Nachmittagstour Schwarzwald vom 04.05.2014
Es war ein wunderschöner Frühlingstag und wir trafen uns um 13 Uhr beim Schützenhaus Breite in Schaffhausen. Für mich als neues Mitglied war es eine Premiere und eine Ehre, die Eröffnungstour des MCH zu organisieren. Da es nur eine Nachmittagstour war, entschied ich mich für eine Gegend "Rund ums Haus". So fuhren wir über Jestetten und Küssaberg nach Lauchringen. Dort weiter nach Detzeln und dann links Richtung Aichen. Auf einem Plateau bei Aichen gab es eine grosse Verwunderung, als der Tourleiter plötzlich anhielt für eine Raucherpause. Es war wohl bis dahin eher ungewöhnlich, für eine Raucherpause anzuhalten. Aber ich denke, der sensationelle Ausblick von dort über das Zürcher Land und die Berge entschädigte dann doch für den kurzen Zeitverlust :-).
Christoph erzählte, dass an diesem Tag der Bikertag am Schluchsee stattfindet und so entschieden wir, das als nächstes Ziel anzusteuern. Wir fuhren also weiter über Weilheim – Witznau – Berau bis Schluchsee und legten eine Pause ein für einen Nachmittagssnack beim Bikertag. Es war sehr interessant zu sehen, dass offensichtlich die gesamte berittene Polizei der Schweiz, Deutschland und sogar aus Frankreich dort vertreten war und stolz ihre weissen, mit Leuchtstreifendekor verzierten Gummikühe präsentierten. Mir kam da der Gedanke, dass dies der beste Tag wäre, um völlig unbehelligt durch den Schwarzwald zu fräsen :-).
Nach einigen Kaffee's, Schorles, Kuchen und Würstchen fuhren wir dann erholt weiter Richtung Bonndorf. Von dort über Reiselfingen – Löffingen – Bachheim – Döggingen – Bräunlingen bis Hüfingen. Dann auf die etwas langweilige kurze Strecke auf der B31 nach Geisingen – Hausen und dann zum letzten Kaffeestop am Hegaublick. Dort trennten sich unsere Wege in verschiedene Richtungen, da es schon relativ spät war und einige Leute noch einen längeren Heimweg vor sich hatten. Markus, Daniela und ich fuhren dann über Stetten – Leipferdingen – Tengen – Altdorf – Opfertshofen – Büttenhardt zurück und genehmigten uns noch eine Pizza am Strandbad in Gailingen.
Alles in allem eine sehr schöne Tour, die viel Spass gemacht und die Gruppe auch super zusammen gepasst hatte. Ich freue mich schon auf die nächste Saison.
Pfingsttour Wiesen bei Davos vom 07.06.2014 bis 09.06.2014
An einem schönen Samstagmorgen hatte sich eine Handvoll Motorradfahrer beim Schützenhaus auf der Breite versammelt – es fand die traditionelle Pfingsttour des MCH statt. So war es auch am 7. Juni, als sich Marcel, Cecilia, Eddie, Teri, Christoph und André trafen. Kurze Zeit später ging‘s bei schönem Wetter Richtung Winterthur – Wil über die Autobahn bis Gossau, wo wir Richtung Herisau und Urnäsch weiter fuhren. Von Urnäsch aus ging’s die kurvenreiche Strasse den Hemberg hinauf, wo man sich wie auf der Rennstrecke fühlte, denn die Vorbereitungen für das traditionelle Bergrennen waren schon fast abgeschlossen. Trotzdem zügelten wir unsere Pferdestärken und kamen nicht in Versuchung, eine neue Bestzeit aufzustellen. Oben angekommen genossen wir bei herrlicher Aussicht einen feinen Kaffee. Hinunter ging’s kurvig bis Wattwil, dann über den Ricken nach Bilten, Niederurnen, hinein in den Ziegerschlitz, um im Kolonnenverkehr bis nach Glarus zu schleichen. Endlich geschafft ginge es hinauf auf den Urnerboden, um den Klausenpass zu bezwingen. Ja, es ist ein schöner Pass, auch auf der Urner Seite bis kurz vor Altdorf, wo meistens nur noch eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gilt. Zum Glück war schon 12 Uhr und Zeit, um in Bürglen Mittag zu Essen. Der Wurstsalat war super und gestärkt ging‘s weiter über die Kantonsstrasse nach Erstfeld – Wasen – Göschenen, um die Schöllenenschlucht hinauf zu kriechen bis nach Andermatt. In Andermatt scharf links hinauf über die langgezogenen Kurven dem Oberalp-Pass entgegen durch die Surselva an Sedrun und Disentis vorbei bis nach Illanz. Von hier über eine kleine Nebenstrasse nach Valendas, wo wir nochmals einkehrten. Beim Tankstopp vor Bonaduz erfuhren wir, dass Marcel bei der Rheinschlucht in einer Kurve gestürzt war. Er und Cecilia hatten einige Prellungen davongetragen, konnten aber unter Schmerzen weiterfahren. Marcel ist halt ein echter Indianer, diese kennen bekanntlich keinen Schmerz. Die letzte Etappe führte uns nach Thusis und Tiefencastel nach Davos-Wiesen. Im Hotel Bellevue (www.bellevuewiesen.ch) bezogen wir die schönen Zimmer und schon bald genossen wir auf der Terrasse ein kühles Bier. Das Essen war gut und dem Preis entsprechend eher wenig. Der Wein sprengte unser Budget, so gab es halt den ganzen Abend Bier. Marcel und Cecilia gingen früh schlafen und wir erkundeten noch Dorf mit einem schönen Rundgang. Christoph, Eddie und ich nahmen den Schlummi im 300 Meter entfernten Familienhotel.
