannenbach also wieder hoch nach Büren – Wigoltingen – Eschlikon – Amlikon – Lustdorf – Affeltrangen – Lommis – Matzingen. Es war schon längst Zeit einzukehren. Doch Restaurants, die offen hatten, waren Mangelware und viele hatten auch für immer geschlossen. Beim Bahnübergang in Matzingen wurden wir fündig. In einer gemütlichen Gartenwirtschaft stärkten wir uns mit Gelati und Mineralwasser. Den Mädels machte es Spass und sie kamen auch immer mit. Wir haben aber auch nie überholt, da ihre beiden Töffs mit 11 kW etwas untermotorisiert sind. Nun nahmen wir noch den Rest unter die Räder nach Aadorf – Elgg – Räterschen – Seuzach – Neftenbach – Buch am Irchel – Flaach – Marthalen – Schaffhausen, wo wir uns nach 160 km beim Schützenhaus verabschiedeten. Hoffentlich kommen die Neuen wieder mal mit, denn sonst sind Mario und ich alleine unterwegs. Es macht auch viel mehr Spass, die Freude am Motorradfahren mit anderen zu teilen.

Pfingsttour ins Allgäu vom 18.05.2024 bis 20.05.2024
Unser Treffpunkt zur Pfingsttour ist um 8 Uhr beim Schützenhaus auf der Breite, wie meistens. Bei herrlichem Wetter kommt Mario wie gewohnt etwas später angefahren. Aber wenn Mario da ist, sind alle anwesend. Leider haben nicht alle auf dem Foto Platz, deshalb haben wir nur uns zwei abgelichtet. Damit wir etwas vorankommen, nehmen wir die Autobahn bis nach Lustenau. Hier fahren wir durch das Lustenauer Ried Richtung Dornbirn, durch kleine Quartierstrassen. Schliesslich kennt man sich aus, wenn die halbe Verwandtschaft aus Vorarlberg stammt. Weiter geht es übers Bödele, wo die halbe Strecke mit 60 km/h belegt ist, bis nach Egg. Hier gibt’s den ersten Kaffeehalt. Es steht noch eine kleine Reparatur am Rückspiegel von Marios Töff an. Wir kosten das herrliche Wetter aus und fahren bei wenig Verkehr nach Oberstaufen – Immenstadt – Blaibach – Nesselwang – Seeg – Lechbruck durchs wunderschöne Allgäu bis nach Steingaden, wo wir uns in der Taverne in der gemütlichen Gartenwirtschaft mit einem feinen Mittagessen stärken. Einen Vorteil hat es, wenn man zu zweit unterwegs ist: Man braucht nicht so lange fürs Essen. Es wäre aber viel schöner, sich mit anderen auszutauschen. Nach dem Kaffee fahren wir weiter nach Murnau am Staffelsee Richtung Penzenberg. In Habach entscheiden wir uns für eine Zusatzschlaufe zum Starnberger See, da es noch nicht sehr spät ist. Wir erhofften uns eigentlich eine Strasse mit Seeblick. Leider haben wir den See erst so richtig am Ende des Sees in Starnberg gesehen. Wir fahren so weit wie es geht ins Zentrum und werden leider auch wieder enttäuscht. Für die Strecke brauchten wir auch etwas länger als angedacht, sodass wir uns entscheiden, auf möglichst direktem Weg nach Bad Tölz zu fahren. Als wir dann aber an einem Schild mit nur noch 15 km bis München vorbeifahren, stellen wir fest, dass wir uns verfahren haben. Wir studieren die Karte und stellen fest: Wir sind falsch. Also drehen wir um und fahren zurück. Wir kommen uns vor wie auf der Radrennbahn, unzählige Velofahrer sind auf der Strecke unterwegs. Da wir nun von Norden Richtung Bad Tölz unterwegs sind, nützt mir die Beschreibung zum Hotel nichts mehr. Zum Glück hat man noch einen Instinkt, den man sich in all den Jahren Töff fahren erlangt hat. So stoppe ich bei einer Tankstelle in Bad Tölz und habe das Gefühl, dass unser Hotel nicht mehr weit sein kann. Kurz noch einen Blick auf das neuzeitliche Hilfsmittel iPhone. Tatsächlich müssen wir kurz abdrehen und 500 Meter weiter kommen wir zum Hotel am Wald.

