Eine Stunde vor Beginn der Generalversammlung im Restaurant Frohsinn gab es wiederum die Möglichkeit, sich zu verköstigen. Danach wurde die neue Saison 2013/2014 traditionsgemäss mit der Generalversammlung eröffnet.
1. Mai-Ausfahrt vom 01.05.2013
Am ersten Mai um 14:10 Uhr fuhren wir in den Schwarzwald. Da die meisten von uns den Schwarzwald kennen, ist es nicht einfach, eine geeignete Tour mit vielen Kurven zu fahren, die noch keiner kennt. Ich fuhr Richtung St. Blasien und Todtnau. Es war Zeit für ein Restaurant, leider wusste ich nicht, dass die Serviertochter keine Lust zum Arbeiten hatte. Als die Getränke endlich serviert wurden und ausgetrunken waren, fuhren wir weiter Richtung Todtmos – Albtal – Stühlingen nach Neuhausen, wo wir bei mir noch eine kleine Verpflegung einnahmen.
Pfingsttour D-Immenstadt (Allgäu) vom 18.05.2013 bis 20.05.2013
Am Samstagmorgen bei herrlichem Töffwetter trafen wir uns zur Pfingsttour beim Schützenhaus auf der Breite. Auch Harry schaute kurz vorbei um allen Aktiven den Vereinszustupf zu übergeben. Und schon sattelten wir die sechs Maschinen, um zu zehnt Richtung Allgäu zu starten. Über die Landstrassen nach Bargen – Tengen – Engen – Tuttlingen und anschliessend durch den kleinen Grand Canyon des Schwarzwaldes – das wunderschöne Donautal – bis nach Sigmaringen. In Sigmaringen, einer kleinen, sehenswerten, mittelalterlichen Stadt haben wir uns in einem feinen Kaffee mit Bäckerei gestärkt und verköstigt. Entlang der Schwäbischen Bäder- und Oberschwäbischen Barockstrasse fuhren wir durch Saulgau – Bad Waldsee – Bad Wurzach – Leutkirch im Allgäu bis nach Isny im Allgäu durch eine Region, die durchaus seine Reize hat, auch wenn es nicht so kurvenreich war wie an anderen Orten. In Isny durften wir zum ersten Mal die feine Allgäuische Küche in einer schönen Gartenwirtschaft im Zentrum geniessen. Die letzten 40 Kilometer bis nach Immenstadt im Allgäu über kleine Landstrassen legten wir gemütlich zurück und bereits um 15 Uhr waren wir vor Ort. Nun galt es, das Hotel zu finden. Nach mehrmaligem Fragen konnte uns niemand sagen wo unsere Unterkunft war. So entschlossen wir uns, kreuz und quer durch die Altstadt zu fahren, und nach kurzer Zeit waren wir auch schon vor dem Hotel. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass Karl fehlte. Alle ausser ihm hatten scheinbar die Einbahntafel übersehen, so fuhr er eine Zusatzrunde und kam einige Minuten später auch zum Hotel. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten gingen Eddie, Christoph, Michael und ich noch auf eine Zusatzrunde. Die anderen nahmen sich die gemütlichen Restaurants vor und genossen die herrliche Frühlingssonne. Wir nahmen den Weg über Sonthofen – Hindelang, um das Oberjoch zu bezwingen. Da der Pass von unten bis oben mit einem Überholverbot belegt war, machte es nicht viel Spass, da man zum Teil mit 60 km/h oder weniger hinter den Autos her fuhr. Dafür fanden wir umso schönere Strassen am Stoffell- und Hauchenberg, um nachher wieder zurück nach Immenstadt zu kommen. Nach einem, zwei, …. Bieren und der erfrischenden Dusche trafen sich alle wieder im Restaurant zum sehr feinen Nachtessen. Nach einem kurzen Spaziergang gingen die einen Schlafen und der Rest suchte noch eine Bar. Wir wurden auch bald fündig, da es drinnen zu rauchig war und der eine Tisch draussen belegt war, stellten wir einen neuen Tisch für uns auf. Es dauerte nicht lange, da setzten sich die Jugendlichen vom Nebentisch zu uns an den Tisch und es entstanden Dank unseres jugendlichen Spirits diverse Gespräche. Die meisten von ihnen waren in der Ausbildung oder gingen noch zur Schule. Nach ein paar Tischfussball-Matches suchten wir das Hotelzimmer.