Am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück gingen Marcel und Cecilia ins Spital nach Davos, um sich untersuchen zu lassen, da sie immer noch Schmerzen hatten. Wir anderen sattelten die Maschinen, um eine Pässetour in Angriff zu nehmen. Nach kurzer Fahrt kam der Flüelapass von Davos nach Susch. Hier rechts bis Zernez über den Ofenpass nach Santa Maria. Der nächste Pass war der Umbrail, auf dem nur noch ein kurzes Stück Naturstrasse ist und auf der Passhöhe auf 2500 Meter über Meer ins Stilfserjoch mündet. Die unzähligen Serpentinen kennt wohl jeder, aber das kleine Café auf halber Höhe in einer Spitzkehre wird meist rechts liegen gelassen. Wir stoppten und stiegen hinauf zum wunderschönen Wasserfall. Nach den kleinen Strapazen genossen wir einen exzellenten italienischen Espresso für 50 Cents. Dies können wir jedem empfehlen, denn er erlebt auch noch eine Motorradschau aller Marken mit Schwergewicht BMW. Nun noch die letzten Kurven hinunter nach Bormio, um über den Passo di Foscagno und Passo d'Eira nach Livigno zu gelangen. Hier war es Zeit zum Mittagessen. Über den Forcla di Livigno ging’s hinauf zum Berninapass auf 2330 Meter. Im zügigen Tempo hinunter nach Pontresina, an Silvaplana vorbei über den Malojapass nach Chiavenna, wo wir bei 30° Grad eine feine Gelato genossen. Nun folgte für heute der letzte Pass über den Splügen nach Splügen, wo wir ein kurzes Stück auf die Autobahn gingen bis nach Thusis, um wieder über Tiefencastel nach Davos-Wiesen zu gelangen. Christoph verbrachte früher in Wiesen viele Jahre die Ferien und kannte einen kleinen Weiler mit einer Beiz. Nach Jenisberg führt eine kleine Strasse und so machten wir uns auf den Weg. Nach kurzer Zeit war die Strasse eine unbefestigte, ausgefahrene, steile Strasse, die von uns alles abverlangte, um nach oben zu kommen. Unsere Strassenmaschinen spulten sich den Berg hinauf, selbst Eddie – der erfahrene Endurofahrer – war froh, als er oben war. Nach kurzem Suchen fanden wir auch in den fünf Häusern die Alpwirtschaft. Da uns eine schwierige Abfahrt bevorstand, mussten wir uns zuerst etwas Mut antrinken. Mit etwas Kurvenwasser ging es wieder den Berg hinunter und Christoph legte nach kurzer Fahrt noch eine Rodeo-Einlage ein und konnte mit viel Geschick und Glück einen Sturz verhindern. Unten angekommen warteten wir am Bahnhof von Wiesen, bis alle beisammen waren. Im Hintergrund hörten wir Musik und sahen eine Besenbeiz. Kurz nachgefragt entschieden wir uns, da einzukehren. Christoph fuhr noch kurz ins Hotel, um Marcel und Cecilia abzuholen. Zum Essen gab es trockenen Risotto und Hühnchen. Wir landeten inmitten einer Hippieparty mit Livemusik. Wer wollte, konnte im hinteren Schopf gleich noch die Friedenspfeife rauchen. So genossen wir den milden Abend in einer speziellen Atmosphäre und waren fast die letzten Gäste, die aufbrachen. In der Hotelbar genossen wir noch einen Absacker, um danach in den ewigen Jagdgründen schlafen zu gehen.