An der Rezeption werden wir von einem Schweizer Mädel empfangen. Es stellte sich bald heraus, dass die Mutter vor einigen Jahren ausgewandert ist und die Tochter nun das Hotel führt. Wir beziehen unsere Zimmer und machen uns frisch fürs Abendessen. Den Apéro, ein Bier, geniessen wir draussen im Garten. Zum Abendessen gibt es eine feine bayrische Spezialität, es ist sehr lecker. Wenn man in Bad Tölz ist, geht man natürlich den Bullen suchen, doch im Städtchen ist alles wie ausgestorben. In den paar wenigen Bars können wir auch niemanden ausmachen, und das an einem Samstagabend. So erkunden wir das Städtchen und hören Musik – eigentlich nur den Bass. Also nehme ich wieder unseren kleinen Helfer zur Hand und google, was dies für eine Veranstaltung ist. Schnell werde ich fündig: Es soll ein US-Car-Treff sein. Wir versuchen der Musik zu folgen und hören bald nichts mehr, als wir ins Tal absteigen. Nun folgen wir dem Navi, nur noch 400 Meter und wir hören immer noch nichts. Wir wollen schon umdrehen, da hören wir wieder den Bass. Nach 40 Minuten Fussmarsch sind wir dabei und kommen doch noch zu einem gemütlichen Abend. Nach einer halben Stunde beginnt es leider sehr stark zu regnen. Wir bleiben bis zum Schluss. Zurück fahren wir mit dem Taxi. Am nächsten Morgen finden wir dann noch ein Auto vor unserem Hotel, das wohl auch am Treffen war. Nach dem reichhaltigen Frühstück starten wir zeitig zur nächsten Etappe.

Von Bad Tölz Richtung Süden zum Kochelsee, den wir eigentlich umrunden wollen. Doch auf der hinteren Seite geht’s nicht mehr weiter, es gibt nur noch einen Wanderweg. Also wieder zurück und weiter nach Obernach, wo wir ins mautpflichtige Jachenautal abzweigen und am Walchensee entlangfahren. Am Ende des Sees geniessen wir in einem gemütlichen Restaurant einen Kaffee. Danach geht’s weiter Richtung Lenggries, kurz davor rechts abzweigen nach Vorderriss nach Wallgau. Weiter nach Mittenwald – Seefeld in Tirol bis nach Telfs. In einer Pizzeria essen wir Mittag. Weiter nach Nassereith und durch den ätzenden Verkehr rauf zum Fernpass. Einer der unbeliebtesten Pässe aus meiner Sicht. Es wird wieder etwas besser, als wir weiter nach Ehrwald – Reutte fahren. Jetzt kommt noch eine sehr schöne Strecke zum Ettal – Oberammergau – Wildsteig – Steingaden nach Füssen. Mal ins Zentrum fahren und nach dem Gefühl stoppen. Wo ist unser Hotel? Unser kleiner Helfer wird uns bestimmt weiterhelfen. Es zeigt uns an, dass wir noch 50 Meter vom Hotel Sonne entfernt sind. Also fahren wir weiter und beim Kreisverkehr 50 Meter später sehen wir auch schon das Hotel. Nach dem Check-In beziehen wir unser Zimmer. Wir entschliessen uns, nicht mehr in die Sauna zu gehen. Vielleicht hätten wir doch noch gehen sollen. Vom Balkon aus haben wir Einblick auf die Ruheterrasse. Stattdessen spazieren wir durch Füssen und suchen uns ein gemütliches Restaurant zum Essen. Eigentlich wollten wir noch in eine Bar. Leider haben wir aber nichts gefunden und beschliessen, im Hotel noch etwas zu trinken.

Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir von Füssen aus weiter. Wir nehmen ein Stück Autobahn Richtung Kempten bis nach Dietmannsried. Nun fahren wir durchs nördliche Allgäu nach Leutkirch. Immer wieder schön, in dieser Region unterwegs zu sein. Unser Weg führt nach Bad Wurzach – Bad Waldsee – Saulgau nach Sigmaringen. Für einmal hat es fast keinen Verkehr durchs Donautal, was wir geniessen. Zwischendurch sind wir in einer Pizzeria eingekehrt und haben uns gestärkt. Fast schon zu Hause nehmen wir den letzten Teil unter die Räder durch den Hegau. Wir konnten wieder eine schöne Pfingsttour erleben, leider waren wir nur zu zweit.