Zum abwechslungsreichen und guten Frühstück am Sonntagmorgen waren wir wieder vollständig zusammen. Da der Wetterbericht Regen angekündigt hatte, entschieden wir uns für eine kurze Tour nach Oberstdorf ins kleine Walsertal. Im Tal zuhinterst angekommen begann es auch schon leicht zu regnen. So kehrten wir wieder um und bei der Kreuzung zur Breitachklamm gingen Christoph und Ronit zum Wellness nach Sonthofen. Marcel, Cäcilia, Karl und Karin fuhren ins Hotel zurück. Teri, Eddie, Michael und ich fuhren zur Schlucht an einer langen Autokolonne vorbei direkt zum Eingang. Der Regen wurde immer stärker, sodass wir den Helm als Regenschutz aufbehielten, sodass uns viele Besucher etwas erstaunt anschauten. Nach einem stündigen Aufstieg durch die imposante Schlucht waren wir oben angekommen. Da uns im Magen ein leichtes Hungergefühl plagte, marschierten wir nochmals 20 Minuten zu einem sehr gemütlichen Alprestaurant und stärkten uns. Als wir dieses wieder verliessen, hatte der Regen nicht nachgelassen. So marschierten wir wieder in unseren Töffklamotten eine dreiviertel Stunde bis zu unseren Töffs. Dies passiert uns auch nicht oft, dass wir mehr am Gehen sind als beim Motorrad fahren. Zurück in Immenstadt zeigte sich die Sonne wieder, sodass wir in einer Eisdiele ein sehr feines Eis bestellten. Das Nachtessen haben wir wieder in unserem Hotel genossen, da wir am Vorabend sehr zufrieden waren und auch diesmal nicht enttäuscht wurden. Michael und ich wussten vom Vorabend, wo es ein gemütliches Pub hat. Da wir die anderen verpasst hatten oder sie schon zum Schlafen gingen, schloss sich Teri und Eddie uns an. Im Pub mussten wir mit ansehen, wie die Eisgenossen das WM-Finalspiel gegen Schweden verloren. Trotzdem konnten wir mit dem zweiten Rang zufrieden sein und feierten diesen bei einer letzten Runde, bevor wir ins Hotel zurück gingen.
Nach einem wiederum sehr ausgiebigen und guten Frühstück trennten wir uns. Karl, Karin, Marcel und Cäcilia fuhren den kürzesten Weg über Hitisau – Dornbirn zurück nach Hause. Wir anderen nahmen den Weg übers Oberjoch, das bekanntlich von unten bis oben mit einem Überholverbot belegt ist. Eine solch schöne Strecke kann man nicht hinter einem Auto herfahren, das sich nicht getraut, Radfahrer zu überholen. So überholten wir fleissig und es machte riesig Spass, die Passstrasse hoch zu cruisen. Oben angekommen standen mitten auf der Strasse zwei Polizisten, die uns in den Parkplatz wiesen. Nachdem wir die Ausweise gezückt hatten und uns über die Verkehrsordnung belehren liessen, unterbreiteten sie uns eine erste Offerte: 70.- Euro pro Motorrad. Wir fragten nach einem Rabatt und sie hatten Erbarmen mit uns. Das neue Angebot lautete 35.- Euro. Fragen ist ja erlaubt, so fragten wir nach einem Gruppenrabatt und siehe da: Das letzte Angebot lautete 20.- Euro. Dies bezahlten wir und luden die zwei freundlichen Polizisten an unser 25-Jahr-Jubiläum ein, denn sie waren auch mit den Motorrädern auf Patrouille. Nach dem wir diese wirklich seltene Begegnung mit der Polizei hinter uns gebracht hatten, fuhren wir durchs Tannheimer Tal über den Gaichtpass ins Lechtal. Diesem folgten wir bis nach Warth und genossen den letzten grossen Pass – den Hochtannberg – bevor wir in Schröcken einen Kaffeehalt machten. Durch den Bregenzerwald fuhren wir bis nach Alberschwende, wo wir rechts nach Hitisau abbogen, um über Krumbach-Doren bis nach Langen zu fahren. Hier haben wir nochmals in einer alten Gaststube zu Mittag gegessen, bevor wir nach Hause fuhren. Eine sehr gemütliche und abwechslungsreiche Pfingsttour durften wir erleben; das Allgäu können wir bestens weiterempfehlen.