Montagmorgen, immer noch super Wetter bei 30° Grad, und niemand wusste, dass dies der Sommer für 2014 war. Marcel und Cecilia fuhren über den direkten Weg nach Hause. Für uns stand nochmals eine kleine Pässetour an. Es ist super, wenn man in den Bergen übernachtet und nach nur wenigen Kilometern schon den ersten Pass befahren kann. Und wenn es dann landschaftlich noch einer der schönsten der Schweiz ist, macht es doppelt Spass. Über den Albulapass ging’s nach La Punt, dann an St. Moritz vorbei nach Silvaplana und über den Julierpass zurück nach Tiefencastel. Die Lenzerheide rundete die Pässetour ab. Weiter ging's durchs Rheintal bis nach Buchs SG, wo wir zu Mittag assen. Da das Toggenburg auch noch auf dem Nachhauseweg lag, konnten wir es natürlich nicht auslassen. So kamen wir im Laufe des Mittags wieder zurück nach Hause.
Es war die wärmste Pfingsttour, die wir in den letzten 25 Jahren erlebten. Bei 30 Grad überquerten wir 18 Pässe und hatten viel Spass. Wir freuen uns schon wieder auf die nächsten Pfingsten.
Helferfest vom 14.06.2014
Am 14. Juni traf sich das halbe Dorf im Schützenstübli Hemmental zum Helferfest (www.mc-hemmental.ch/25). Das ist natürlich leicht übertrieben, aber mit 40 Anmeldungen wurden unsere kühnsten Hoffnungen übertroffen. Fast alle Helferinnen und Helfer konnten es richten und das Wetter – eine Zitterpartie wie immer – hat dann auch noch mitgespielt.
Nach 16 Uhr trudelten die Gäste ein, das Schützenstübli-Team mit Andreas als Küchenchef war bereit. Nach dem Apéro und allseitigem Begrüssen befeuerte Andreas die drei Herdplatten. Ein tolles Buffet mit allerlei Fleisch und Salaten stand bereit. Nach kurzer Zeit waren die Platten heiss genug und das grosse Brutzeln konnte beginnen. Es war ein hin und her, ein Braten und Kochen, ein Zischen und Brutzeln. Es wurde viel gelacht und heisse Tipps gingen von Herdplatte zu Herdplatte. Manch einer ass mehr als er eigentlich wollte, nur um auch noch eine Rösti oder ein Spiegelei braten zu dürfen…
Nach dem Essen wurden Kugelschreiber und Zettel verteilt. Es war Zeit für den Wettbewerb, der von André perfekt vorbereitet wurde, wie wir uns das von ihm gewohnt sind. Es gab Fragen rund zu allen möglichen Themen, so wurde dann auch der offizielle Pass in Schaffhausen – eben nicht der Kistenpass – für viele zum Verhängnis. Die Kinder massen sich in einer eigenen Kategorie und waren wie die meisten Erwachsenen mit viel Ernsthaftigkeit bei der Sache. Nach dem nicht einfachen Auswerten schritt André zur Rangverkündigung.
Langsam wurde es kühl und wir zogen um ins Schützenstübli, wo viele noch bis spät in die Nacht gemütlich beisammen sassen. Das tolle Fotobuch, das André in unzähligen Stunden zusammengestellt hatte, kreiste von Tisch zu Tisch und alle konnten sich das gelungene Jubiläum nochmals Revue passieren lassen.
So gegen ein Uhr klopfte es an der Türe; es war nicht der Samichlaus. Nein, die Schaffhauser Polizei stattete uns einen Besuch ab und wollte wissen, ob wir Knallpetarden abgeschossen hätten. Wir konnten das mit gutem Gewissen verneinen und luden die zwei Beamten zum Trost zu einem Kaffee ein.
Langsam leerte sich das Schützenstübli und so gegen drei Uhr waren wohl die meisten im Bett oder zumindest auf dem Heimweg. Ein herzliches Dankeschön an den Schützenverein und alle Helferinnen und Helfer.
Abendtour Heuberg Donautal vom 15.08.2014
Am Schützenhaus trafen sich: Wolfgang, Andre, Teri, Eddie, Elvira und Dino. Los ging die Fahrt Richtung Mühlental – Merishausen – Wiechs am Randen – Tengen. Von Tengen Richtung Singen, wobei wir schon nach ein paar Kilometern wieder nach Weil abbogen. Auf zierlichen Strässlein ging es weiter Richtung Engen, das wir links liegen liessen, um in das Wasserburger Tal mit seinen schönen Felsformationen zu gelangen. Über Eckartsbrunn und Honstetten fuhren wir nach Liptingen, um von dort über Neuhausen ob Eck ins Donautal zu fahren. Dieses kreuzten wir und fuhren auf der anderen Seite den Heuberg hinauf. Oben angekommen ging es auch schon wieder ins Bärental hinab Richtung Albstadt. Von dort aus gelangten wir auf einer schönen, kurvenreichen Strecke nach Beuron und weiter nach Leibertingen, wo wir unser Gasthaus erreichten: ein umgebauter Bauernhof mit Weinkeller und feinem Essen. Euphorisch nach dem ersten Teil der Tour, vergass ich leider ein paar Fotos zu schiessen, obwohl der Apparat im Sack war. Sorry vielmol.