Abendtour vom 15.06.2024
Alle Jahre wieder an einem schönen Samstagabend trafen sich André, Michael, Christoph, Ronit, meine Wenigkeit und erfreulicherweise ein Überraschungsgast – nämlich Oskar mit seiner perfekt gepflegten und glänzenden Suzi – auf dem Dorfplatz in Hemmental. Das Wetter war gut und trocken, und so sind wir dann gut gelaunt um kurz nach 18 Uhr losgefahren. Die geplante Strecke verlief zunächst über die Rosenbergstrasse nach Neuhausen, über den Zoll nach Jestetten und dann Richtung Baltersweil nach Dettighofen. Vorbei an Bühl und Riedern am Sand nach Griessern, wo wir auf die B34 Richtung Lauchringen fuhren. In Lauchringen bogen wir dann rechts ab und fuhren ein kurzes Stück das berühmt-berüchtigte Steinatal entlang bis Detzeln. Zum Glück blieben uns Begegnungen mit den üblichen Volldeppen auf dieser, wenn auch nur kurzen Strecke, erspart und wir erreichten sicher die Abzweigung nach links auf die kleine und schöne Strasse nach Krenkingen. Von dort weiter auf der K6556 vorbei an Aichen und dann runter nach Gutenburg. Dort bogen wir rechts ab auf die L157 Richtung Witznau. Ortsausgang Witznau ging es dann wiederum links ab auf die K6594, die auch einige sehr schöne Kurven für uns bereithielt. Vorbei an der Burgruine «Heidenschloss», Berau, Rickenbach bis Brenden, wo es unmittelbar nach Ortsausgang rechts ab auf die K6502 ging, die wir bis kurz vor Buggenried fuhren. Dort bogen wir links ab auf die K6500 nach Grafenhausen, wo wir dann wieder auf die L157 trafen, welche uns direkt nach Birkendorf führte. Hier ging es nach links auf die K6517, die uns dann schnurstracks wieder runter ins Steinatal brachte. Wiederum ein kleines Stück Nervenkitzel bis zur Abzweigung auf die K6593 – auch ohne Zwischenfälle geschafft. Auf diesem kleinen Strässchen ging es dann nach Bettmaringen und danach rechts auf die L169, die uns runter nach Stühlingen brachte. Von dort sind wir dann über Eberfingen nach Hallau in die Rebberge gefahren zum Rebhüsli von Markus Fuhrer. Nach ganz entspannten 130 km konnten wir den Abend dort mit schöner Aussicht, bei einem guten Steak mit Pommes, Most und Bier gemütlich ausklingen lassen und dann die letzten paar Kilometer zurück nach Hemmental fahren.

Tour und Grill für alle vom 13.07.2024
Um 13:30 Uhr trafen sich Ronit, Christoph und Michael beim Schützenhaus auf der Breite in Schaffhausen. Wir starteten Richtung Büsingen und von dort eine kleine, kurvenreiche Strecke nach Herblingen. Weiter über Engen, Stetten, den Hegaublick, nach Hattingen und über Möhringen, Tuttlingen, gelangten wir in das schöne und immer wieder beliebte Donautal. Nach schönen Kurven und angenehmem Wetter rasteten wir in Beuron, in einem neu eröffneten Café mit Selbstbedienung. Es gab feine Kuchen und Platz genug. Den Rückweg traten wir über Buchheim, Liptingen, Honstetten, Engen, Thayngen, Diessenhofen, Paradies, Oberschlatt nach Uhwiesen zur Grillstelle an, die Teri und Eddie schön vorbereitet hatten. Völlig ungewohnt stand ein John Deere auf dem Gelände. Da können wir mit unseren Töffs natürlich nicht mithalten. Wolfgang hatte sich mit seinem neuen Gefährt zum Anlass aufgemacht. Karl und Karin waren mit dem Auto gekommen und unser Präsident André mit dem Töff. Nach dem Grillgut gab es noch sehr leckeren Kuchen von Teri. Dazu Kaffee und andere diverse Getränke. Wir sassen an einem wunderschönen Platz und hatten einen schönen Anlass. Danke an alle OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen, die dabei waren.

Nun noch die Sicht der Dinge aus Sicht des Grillteils: Ab 15 Uhr trafen Teri und der Schreibende beim Grillplatz auf dem Cholfirst bei Uhwiesen ein, richteten alles ein und machten ein Feuer. Wolfgang, der sich für später angemeldet hatte, traf jedoch früher ein mit seinem John Deere-Traktor. Ab 16 Uhr trudelten einer nach dem anderen ein. Um 17:30 Uhr trafen auch Michael mit Christoph und Ronit ein – sie waren auf der Töfftour. Es gab Bratwürste sowie Servelats vom Grill. Auch gegen den Durst war reichlich Flüssiges vorhanden. Gegen 21:30 Uhr räumten wir zusammen und machten uns auf den Heimweg. Das Wetter war ausnahmsweise trocken, aber mit 21° Celsius eher kühl für die Jahreszeit.

Sommertour vom 22.08.2024 bis 25.08.2024
Eigentlich wollte ich auf der diesjährigen Sommertour neue Gefilde erkunden, heisst den in den letzten 30 Jahren erfahrenen Radius verlassen. Das hätte bedeutet: Die Töffs verladen um ein paar hundert mühsame Autobahnkilometer zu vermeiden. Aber bei den potentiellen Teilnehmern fiel die Idee auf wenig Begeisterung, deshalb habe ich mich für eine Tour nach Kärnten und die Dolomiten entschieden. Damit wir die 1'200 km lange Tour reibungslos geniessen können, habe ich sie eine Woche zuvor, allerdings in sportlichen 2 ½ Tagen, abgefahren. Ein guter Entscheid, waren doch in Italien diverse Strassen gesperrt, ohne Umleitung natürlich; logisch.