Tagestour Appenzell/Walensee vom 16.06.2013
Am Sonntag, 16. Juni 2013 trafen wir uns um 10 Uhr an der BP-Tanke in Feuerthalen. Bei heissen 32° und strahlendem Sonnenschein kurvten wir zu siebt via Sternenberg und ähnlich kleine Strassen nach Stein in Appenzell Ausserrhoden. Markus Leu, der mit seiner Harley mitfuhr, verliess uns in Fischingen, da die kleinen Strässchen nicht für seinen Eisenhaufen aus Milwaukee geschaffen waren. Nach dem käsigen Mittagessen im Restaurant in der Schaukäserei (www.schaukaeserei.ch) fuhren wir über die Schwägalp – Unterwasser – Grabserberg nach Mels. Beim Chapfensee mit Aussicht auf die Churfirsten legten wir nochmals eine Pause ein, bevor wir dann nach Flums hinunter gelangten, wo wir gerade noch die Tour de Suisse kreuzten. Nach dem Kerenzerberg verabschiedeten sich Ronit und Christoph, die via den Klausenpass in die Innerschweiz fuhren. Der Rest genoss von Walde aus noch die prachtvolle Aussicht auf Zürichsee und Alpen und trat dann den Heimweg an.
TVH vom Eidgenössischen Turnfest abholen vom 23.06.2013
Am Sonntag, 23. Juni 2013 standen acht MCH-ler beim Magazin Leu-Rüsi und warteten mit vielen anderen Vereins- und Dorfanhängern auf die Rückkehr des Turnvereins vom Turnfest. Mit Traktor und Anhänger begleitet von Musik und lautem Geschrei trafen die Turnerinnen und Turner ein. Nun ging es zu Fuss das Dorf hinauf bis zum Restaurant Frieden. Das Wetter war gut und alle fanden draussen einen Platz. Bei gemütlichem Beisammensein wurde angeregt geschwatzt, gegessen und getrunken. Auch kamen alle Anwesenden in den Genuss einer Gymnastik-Einlage des Damen-turnvereins. Wie lange noch gefeiert wurde entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Abendtour Bodensee vom 12.07.2013
Um 9 Uhr trafen am Schützenhaus ein: André, Christoph und Ronit, Eddie und Teri sowie Siegfried mit seiner Harley, den Petra und ich durch die Fasnacht in Zimmern kennen und den ich spontan eingeladen hatte. Los ging es durch die Stadt über Buchthalen nach Büsingen mit schönem Blick auf den Rhein, Gailingen – Ramsen – Stein am Rhein und über den Schiener Berg. Das Wetter war Spitze und so konnten wir herrliche Aussichten auf den Rhein und Bodensee geniessen. Durch Radolfzell ging es hinauf zum Mindelsee, über den Berg und durch ein schönes Tal hinunter nach Bodman. Von dort über Ludwigshafen die Serpentine hinauf Richtung Überlingen. Da die Strasse nach Owingen gesperrt war, mussten wir über die Autobahn nach Stockach ausweichen. Von dort gelangten wir dann zu unserem Biergarten in Billafingen. Im Garten empfing uns eine Wirtin mit Leib (gross) und Seele (deftige Dauersprüche und Erinnerungen/ Erlebnisse aus Schaffhausen). Wir hatten es sportlich genommen und unsere Getränke usw. genossen. Ausser Ronit und Christoph, die zwei haben sich inmitten des Gartens für die heisse Liebe entschieden, bei der wir natürlich alle gerne zugeschaut hatten. Dann ging es an Stockach vorbei Richtung Mindersdorf und weiter über diverse kleine Nester, die hier im Bericht unerwähnt bleiben, da wir die daheimgebliebenen ja nicht langweilen wollen. Schlussendlich verliess uns Siegfried mit seiner Harley in Emmingen und wir fuhren über Engen, Schlatt am Randen (dort schien der Mond besonders kräftig), bis zum Bahnhof Schaffhausen, wo wir uns verabschiedeten. So wurde aus der Feierabendtour auch noch eine Mondscheintour. Ich hoffe, es war nicht zu spät geworden...