Als wir weiterfahren wollten, checkte ich mein Handy und las, dass bei meiner Frau Petra die Fruchtwasserblase geplatzt war. Da musste die Strecke etwas gekürzt werden, um schnell nach Hause zu gelangen. Richtung Neuhausen ob Eck – Liptingen – Wittoh – Hattingen – Immendingen – Zimmern, wo ich die Mannschaft verabschiedete und mich für die schöne, gemeinsame Tour bedankte. Das Wetter hat auch mitgespielt; es war ein schöner Augustabend.
Sommertour Südtirol vom 05.09.2014 bis 07.09.2014
Die diesjährige Sommertour hatte etwas harzig begonnen. Zum einen, weil meine Einladung per E-Mail doch etwas gar kurzfristig kam, zum anderen, weil die gelben Karten dann in Bezug auf Wochentag und Datum die Verwirrung perfekt machten.
Nichts desto trotz trafen sich Eddie, Teri, Wolfgang und Markus am Freitag um 15 Uhr an der Tankstelle in Andelfingen. Eddie führte die kleine Gruppe bis nach Cham, wo ich dazu stiess. Meine Stimmung war nicht gerade fröhlich, kam ich doch direkt von einer Abdankungsfeier eines guten Freundes.
Kurz nach 16 Uhr fuhren wir dann los, erst nach Zug, dann dem See entlang nach Schwyz. Auf dem Weg dorthin machte Wolfgang und ich zur Freude der Autofahrer einen Abstecher auf die Baustelle, die zu unserem Leidwesen in einer Sackgasse endete. Wer den Schaden hat braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen – so war es auch hier. Nach einer weiteren Rotlichtphase haben dann auch wir es geschafft und es ging weiter ins Muotathal Richtung Pragelpass. Wenig erstaunlich hatte es kaum Verkehr und so kamen wir trotz engen Strässchen zügig voran. Auf der Glarner Seite zeigte sich der Klöntalersee von seiner schönsten Seite. In Glarus in einem Café und Konditorei gönnten wir uns etwas Feines, bevor wir den Kerenzerberg unter die Räder nahmen. So langsam wurde es Abend und damit wir etwas Kilometer hinter uns bringen konnten, benutzten wir die Autobahn bis Landquart. In Grüsch direkt an der Strasse fanden wir ein passendes Hotel. Wir belegten ein 2er- und ein 3er-Zimmer und alle schliefen mehr oder weniger gut. Wolfgang, weil er der Kleinste unter uns ist, bekam das Kajütenbett in der oberen Etage und Markus durfte sich im Ehebett breit machen.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Klosters, Davos, über den Flüela ins Engadin und weiter bis Martina. Dazwischen durfte die Kaffeepause natürlich auch nicht fehlen. Bevor wir die Grenze zum diebischen Bergvolk überquerten, füllten wir nochmals die Tanks. Ohne Radarkontrolle erreichten wir die italienische Grenze. In Reschen kannte Markus an schönster Lage am See ein kleines Schlosshotel mit Pizzeria. Wir genossen das feine Essen und die schöne Aussicht. Dann mussten wir aber los, das Vinschgau ist ja bekanntlich der mühsamste Teil des Südtirols. Fast schon obligatorisch fuhren wir über das Gampenjoch und den Mendolapass nach Kaltern. Dann weiter via Ora nach Welschnofen. Wolfgang kannte dort einen Gasthof, also machten wir uns auf den Weg dorthin. Es wurde kühl und kälter und begann etwas zu regnen. Nur gut waren wir fast da. Leider war das Hotel ausgebucht und zu unserem Verdruss war uns Markus abhandengekommen. Wir machten uns Sorgen ob er auf der nassen Fahrbahn gestürzt war. Eddie und Wolfgang machten sich auf die Suche, Teri und ich buchten in einem anderen Gasthof Zimmer. Zu unserer Erleichterung kamen sie dann zu Dritt zurück, Markus wollte nur mal tanken… Da wir Halbpension gebucht hatten, trafen wir uns wieder in der Gaststube, wo wir es uns gut gehen liessen. Ein paar Fläschchen Wein waren es dann schon und der Grappa war so gut, dass wir gleich drei Flaschen gekauft hatten.