Donnerstag 14 Uhr: Mario und André treffen pünktlich beim Schützenhaus ein, die Sonne scheint, die Wetterprognosen sind gut, die Stimmung auch. Wie üblich müssen wir erst ein paar Autobahnkilometer abspulen, bevor es richtig los geht. In Au SG verlassen wir die Bahn, quälen uns bis Dornbirn durch den dichten Verkehr bis es dann mit Genuss via Bödele ins Lechtal geht. Nach einer kurzen Pause in Bach fahren wir weiter und biegen kurz nach Häselgehr ab Richtung Hahntennjoch. Den Tacho haben wir immer im Auge, denn unsere Österreichischen Freunde haben nicht nur Lärmbeschränkungen eingeführt, sondern die gesamte Strecke bis Imst mit einer 60er Geschwindigkeitsbeschränkung versehen. Spass hat es trotzdem gemacht. Wir queren das Inntal und fahren bis Oetz, wo wir ausgangs Dorfes ein schönes Hotel finden. Nach der Dusche essen wir im Lokal gegenüber typisch Tirolerische Gerichte, wie Zwiebelrostbraten oder Tiroler Gröstl. Zum Verdauen brauchen wir einen Spaziergang durch den Ort. Kaffee, Glacé, und/oder ein Marillenschnaps geben die nötige Bettschwere.

Frühstück ist um 8 Uhr angesagt, Abfahrt um 9 Uhr. Das Wetter ist einfach nur herrlich! Im nächsten Dorf füllen wir die Tanks, dann ruft das Timmelsjoch. Die gut ausgebaute Strasse bringt uns bis auf 2'474 müM. So etwas ist natürlich in Österreich nicht gratis zu haben. Bevor wir uns also talabwärts Richtung Südtirol stürzen können, muss jeder von uns an der Mautstelle 17 Euro abdrücken. Mit jeder Kurve wird es wärmer, ehrlich gesagt beneide ich die zahlreichen Velofahrer, die sich den Berg hinauf quälen, nicht. In St.Leonhard biegen wir auf die Jaufenstrasse ab. In der 4. Haarnadelkurve, im Gasthaus Schlossberg, machen wir Kaffeepause. Nicht zum ersten Mal. Dann geniessen wir die Fahrt über den Jaufenpass nach Sterzing, im Wissen, dass ab da ein paar sehr mühsame Kilometer kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit biegen wir ins Pustertal ab. In der Raststätte Lanz machen wir kurz Mittagsrast. Sandwich, ein Becher Fruchtsalat, noch kurz ein Espresso, dann geht’s weiter. Der Verkehr ist dicht, überholen schwierig. Nach Toblach biegen wir ab Richtung Österreich. 8 Km nach der Grenze haben wir es geschafft. Die Karnische Dolomitenstrasse liegt vor uns. Kurve um Kurve geniessen wir Strasse und die malerische Gegend. Blumengeschmückte Häuser säumen die Strasse, die Bergbauern kraxeln an den steilen Hängen und bringen das Emd ein bevor der Winter kommt. Da der Plöckenpass noch immer wegen eines Bergsturzes gesperrt ist, fahren wir weiter bis Tröplach. Im modernen Hotel Arena Franz Ferdinand quartieren wir uns ein. Der schöne Swimmingpool inkl. Bar ist jetzt genau was wir brauchen. Die Abendsonne brennt, doch Pool und das kühle Bier bringen alles ins Gleichgewicht. Wo sollen wir Essen gehen? Google zeigt im Ort keine Restaurants an. Der nette Herr an der Reception meint, wir müssten nach Rattendorf oder Hermagor fahren oder für 30 Euro die Halbpension nehmen. Dann halt… Das Buffet ist gross, die Auswahl auch, aber leider hapert es mit der Qualität. Die Bäuche sind voll, immerhin. Bei schöner Abendstimmung und milden Temperaturen spazieren wir ins Dorf. Und was sehen wir? Mindestens zwei nette Gasthäuser und erst noch mit Gartensitzplatz! So ein Ärger! Jetzt brauchen wir aber dringend ein Absacker. Ronit verzieht sich zurück zu Franz Ferdinand, wir drei nicht mehr ganz Jungs genehmigen uns ein paar selbstgebrannte vom Opa. Bevor auch wir uns schlafen legen, nehmen wir noch ein Schlummi Bierchen in der «Bärenhütte».