Vorbereitung Jubiläum 25 Jahre MCH vom 03.08.2013
Nach elf Organisationskomitee-Sitzungen konnten die sieben OK-Mitglieder ein abwechslungsreiches Programm für das Jubiläum präsentieren. Bereits ab Juni wurden die schönen Flyer mit dem Programm und unseren Sponsoren in der näheren und weiteren Umgebung verteilt. Am Dorfeingang bauten wir einen riesigen Strohtöff auf, den niemand übersehen konnte, der nach Hemmental fuhr. Michael dekorierte im Fitnesscenter Eurofit liebevoll die Vitrine mit Töff-Gegenständen und in den Schaffhauser Nachrichten kam einige Tage vor dem Fest ein grosser Bericht. Wir durften gespannt sein, wie viele Besucher mit diesem professionellen Marketingauftritt an unser Fest kommen werden. Mit vereinten Kräften bauten wir am 3. August die Bar auf. Harry, der Bauchef, hatte alles gut durchdacht und das nötige Baumaterial organisiert. Die Einen brachten die Schnitzel für den Boden in die Scheune während die anderen die Poledance-Stange montierten. An der Bartheke wurden noch einige Änderungen vorgenommen und diverse Tablare montiert. Der Zugang zur Bar wurde mit einer Stufe versehen und die Türe konnte so gerichtet werden, dass sie wieder geöffnet werden konnte.
Vorbereitung Jubiläum 25 Jahre MCH vom 09.08.2013
Bei leichtem Nieselregen begannen wir am Freitag, 9. August mit dem Aufbau des Festgeländes. Zuerst wurde der Sportplatz von Steinen und Schmutz gereinigt, sodass er aussah wie neu gebaut. Anschliessend wurde die Abdeckfolie verlegt und mit vereinten Kräften die Zelte und Wirtschaft aufgebaut. Eine zweite Gruppe war bei der Turnhalle im Einsatz, wo sie die Töff-Ausstellung und den Parcours für die Kinder und das Trial fahren aufstellten. Um uns zu stärken, gingen wir für die Znünipause und das Mittagessen in das Restaurant Frieden. Am Nachmittag galt es alles noch mit Strom zu versorgen und viele kleine Details zu installieren. Das Wetter hatte sich in der Zwischenzeit etwas gebessert, sodass es nicht mehr regnete. Dank den vielen und engagierten Helfern konnte bis am Abend alles Geplante eingerichtet werden.
Jubiläum 25 Jahre MCH vom 10.08.2013
Am 10. August war es dann soweit; unser grosses Fest stand an. Bereits morgens um acht Uhr trafen wir uns, um die letzten Arbeiten zu erledigen. Alle schauten zum Himmel und hofften, dass das Wetter noch etwas besser wird. Es war noch stark bewölkt und zum Teil hatte es noch dunkle Regenwolken. Karl und sein Team bereitete das Probefahren mit den neusten Yamaha-Töff vor und installierte sich vor dem Schulhaus. Die Kühlschränke wurden mit Getränken aufgefüllt und in der Risotto-Pfanne wurde schon bald das erste leckere Risotto durch Peter und Markus zubereitet. Kurz nach elf Uhr bei strahlendem Sonnenschein durften wir zahlreiche Sponsoren und Ehrengäste empfangen. Christoph, unser OK-Präsident, hielt eine erfrischende und abwechslungsreiche Begrüssungsrede. Anschliessend zeigte René Weilenmann speziell für die geladenen Gäste sein Können auf dem Trial-Parcours zum ersten Mal.
Die Festwirtschaft füllte sich langsam – es war ein stetiges Kommen und Gehen. Die Probefahrten wurden rege genutzt und auch die Taxifahrten mit dem Seitenwagen und dem Trike machten vor allem den Kindern und Fahrern Spass. Auf dem Schulhausplatz zeigte René regelmässig sein Können mit dem Trial zum Erstaunen der zahlreichen Besucher. Während den Pausen durften die Kinder auf Tretcars ihre Runden drehen, während die etwas kreativeren sich beim Malen vergnügten oder durch unsere zwei professionellen Schminkerinnen ein schönes Bild ins Gesicht gemalt bekamen. Einige der Besucher gingen in die Turnhalle, weil sie da die Festwirtschaft vermuteten und waren ab der grossen und abwechslungsreichen Töff-Ausstellung begeistert. Gleich nebenan gab es einen Rückblick mit einer Fotopräsentation der letzten 25 Jahre Moto-Club. Hier traf man diverse ehemalige Mitglieder, die in der Vergangenheit schwelgten und von den schönen Erlebnissen mit dem MCH erzählten.