Zum Frühstück waren alle pünktlich trotz dem einen oder anderen etwas schwereren Kopfes. Der Himmel war wieder blau und wir fuhren los Richtung Bozen. Wie immer hatte ich einige Mühe, den Weg Richtung Penserjoch zu finden. Die italienischen Wegweiser und ich, dass wird nie eine Freundschaft geben… Der Verkehr hielt sich in Grenzen, die Strassen waren trocken und wir liessen die Pferde laufen. In Sterzing angekommen bezwangen wir gleich auch den Jaufenpass. Wir wurden nicht fertig, all die langsamen Motorräder zu überholen. Auf dem Weg zum Penserjoch war Mittagspause angesagt. Es war nur noch ein Tisch an der Sonne frei und so schwitzten wir halt etwas vor uns hin. Danach liessen wir es nochmals krachen, wohl wissend, dass wir uns auf der österreichischen Seite strikte an die Vorschriften halten mussten, wollten wir nicht den nächsten Radar mitfinanzieren. Das Ötztal zog sich hin. In Imst überlegten wir nochmals kurz, welche Route wir nehmen sollen. Das herrliche Wetter gab dann den Ausschlag und so fuhren wir über das Hahntennjoch ins Lechtal. Weiter nach Warth und über den Hochtannbergpass, Bödele nach Lustenau. Dort herrschte das totale Verkehrschaos. Kilometerweise Stau; nur gut hatten wir schlanke Töffs. Um 18 Uhr überquerten wir die Grenze. Wie jedes Jahr muss man die letzten Autobahnkilometer bis nach Hause erleiden.
Es war wieder einmal eine herrliche Tour ohne das Regenkombi hervorkramen zu müssen. Ich hoffe dieses Jahr wächst die Teilnehmerzahl wieder – ich kann es nur empfehlen.
Schlusstour Appenzell vom 12.10.2014
Noch vier Tage bis zur Ausfahrt vom Moto-Club Hemmental ins Appenzellerland. Die Tour stand und das Wetter sollte recht freundlich werden. Es war nach langer Abstinenz meine Premiere, aktiv an einer Motorradtour vom MCH teilzunehmen geschweige denn zu organisieren. Zugleich war es auch die Dernière, denn es war die offizielle Abschlusstour für diese Saison.
Nun nur noch eine Reinigung und Kontrolle von meinem im Sommer nach unendlich langer Wartezeit erworbenen Zweirad durchführen, dann war soweit alles bereit. Bei der Kontrolle musste ich jedoch mit Schrecken feststellen, dass der Hinterreifen nicht mehr viel hergab. Wo was bloss das Profil hin? Ich musste wohl einiges an Gummi bei den letzten Ausfahrten im Schwarzwald liegen gelassen haben. Es folgten nun einige hektische Momente bis zur Beschaffung des gewünschten Hinterreifens. Anhand von Testempfehlungen sollte ich mit dem Pirelli Angel GT eine gute Wahl getroffen haben.
Am Sonntagmorgen vom 12. Oktober 2014 traf ich kurz vor 9:30 Uhr an der BP-Tankstelle in Feuerthalen ein, wo schon André mit seiner altbewährten Honda CBR 600F sowie Christoph und Ronit mit der blauen Yamaha FZS 1000 Fazer warteten. Es gab eine kollegiale Begrüssung und kurz darauf war auch schon mein neues Gefährt mit Interesse begutachtet und anerkennend für gut befunden worden. Ja, meine gebrauchte Kawasaki ZRX 1200 S gefällt mir auch und ist wirklich in einem schönen Zustand. Habe selbst echt Freude daran. Kurz darauf trafen noch Wolfgang Pietzsch auf seiner Ducati Multistrada zusammen mit seinen Freunden Uli Hermann und Stefan Oakley ein. Sie kamen als Gäste mit und waren jeweils mit BMW R1200 GS und BMW R1100 RS motorisiert. Nach Verteilung der Tour-Beschreibung schwangen wir uns auf die Maschinen und los ging es. Wir fuhren über Diessenhofen, Schlattingen und Nussbaumen nach Frauenfeld. Von dort aus ging es über Häuslenen nach Aadorf. Ausserhalb ging es rechts weg über den ersten Hügel nach Krillberg rauf. Über Nebenstrassen fuhren wir durch Eschlikon nach Balterswil; zwar nicht so wie geplant, aber egal. Ausserhalb von Balterswil, wo 1988 meine Turbo-Ära begann, drehte ich mal am Gasgriff, um durch das ländliche Tal nach Dussnang zu brausen. Immer noch geil – auch ohne Turbo – dafür jetzt mit viel Hubraum und reichlich Drehmoment. Ich konnte nur hoffen, dass nicht geblitzt wird, sonst gute Nacht. In Dussnang wollte ich eigentlich unsere Gruppe über Oberwangen nach Kirchberg führen, aber der Wegweiser zum Skilift verwirrte mich etwas. Wir wollten ja nicht Skifahren gehen, sondern mit unseren heissen Öfen unzählige Kurven ziehen. Aber es führen bekanntlich ja viele Wege nach Rom. Dann hielt ich nach einer kleinen Dorfrundfahrt Richtung Fischingen weiter. Dort angekommen, links weg und steil rauf. Wow, immer wieder beeindruckend, welche Kraft meine ZRX aus dem Keller rauszaubert! Nun ging es über ländliches Gefilde nach Kirchberg und wir kamen danach in Bazenheid an.