Das reichhaltige und feine Frühstücksbuffet entschädigt uns für das «naja» Abendessen. Abfahrt wieder um 9 Uhr. Gleich zu Beginn geht’s über den Nassfeldpass, vorbei an Bergbahnen, Hotels und Schneekanonen, einem pittoresken kleinen Bergsee, hinunter nach Italien. In Ponteppa, einer typischen und eher hässlichen Kleinstadt biegen wir auf die SS13 Richtung Tolmezzo ab. Wir fahren entlang und über den jetzt kleinen Fluss Tagliamento. Sein riesiges Schotterbett zeigt, dass es bei starkem Regen wohl ganz anders aussieht. Ab Ovaro wird es wieder kurvig und schön. In Cima Sappada machen wir Kaffeehalt. Die Landschaft ist grandios, der Himmel tiefblau, nur durchzogen von schneeweissen Wölkchen. Weiter Richtung Passo Tre Croci wird der Fussgänger, Auto- und Velo-, Camper- und Töffverkehr zunehmend dichter. In Italien sind halt noch Sommerferien und die Menschen flüchten aus den heissen Städten in die Berge. Im Bergrestaurant auf der Passhöhe ist es Zeit fürs Mittagessen. Die Portionen sind eher klein, der Preis eher hoch, dafür ist die Aussicht fantastisch und die Bedienung aus Neapel super freundlich. Alles gut! Dann stürzen wir uns wieder ins Getümmel, talabwärts bis Cortina d’Ampezzo, ohne Halt weiter über den Passo Falzarego, immer die grauen zackigen Dolomiten im Kontrast zum blauen Himmel im Auge bis Arabba. Im Stop and Go kämpfen wir uns durch den Ort. Die Betonung liegt auf Stopp. Das Gewühl hinter uns kurven wir über das 2'239 müM liegende Pordoijoch, hinunter nach Canazei. Über den Passo Costalunga zum Karrersee und weiter, Kurve um Kurve nach Welschnofen, wo ein Tank- und Trinkhalt nötig ist. Die Frage ist nun, wollen wir es uns gemütlich machen, es ist ja erst 16 Uhr, und hier im Bikerhotel Central bleiben oder weiterfahren bis Meran. Wir entscheiden uns fürs Gemütlich und den Swimmingpool und bleiben. Ein kühles Bier und der (bei mir zaghafte) Sprung ins Wasser sagt uns: Es war die Richtige Entscheidung. Das Abendessen war dann wirklich gelungen. Salat vom Buffet, Nudelsuppe, Käseknödel für die, die es mögen, Spanferkel mit Rüeblicreme und zum Dessert, hausgemachte Waldfrüchte-Glacé. Dazu ein feines Glas Rotwein. Tönt super oder? Danach brauchten wir einen Verdauungsspaziergang. Das Dorf ist klein und so mussten wir bald wieder einkehren. Ein Kaffee Grappa oder etwas ähnliches in der Gartenwirtschaft und als es kühler wird, spazieren wir zurück. Noch ein kleines Bier an der Hotelbar und ab ins Bett.

Sonntagmorgen ist Frühstück für 7:30 Uhr angesagt, wir wollen um 8:30 Uhr losfahren. Die paar Kurven und der lange Tunnel bis eingangs Bozens sind schnell gefahren, noch ein paar kleine Tunnels und schon sind wir auf der Autobahn bis Meran. Nach 25 km beginnt die bekannte und gehasste Strecke durch den Vinschgau. Inzwischen wurden zwar die eine oder andere Umfahrung fertig gebaut, aber es ist immer noch ätzend. Wir müssen kräftig blinzeln, damit wir von der endlosen Sicherheitslinie nicht allzu sehr aufgehalten werden. Nach einer knappen Stunde ist es geschafft, wir biegen ab Richtung Münstertal. Kurz vor der Grenze habe ich und Ronit dann noch unseren Schreckmoment. Ich setze zum Überholen an und aus mir schleierhaftem Grund sehe ich das entgegenkommende Auto erst in letzter Sekunde. Ich kann den Töff gerade noch zurückschränzen… das war knapp und unnötig! Definitiv Zeit für Kaffee. Die lustigen Sprüche an der Wand bringen uns auf andere Gedanken. Gut so, denn der wunderschöne Ofenpass liegt vor uns. Es wird merklich kühler, aber immer noch angenehm. In Zernez biegen wir links ab, fahren entlang dem Inn bis La Punt, dort biegen wir ab Richtung Albulapass. Auf der Passhöhe hat es gerademal noch 12 Grad. Wir kurven gemütlich hinunter nach Bergün, Filisur, Tiefencastel, wo wir Mittagspause machen. Während wir aufs Essen warten, beginnt es leicht zu regnen. Das ist der Moment, um die diversen Wetter-Apps und Wetterradar zu vergleichen. Für die einen ist klar, das ist der Moment, das Regenkombi anzuziehen, für die anderen, gell André, und überraschenderweise auch Mario, kommt das nicht in Frage. Nach wenigen hundert Metern giesst es wie aus Kübeln, unter jeder Brücke stehen Töfffahrer und warten, ich fahre weiter, die Wetter-App hat ja gesagt, es ist gleich vorbei. So schnell geht es dann doch nicht, aber die vielen Tunnels helfen und in Thusis ist der Spuk tatsächlich schon vorbei. An der Raststätte füllen wir ein letztes Mal die Tanks. Da wir uns nicht nach Hause beamen können, müssen wir auf die verstopfte A13. Ab Landquart rollt der Verkehr dann schön, wir fahren ohne Halt bis Wetzikon. Nach dem kurzen WC-Stopp nehmen wir die letzten Kilometer unter die Räder. Im Restaurant Schützenhaus gönnen wir uns noch ein Glacé oder ein Kaffee mit Guetzli.

Aus meiner Sicht war es eine sehr schöne Sommertour. Das Wetter super, fast perfekt, tolle Strassen, traumhafte Landschaften und auch der Genuss in Form von feinem Essen, Swimmingpool und kühlen Getränken kam nicht zu kurz. Dass wir nur zu viert waren, ist zwar schade aber janu. Lieber Klasse als Masse 12.