Um 18 Uhr stellten wir das Probefahren ein und eine halbe Stunde später zeigte René auch zum letzten Mal sein Können, auch die Ausstellung wurde geschlossen. Auf dem Wirtschaftsgelände installierte sich die Rockband "The Light" und begeisterte mit ihrer rockigen Musik die Besucher. Zwischenzeitlich mussten sogar noch zusätzliche Stühle geholt werden, weil alle Plätze besetzt waren. Ein herrlicher Sommerabend mit aufgestellten Helfern und begeisterten Besuchern durften wir nun erleben. Nach dem die Musik noch fast eine Stunde länger spielte als vereinbart, gab es noch die Preisverteilung vom Töff-Balancieren und dem Schätzen der Distanz, die mit einem Pneu gefahren wurde. Kurz vor Mitternacht gingen die Besucher in die Bar, um den nächsten Höhepunkt zu sehen: Unsere Barmaids und den DJ. Nein natürlich waren die auch sehenswert, aber alle wollten Mia an der Stange sehen. Und dann kam sie in einem schwarzen Gewand und einer Kerze in der Hand. Sie bot den Besuchern eine coole Show und mit Mühe konnte sie Oskar zum mitwachen bewegen. Alle anderen trauten sich nicht oder verliessen aus Angst die Bar.
Aufräumen Jubiläum 25 Jahre MCH vom 11.08.2013
Während draussen bereits die Festbänke abgeräumt wurden, tanzten die Gäste in der Bar und auch wir stiessen dann noch dazu, um zu Feiern bis es wieder hell wurde.
Wir können mit Stolz sagen, dass es ein super Jubiläumsfest war. Dies war aber nur dank den vielen Helfern möglich, die mit viel Einsatz und guter Laune mitgeholfen haben. Besten Dank an alle, die zu unserem guten Gelingen einen Beitrag geleistet haben – es gab auch einen schönen Reingewinn.
Tagestour Ostschweiz vom 01.09.2013
Am 1. September 2013 trafen sich André, Michael C., Kerstin und Peter zu einer Tagestour, die uns in die tiefe Ostschweiz führen sollte. Pünktlich um 10 Uhr starteten wir am Treffpunkt BP-Tankstelle Feuerthalen. Das Wetter war bewölkt, aber trocken. Die Route führte uns über Schlatt – Wildensbuch – Trüllikon – Ossingen immer auf kurvigen Nebenstrassen hoch bis ins Girenbad und wieder runter nach Turbenthal. Dann ging es weiter über Wildberg nach Hittnau und Bäretswil. Nun sollte die Tour endlich noch kurviger und anspruchsvoller im Fahren werden. Erst Peter dann Michael und danach André. Ein kurzer Blick in den Rückspiegel und von unseren Verfolgern war keine Spur mehr zu sehen – also umdrehen und schauen was los ist. Los war gar nichts mehr; Michael sass auf einer Leitplanke, etwas blass um die Nase, der Töff stand bereits wieder und eine lange Spur säumte die letzte Kurve. André regelte bereits den nachfolgenden Verkehr. Beim Stopp an der Unfallstelle wurde nun auch noch Kerstin blass um die Nase. Aber nach kurzen Abklärungen was passiert war, funktionierten wir instinktiv richtig. Unfallstelle absichern, Fahrer betreuen und weitere Schritte planen. Michael konnte noch als Sozius bei André aufsitzen und kurze Zeit später begrüssten ihn die Ärzte in der Notaufnahme im Spital Wetzikon. Die Nase war nicht mehr ganz so blass, aber nun kamen die Schmerzen. Diagnose: Offener Schienbeinbruch, muss sofort operiert werden!!! Michael wurde auf Wunsch ins Spital Schaffhausen verlegt. André organisierte den Rücktransport des kaputten Töffs. Gerne stellt sich Peter nochmals als Guide zur Verfügung, um diese Tour zu wiederholen.