Hier war ein Caféhalt angesagt, leider konnte ich den gewünschten Gasthof nicht auf den ersten Blick erspähen, so dass wir im Restaurant Bahnhof einkehrten. Anscheinend hatte sich der Wirt schon gar früh auf das Mittagessen eingerichtet, denn Gipfel gab es keine. Beim Koffeinkonsum wies mich André auf ein fast schon blendendes Rücklicht hin. Meines Wissens nach habe ich kein Nebelschlusslicht installiert und das war bei diesem herrlichen Herbsttag auch gar nicht notwendig gewesen. Bei der Kontrolle stellte es sich dann als hakliger Bremslichtschalter heraus. Beim Verlassen von Bazenheid entdeckte ich das eigentlich gesuchte Restaurant. Vielleicht ein anderes Mal. Kurz vor Bütschwil verliessen wir die Hauptstrasse und passierten auf Nebenstrassen Ganterschwil und Nassen. Kurz darauf gab es einen Abstecher rauf nach Mogelsberg. Auf kleinsten Nebenstrassen fuhren wir bedächtig Richtung Hoffeld und Dicken. Bedächtig deshalb, da unzählige Wanderer bei schönstem Herbstwetter die Strasse versperrten. Auch die Fahrbahnunterlage bedurfte einer gewissen Vorsicht, da der Belag mit unzähligen Kuhfladen verdreckt war; im bildlichen Sinne eine verschissene Strasse, nichts desto trotz aber in wunderschöner Umgebung. Nach Dicken ging es dann in Schönengrund über Tüffenberg bei schöner Idylle nach Urnäsch. Von dort aus fuhren wir nach Appenzell. Nach einigen Kreiseln ging es links weg Richtung Eggerstanden. Auf kleiner Nebenstrasse überfuhren wir den Hölzisberg und liessen dabei ein paar störende Autos hinter uns. In Eichberg angekommen ging es rüber nach Altstätten.
Langsam aber sicher war Mittagessen angesagt. In Altstätten entschied ich mich nach kurzer Ausschau für das rustikal wirkende Gasthaus zur Klostermühle mit kleiner Gartenwirtschaft. Am Ende erwies sich das Gasthaus leider als Fehlgriff. Es schien eher auf eine moderne Lounge umgestylt worden zu sein. Die Speisekarte gab nicht allzu viel her und das junge Personal schien rasch überfordert. Nach sicher über einer Stunde Wartezeit knurrten unsere Mägen und die Stimmung war getrübt. Erst als dann Christoph einmal intervenierte, kam langsam Bewegung in die Stube. Das aufgetischte Essen erfüllte am Schluss zwar seinen Zweck, aber richtig gesättigt und zufrieden war wohl niemand wirklich von uns. Nach dieser langen Mittagspause schwangen wir uns wieder auf die Motorräder und ich führte die Gruppe nach Trogen über den Ruppenpass. Da lachte doch das Bikerherz und der verpatzte Mittagshalt war schnell vergessen. Mit schönster Landschaftsaussicht kurvten wir auf der geschwungenen Strasse den Ruppenpass rauf. Geil! Für einen kurzen Abstecher von der Landmark nach St. Anton rauf reichte die Zeit leider nicht mehr, doch die Weitsicht von dort war phänomenal. Unten in Trogen angekommen, ging es gleich wieder links rauf Richtung Appenzell/Gais. Vorbei am Kinderdorf Pestalozzi beschleunigten wir rauf über den Wissegg-Übergang und fuhren durch die friedliche Gegend runter nach Bühler. Auf der Hauptstrasse fuhren wir dem Gleis der roten Appenzeller Bahnen entlang bis Teufen. Beim Kreisel ging's links Richtung Appenzell. Eingangs von Schlatt-Haslen ging's bei der Kirche links rauf. Hätte ich doch fast verpasst. Das kleine Strässchen führte uns auf den Leimensteig auf nochmals fast 1000 m.ü.M hinauf. Faszinierende Landschaft! Nach Schlatt ging's wieder runter auf die Hauptstrasse in der Nähe von Appenzell. Es war nun Zeit für die Rückkehr geworden und wir fuhren über Stein und Hundwil via Zürchersmühle nach Waldstatt. Von dort aus ging's auf der Hauptstrasse vorbei durch Schönengrund und St. Peterszell. Nach Furth ging's rechts weg und wir passieren Brunnadern und Necker. Über Oberhelfenschwil gelangten wir bei Dietfurt auf die Hauptstrasse Richtung Wil.