Tagestour Zentralschweiz/Ibergeregg vom 15.09.2024
Am Sonntagmorgen vom 15. September 2024 fanden sich Christoph, André und meine Wenigkeit als Tourenleiter beim vereinbarten Treffpunkt Restaurant zum Alten Schützenhaus ein, um einen Ausflug via Zürcher Oberland in die Zentralschweiz unter die Räder zu nehmen.

Die Wetterprognosen waren soweit gut, nur die Temperaturen waren für diese Jahreszeit merklich zurückgegangen. Im vergangenen Spätherbst musste ich diese Route anhand Wintereinbruch gar fallen lassen. Doch diesmal stand der geplanten Ausfahrt via Sternenberg in die Zentralschweiz über die Sattelegg sowie die Ibergeregg nichts im Weg. Christoph liess Ronit entschuldigen, da sie einen anderen Termin hatte. Nach kurzer Toureninformation konnten wir zu dritt mit unseren bewährten Töffs losfahren.

Über Neuhausen, Rheinau und Flaach gings via Volken/Dorf, um nach Henggart zu gelangen. Dort war anhand einer baubedingten Strassensperre eine Umfahrung nötig, um nach Seuzach und Wiesendangen nach Elsau zu kommen. Ab dort wurde die Umgebung dann beschaulicher. Hinauf nach Waltenstein und Girenbad, um bald darauf nach hügeliger Kurvenfahrt bei Turbenthal anzukommen. Bei Wila dann nach Tablat, um auf ansteigender Nebenstrasse mit unzähligen Kurven an Höhe zu gewinnen. Eine weitere Baustelle verwehrte uns den direkten Weg nach Sternenberg, doch bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Auf den schmalen Strassen in der schönen Landschaft im Zürcher Oberland die Orientierung nicht zu verlieren, ist gar nicht so einfach. Nach der Umleitung gelangten wir doch noch bei Sternenberg an. Anhand der empfindlich frischen Temperatur hatten wir einen Café-Halt verdient und kehrten im Gasthaus Sternenberg ein. Drinnen wurden wir von einem hellen und zeitgemässen Ambiente überrascht und konnten unsere Glieder bei einem Heissgetränk wieder aufwärmen. Nach der Pause kamen wir beim Verlassen des Gasthauses in ein Gespräch mit einem Angehörigen aus dem Sternenteam und dieser klärte uns über den modernen Innenausbau auf. Das Gasthaus war vor einigen Jahren bis auf die Grundmauern abgebrannt und konnte mit viel Unterstützung und Finanzierung aus der Umgebung wieder aufgebaut werden. Nach diesem Gespräch ging es mit letzten Blick auf das schöne Panorama wieder weiter, nun hinunter nach Bauma.

Von dort fuhren wir in Richtung Wetzikon und vor Bäretswil zweigten wir links in die hügelige und kurvige Landschaft ab, um dort auf einer ruhigen Nebenstrasse und schönem Ausblick bei Chli Bäretswil nach Gibswil zu gelangen. Danach ging es nach Wald, Laupen und Neuhaus. Bei Schmerikon nahmen wir die Autobahn bis nach Tuggen. Dort mussten wir uns auf der viel befahrenen Hauptstrasse bis Siebnen in Geduld üben, bevor wir in Richtung Sattelegg abzweigen konnten. Die Passhöhe überquerten wir ohne Zwischenhalt und fuhren nach Willerzell zum Sihlsee hinunter. Da es nun Mittagszeit war, entschloss ich mich beim Landgasthof Schlüssel anzuhalten. Dieses Lokal mit gutbürgerlichen Speisen kannte ich aus vergangenen Tagen mit älterer, liebevoller Wirtin. Doch anscheinend hatte es einen Wirte-Wechsel gegeben. Die Gastgeberin schien nicht ihren besten Tag zu haben und strahlte nicht gerade vor Motivation. Doch wir wurden angenehm überrascht, das Essen kam in nützlicher Zeit und schmeckte uns vorzüglich. Nachdem wir vom guten Mittagessen gesättigt waren, konnten wir bald darauf unsere Zweiräder wieder besteigen.

Entlang dem Sihlsee fuhren wir nach Euthal, um dort nach Unteriberg, dem Heimatort von der bekannten Skifahrerin Wendy Holdener, zu gelangen. Eine Woche zuvor fand hier noch ein Alpabzug statt. Zwar nicht ganz so bunt wie im Appenzell, aber auch eindrücklich. Via Oberiberg überquerten wir nun die Ibergeregg, mit 1406 Meter ü. M. der höchste Punkt dieser Tagestour. Die Strasse hinunter nach Schwyz ist wenig komfortabel, daher wurde in gemässigtem Tempo gefahren. Von Schwyz fuhren wir die Hauptachse bis nach Sattel hinauf, um dort am Moorgartendenkmal vorbei und dem schönen Ägerisee entlang nach Oberägeri zu gelangen. Dort rechts weg, um auf ruhiger und ansteigender Nebenstrasse über den Ratenpass bis nach Biberbrugg hinüber zu gelangen.