Es war an der Zeit für einen Caféhalt. In Bütschwil angelangt, zweigten wir Richtung Hulftegg ab und hielten kurz darauf beim Restaurant/Pizzeria Schäfli (www.schaefli-wiesen.ch) an. Anscheinend war gerade Wirtestunde und wir standen vor verschlossener Tür. Doch die Wirtin musste uns gehört haben und steckte neugierig den Kopf aus dem Fenster. Spontan unterbrach sie ihre Pause und wir nahmen Platz auf der Terrasse. Die gewünschten Getränke standen schnell auf dem Tisch und ich erhielt sogar ein leckeres Tiramisu. Die Wirtin mit ihrer sympathischen Art stellte uns sogar noch kostenlos eine Schachtel Guetzli und eine grosse Flasche Mineralwasser auf den Tisch. Das nenne ich wahre Gastfreundschaft! Zufrieden bestiegen wir unsere Motorräder und zogen Richtung Hulftegg los. Bei Mühlrüti zweigten wir rechts ab und konnten nochmals am Lenker zupfen, um durch die bewaldete Schlucht mit den vielen Windungen zu kurven. Unten in Fischingen angelangt, ging es über Dussnang nochmals durch das ländliche Tal meiner Erinnerungen zurück und wir bogen nach Bichelsee ab. Bei Seelmatten zweigten wir beim kleinen See mit beliebtem Strandbad rechts ab. Nochmals kurz am Gasgriff gedreht, um über die kurvige Anhöhe nach Elgg zu gelangen. Dort legten wir einen Tankstopp ein und dabei verabschiedeten sich Christoph und Ronit, um noch nach Cham zurück zu fahren.
Die restliche Gruppe bog kurz nach Elgg rechts weg und wir gelangten so via Schneit und Gachnang nach Islikon. Von dort fuhren wir nach Ellikon an der Thur, Altikon und Gütighausen nach Ossingen. Um einigermassen die angekündigte Streckenlänge von 300 km zu erreichen und wir nun doch gut in der Zeit lagen, baute ich spontan noch eine kleine Zusatzschlaufe ein. Über Trüllikon und Rudolfingen ging's über Wildensbuch nach Unterschlatt rüber. Das war’s. Wir liessen den Sonntag gemütlich im Güterhof in Schaffhausen ausklingen, um ein Resümee zu ziehen. Bis auf den etwas verpatzten Mittagshalt war es von meiner Seite her eine gelungene Abschlusstour und hatte Freude gemacht. Es war ein wunderschöner Herbsttag und die liebliche Landschaft im Appenzell fasziniert mich jedes Mal auf ein Neues. Immer wieder gerne. Und auch den Mitgekommenen, ob MCH-Mitglied oder nur als Gastteilnehmer schien es gefallen zu haben. Etwas später verabschiedeten wir uns und kehrten zufrieden nach Hause. Wir konnten unsere Motorräder nun mit gutem Gewissen einwintern, um sie im Frühling mit neuer Motivation hervorzuholen, damit wir dann erneut unser Hobby geniessen dürfen. Ich freue mich jetzt schon darauf!!
Kegeln im Golden-Star vom 21.11.2014
Als erster Anlass des Winterprogramms stand Kino oder Kegeln. Natürlich war ich wieder einmal spät dran mit Organisieren, ich hatte aber Glück und eine der zwei besten Kegelbahnen in Schaffhausen war noch frei. Bei unserem Können musste es ja eine Top-Bahn sein… Als Ronit und ich vor Golden-Star (www.kegelbahn-goldenstar.ch) ankamen war da wenigstens Jürg am Warten. OK, dachte ich, dann wird das aber ein strenger Abend. Kurz darauf trafen noch Teri und Eddie ein und wir beschlossen mal loszulegen. Die Bahn 1 war belegt, da wurde kräftig geraucht und gekegelt und das Krachen auf der Bahn beruhigte mich ein wenig. "Da dürfen also auch ungeübte spielen", dachte ich. Wir begannen uns ein wenig einzuspielen und versuchten, die Logik des Kegel-Computers zu entschlüsseln. Inzwischen war auch André eingetroffen und Jürg bekam mächtig Konkurrenz. Zum Ende des Abends spielten wir noch Einsargen, bevor wir dann das Lokal verliessen.
Fondueabend Säckelhauhütte vom 13.12.2014
Kurz nach 18 Uhr waren wir vom Dorfplatz aus Richtung Säckelhauhüte aufgebrochen. Der Weg führte uns steil aufwärts über das Holenbuckwägli auf das Gerstenstägli, von wo wir – wie Ronit feststellte – etwas leichtsinnig einfach querfeldein über eine gefährliche Wiese mit Furchen und Abgründen Richtung Wassergräbli aufstiegen. Dort gab’s dann als Belohnung für die unerschrockenen Wanderer einen kleinen Apéro. Danach ging es durch den tiefen Wald zur Waldhütte der Jäger, die wir für diesen Anlass gemietet hatten. Weil die Jäger an diesem Tag auf der Jagd waren und die Hütte vorgeheizt war, konnten wir in eine gemütlich warme Stube hocken. Schnell hatten wir den Generator zum Laufen gebracht und nun erhellten zusätzlich zum romantischen Kerzenlicht auch noch ein paar Glühbirnen die rustikale Hütte. Das Fondue von Chäs Tüscher (www.chäs-tüscher.ch) mundete vorzüglich und damit sich keine Klumpen im Magen bildeten, wurde auch reichlich Weisswein und Kirsch getrunken. Zur vorgerückten Stunde wurde dann mit dem Aufbruch begonnen, aber natürlich nicht ohne die Feststätte noch gründlich zu säubern. Vielen Dank an alle Helfer. Der Verdauungsspaziergang zurück ins Dorf wurde dann im gemütlichen Tempo in Angriff genommen.
Mondscheinbummel Siblinger Randen vom 10.01.2015
Den Mondscheinbummel starteten wir zu sechst auf dem Dorfplatz. Durch den Rosengarten am Reservoir vorbei auf die Staag, wo es unsere topgestylten Frisuren zerzauste und die Bäume sich im stürmischen Wind gefährlich neigten, wanderten wir zum Siblinger Randenhaus (www.randenhaus.ch). War es der Sturm oder die Angst durch den Wald, die uns einheizte? Nein, wir waren einfach zu warm angezogen und mussten zeitweise die Jacken öffnen, dass wir nicht ins Schwitzen kamen. Im Restaurant kam dann noch Eddie und Teri dazu; sie bevorzugten den nicht so anstrengenden Weg mit dem Auto. Wir bestellten feine Köstlichkeiten und genossen die entspannte Atmosphäre. Gegen 23 Uhr ging‘s wieder zu Fuss und mit Unterstützung von Markus' Handylampe zurück nach Hemmental. Im Restaurant Frohsinn genehmigten wir uns noch einen Schlummi nach dem anstrengenden Marsch.
Flughafenbesichtigung, Zürich vom 28.02.2015 bis 28.02.2014
Am letzten Tag im Februar trafen wir uns um halb zwei Uhr im Bahnhof Schaffhausen, um mit den SBB zum Flughafen Zürich zu fahren. Dort erwartete uns eine gebuchte Betriebs-Besichtigung bei Swissport Zürich, die knapp zweieinhalb Stunden dauern sollte. Dabei erfuhren wir interessante Informationen wie zum Beispiel, dass 25'000 Personen auf dem Flughafen Zürich arbeiten. Oder dass für das einmalige Landen einer A380 in Zürich CHF 7200.- an Gebühren fällig werden. Oder dass 29'000 bis 50'000 Gepäckstücke pro Tag umgeladen werden, die auf einem 12 km langen Förderband transportiert werden. Oder dass für den Transport der Gepäckstücke vom Bahnhof bis ins Terminal E 18 Minuten Zeit benötigt wird. Um halb sechs abends machten wir uns wieder auf die Schienen Richtung Schaffhausen, wo sich ein kleiner Teil noch im Restaurant Mühlental eine Pizza genehmigte, bevor sich unsere Wege endgültig trennten.
Besuch Landesmuseum, Zürich vom 22.03.2015
Am Sonntag 22. März 2015 trafen sich Familie Baumgartner, Lörli und Stucki, sowie Daniela und Markus, Ronit und Christoph pünktlich um 10:40 Uhr im Bistro des Landesmuseums in Zürich. Die Anreise erfolgte individuell, mit Zug oder Privatauto. Nachdem sich alle mit einem Museumsplan eingedeckt hatten war schnell klar, dass die Interessen unterschiedlich sind. So vereinbarten wir einen Zeitpunkt, wo wir uns zum gemeinsamen Mittagessen im Bistro treffen wollten. Einige von uns starteten in der Abteilung "Schweizer Geschichte". Es gab sehr, sehr vieles zu lesen, sehen und bestaunen von Schlachten, Kriegen, Industrie, Pharma, Banken, Brauchtümer, Wohn- und Kleidungsstile in der Schweiz und noch vieles mehr. So viel Geschichte und Kultur machte hungrig, deshalb langten alle im Bistro kräftig zu. Nach dem Essen gingen alle ins Niederdorf spazieren und um den Kopf durchzulüften. Wir waren noch nicht ganz durch im Museum und widmeten uns noch den zahlreichen, extrem kunstvollen Scherenschnitten. Schneller als gedacht hatten wir auch diese Abteilung besichtigt und beschlossen noch etwas trinken zu gehen, um die verbleibende Zeit nicht im Museum verbringen zu müssen. Da das Wetter sehr kühl war und uns eine steife Bise um die Ohren pfiff, gingen wir kurzerhand ins Shopville. Lustigerweise trafen wir dort die anderen, ihnen war es draussen auch zu windig, so genossen wir in gemütlicher Runde den wohl verdienten Aperitif. Bald war es Zeit, sich zu verabschieden, da die Züge ja nicht warten. Ein schöner Sonntag ging zu Ende, herzlichen Dank an alle, die dabei waren.
Euer Fahrwart