Nach Schindellegi zweigten wir rechts nach Feusisberg ab und gelangten auf schmaler Strasse dem Etzel entlang nach Pfäffikon hinunter. Dort nahm ich mit meinen zwei Begleitern die Autobahn via Reichenburg bis nach Tuggen zurück. Danach fuhren wir via Uznach, Gommiswald über den Ricken bis Wattwil. Da der Nachmittag schon voran geschritten war, verzichtete ich auf die Möglichkeit, um auf den etlichen Nebenstrassen im Toggenburg herum zu kurven. Stattdessen fuhren wir direkt auf der Schnellstrasse bis Bütschwil.

Von hier fuhren wir auf bekannter Strecke via Mosnang nach Mühlrüti, um in Richtung Fischingen abzuzweigen. Da es Zeit für einen Café-Halt war, kam es gerade richtig, dass wir uns in der Nähe von der kleinen Wallfahrts-Kirche St. Iddaburg mit angrenzender Wirtschaft befanden. Also hinauf zum etwas abgelegenen Gasthaus. Bei nun schönem Herbstwetter konnten wir auf der Gartenterrasse unsere Pause einlegen. Dieses lauschige Plätzchen mit schöner Aussicht hätte sicherlich auch den Anderen gut gefallen.

Nach der Stärkung machten wir uns langsam aber sicher auf den Heimweg. Via Gähwil und Oetwil ging es nach Fischingen und Dussnang. Oberhalb vom Badesee bei Seelmatten, welcher nun verhältnismässig ruhig dalag, bogen wir scharf links ab, um via Hofstetten nach Dickbuch in die Nähe von Elgg zu gelangen. Über Schneit, Gachnang, Islikon und Ellikon bis nach Gütighausen sowie Ossingen fuhren wir zurück nach Schaffhausen.

Auf der Breite beim Restaurant zum Alten Schützenhaus angekommen, liessen wir die Tagestour ausklingen und ich konnte passend zum Herbstbeginn hin einen kleinen Coupe Nesselrode geniessen. So ging eine schöne Tagestour zu Ende, die den Teilnehmenden gefallen haben sollte. Einziger Wermutstropfen war für mich, dass unser Grüppchen sehr überschaubar war. Es wäre schön, wenn wieder mehr Vereinskollegen an den Ausfahrten teilnehmen würden. Ein stiller, aber hoffnungsvoller Wunsch für die Zukunft.

Schlusstour Biberach vom 20.10.2024
Als ich vor 9 Uhr am Schützenhaus Breite ankam, sass schon Peti auf der Bank und grinste mich an. Nach einer herzlichen Begrüssung trafen André und Mario noch ein. Von Ronit und Christoph erhielten wir später unterwegs aus Südfrankreich Grüsse und gute Wünsche für die Tour. Nach kurzer Absprache und trotz Nebel behielten wir die Richtung Biberach an der Riss bei. Es ging über Büsingen – Herblingen – Engen – Stockach – Richtung Pfullendorf. Eine eigentlich schöne Landschaft, mit ebenso schönen Strassen, war gezeichnet von Nebel und Nässe. Deshalb entschieden wir uns in einem italienischen Café in Pfullendorf, nicht weiter Richtung Biberach zu fahren, sondern über das Donautal in den Schwarzwald. Über Sigmaringen – Beuron – Tuttlingen hielten wir in Immendingen, wo wir uns für das Gasthaus Kreuz entschieden. Da die Wirtschaft voll war, mussten wir uns etwas gedulden. In der gemütlichen Wirtschaft mit freundlichem Service war das kein Problem, bis das leckere und mengenmässig sich im oberen Bereich befindende Mittagessen kam. Sehr zufrieden mit der Auswahl, lockerte auch draussen die Nebeldecke auf und die Sonne trat hervor. So ging es über Donaueschingen – Wolterdingen – Bubenbach – Richtung Bonndorf. Eine Umleitung hat uns an der Nase herumgeführt, aber über schöne Strassen im Sonnenlicht. Schlussendlich mussten wir doch die grosse Bundesstrasse über Titisee nehmen, um nach Bonndorf zu gelangen. In Stühlingen verabschiedeten wir Peti und uns an der Tankstelle auf der Breite. Alles in allem war es ein schöner Abschluss unseres Sommerprogramms.

Abendunterhaltung TVH vom 15.11.2024
Das diesjährige Thema war: Himmel, Hölle und Himbeereis. Karl und Eddie haben für den MCH einen Tisch reserviert. An diesem fanden sich: Ronit und Christoph, Wolfgang, Karl und Karin, Marcel und Werner, Andrea und Walter, Eddie und Teri, Petra und Michael ein. Wie immer gab es Getränke und feines Essen serviert. So hält man es am besten aus, wenn die Spannung auf das bevorstehende Programm steigt. Pünktlich um 20 Uhr ging es dann los. Dank André, der wieder die Beleuchtung übernommen hat, konnten wir alle Details genau sehen und es wurde wieder alles ins rechte Licht gerückt. Es starteten die Minis mit ihren Mamis: Muki/Kitu, die Meitliriege, Jugi und das Team Aerobic 35+. Nach der Pause stieg die Spannung, denn nach der Gerätesektion kam die Männerriege, die uns mit ihrer dunklen Verkleidung und den strammen Rössern Ehrfurcht einflösste. Die stärksten Rösser hatten natürlich André und Harry. In der Pause konnte man Lösli ordern, um an der umfangreichen und mit super Preisen ausgestatteten Tombola mitzumachen. Nach noch vier folgenden Programmpunkten war dann Schluss. Wieder hat das OK-Team vom TVH sich übertroffen und uns einen wunderbaren Abend präsentiert. Schön, dass wir dabei sein durften.

Mondscheinbummel vom 11.01.2025
Eine Woche vor dem Anlass hat der Verfasser für zehn Personen im Restaurant Schützenhaus in Schaffhausen reserviert. Für den Anlass war keine Anmeldung erforderlich. Wir trafen uns um 17:30 Uhr auf dem Dorfplatz in Hemmental. Ronit, Christoph, André und Michael waren pünktlich da, Teri und Eddie trafen zwei Minuten zu spät mit dem Postauto ein. Kurz die Anzahl der Mitglieder auf dem Dorfplatz gezählt und die anderen vier hinzugezählt = 10! Volltreffer. Somit war keine Information ans Restaurant nötig. Nach der kurzen Begrüssungsrunde und einem Schwatz machten wir uns vom Quartier über die Chüechligasse und das Tal auf den Weg nach Schaffhausen. Wir trafen sieben Minuten vor 19 Uhr im Restaurant ein und waren die ersten. Karin und Karl sowie Romy und Thomas kamen direkt ins Restaurant Schützenhaus. Wir assen à la carte und jede und jeder konnte den Magen füllen. Auch der Durst konnte bekämpft werden. Gegen 23 Uhr machten wir uns nach dem gemütlichen Abend in alle Richtungen auf den Heimweg.

Kochen / Backen vom 21.02.2025
Nun gut, der Titel passt nicht ganz zu den tatsächlichen Aktivitäten dieses Freitagabends, aber das Wichtigste, nämlich etwas gemeinsam zu unternehmen, haben wir gemacht. Wegen eines Terminversehens konnten wir das geplante Kochen / Backen nicht durchführen, deshalb habe ich spontan und natürlich in Absprache mit dem Vorstand einen Tisch und zwei Bahnen im Bowling five reserviert. Per WhatsApp haben sich dann spontan wie wir Töff Fahrer sind, 9 Personen angemeldet. Um 18 Uhr gab es erst einmal saftige Burger oder sonst etwas feines, dazu ein kühles Bier oder ein Softgetränk. Das Essen kam rasch und schmeckte wirklich gut. Dann war es Zeit, die Bowlingschuhe zu fassen und zu unseren Bahnen zu gehen. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und los gings. Nicht nur bei mir war es unübersehbar, dass es schon mehr als ein Jahr her ist, seit letztes Mal eine Bowlingkugel Richtung Kegel geworfen (oder heisst es gestossen?) wurde. Aber natürlich es gibt auch unter den MCH-lern ein paar Bowling-Könner. Bei den meisten jedoch war es aber wie bei mir: mal rollt die Kugel in den Graben, mal fallen zur grossen Freude die meisten oder ab und zu sogar alle Kegel um. So oder so, Spass hat es uns allen gemacht. Nach einer Stunde konnten wir dann auf einer Bahn nochmals eine Stunde verlängern. Schnell war auch diese Stunde um. Wir gaben die nur relativ bequemen Schuhe ab und setzten uns nochmals an «unseren» Tisch für ein Abschlussbierchen. Dann verabschiedeten wir uns von Teri und Eddie und verschoben uns ins Restaurant Frohsinn in Hemmental, denn man soll ja auch die heimische Gastronomie unterstützen 12.

Spieleabend vom 15.03.2025
Schon bei der Reservierung freute sich der Wirt und meinte: «Oh ja, der Moto-Club. Alles klar.» So trafen sich am 15. März im M¨nsterpub Schaffhausen: Ronit, Christoph, Romy, Karin, Karl, Mario und ich, zum Spielen. Wir teilten uns in zwei Gruppen ein: Romy, Mario, Karin und Karl sowie Ronit, Christoph und ich. Und los ging es. Es wurde wie immer gekämpft, gelacht und sich über den Verlauf ausgetauscht. Zwischendurch gab es diverse, feine Getränke. Wir verabschiedeten uns gegen 23 Uhr. Vom Wirt, der sich sehr über unsere Anwesenheit freute, bekamen wir die Gebühr für die 2 Automaten geschenkt. Wir waren uns alle darüber einig, dass der Dart-Abend im nächsten Winter Programm wieder dabei sein muss.

Euer Fahrwart

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