Tagestour Deutschschweiz vom 06.10.2013
Sonntagmorgen, ich war noch nicht ganz wach, und das Telefon klingelte. Jürg, der Organisator der heutigen Tour, war leider erkrankt und konnte deshalb nicht dabei sein. Am liebsten wäre Christoph wieder ins Bett gegangen, das Wetter ist ja auch nicht soooo toll. Aber als Fahrwart hat man schliesslich eine Verpflichtung und so fuhren wir um 8:45 Uhr los. Bei kaltem und regnerischem Wetter trafen wir um 9 Uhr am vereinbarten Treffpunkt an der BP-Tankstelle in Feuerthalen ein. Nebst Eddie und Teri, Christoph und Ronit fand sich auch ein Gast ein, nämlich Romy mit ihrer neuen BMW. Sie ist Mitglied im "Munot-Racing-Team" (www.mrt-sh.ch) und hatte uns am Jubiläumsfest besucht. Wir begrüssten sie herzlich und dann gings los. Die Tour schüttelte Christoph ganz spontan aus dem Ärmel. Zuerst fuhren wir nach Steckborn, danach waren wir via Mühlheim nach Frauenfeld und weiter nach Wil SG gefahren. Der Nieselregen zwang uns anzuhalten und doch noch unser Regenkombi zu montieren. In Bazenheid machten wir eine Kaffeepause. Wir fuhren weiter nach Wattwil, über den Ricken – wobei wir für einmal nicht den direkten Weg nahmen, sondern über Walde nach Uznach fuhren. Es ging weiter nach Tuggen – Siebnen, über die Sattelegg zum Sihlsee. Das Mittagessen nahmen wir in Oberiberg ein. Die Pizzeria war leider total voll, aber vis-à-vis im Restaurant Hallenbad hatte es jede Menge Platz und wir assen fein. Frisch gestärkt fuhren wir weiter Richtung Ibergeregg hinauf im dicken Nebel. Die Strasse war nass und rutschig – es hatte null Sicht! Wir fuhren mehr nach Gefühl als nach Sicht. Weiter unten sahen wir wieder etwas, und wir hatten eine wunderschöne Sicht über den Urnersee; oben die Nebeldecke und zeitweise sahen wir sogar etwas blauen Himmel. Es machte Spass zur Abwechslung auf trockenen Strassen zu fahren. In Brunnen angekommen fuhren wir dem Vierwaldstättersee entlang nach Weggis und weiter nach Küsnacht. Die Riviera zeigte sich in der Sonne in voller Pracht. Leider waren wir nicht die Einzigen, die fotograftieren; die Einen sogar mit Blitz. Wir fuhren weiter nach Risch am Zugersee entlang bis Cham. Bei Ronit legten wir eine Kaffeepause ein. Um 16 Uhr machten Eddie, Teri und Romy sich auf den Weg. Christoph begleitete die Gruppe noch ein Stück. Zuerst an die Tankstelle, dann via Mettmenstetten bis Anfang Albispass. Dort verabschiedete er sich und fuhr via Hausen am Albis, Baar zurück nach Cham. Eddie übernahm die Führung nach Schaffhausen.
Schlusstour in den Jura vom 20.10.2013
Um 9 Uhr auf dem Dorfplatz in Hemmental wartete auf Christoph und Ronit nur ein einziger Gast; nämlich Jürgen (arbeitet bei IWC, war schon bei uns auf einer Tour dabei) mit seinem BMW. Wir begrüssten ihn herzlich und erklärten, es werde eine kleine Gesellschaft sein. Eddie kam kurz vorbei, um sich persönlich abzumelden. Mit seinem Probetöff konnte er nicht mitfahren. Ursprünglich wollten wir in den Jura fahren. Dort war es aber kalt und regnerisches Wetter war angesagt. Christoph fuhr statt dessen Richtung Österreich. Die Tour schüttelte Christoph ganz spontan aus dem Ärmel. Zuerst fuhren wir auf der Autobahn Richtung Winterthur und St. Gallen bis Ausfahrt Gossau, dann nach Herisau und weiter via Appenzell über den Stoss nach Altstätten. Das Wetter war trocken und die Bäume zeigten sich in Herbstpracht. In Oberriet machten wir eine Kaffeepause. Dann fuhren wir weiter über die Grenze nach Rankweil, dann über das Furkajoch (1761m) nach Au, die Strasse war trocken. Im Schatten lagen noch Schneereste. Wir fuhren weiter über den Hochtannberg-Pass (1679m) nach Warth. In Warth assen wir auf der Terrasse ein "Gröstel" und genossen das Bergpanorama. Es wurde frisch, da die Sonne langsam wegzog. Nach 45 Minuten fuhren wir weiter über den Flexenpass zum Arlberg. Auf der Hauptstrasse ging es mühsam nach Bludenz und weiter nach Feldkirch. Kaum über die Grenze wurden wir von einem Radar geblitzt! Wir tankten und fuhren weiter nach Gams – Wildhaus – Wattwil. Dort verabschiedeten wir uns von Jürgen, der via Wil SG – Frauenfeld – Stein am Rhein nach Hause fuhr. Christoph und Ronit fuhren (zum ersten Mal an diesem Tag) im Nieselregen über den Ricken. In Eschenbach nahmen wir die Autobahn bis Schindellegi. In Menzingen regnete es schon stark, aber wir zogen es durch via Zug bis nach Cham. Am Ende waren es knapp 400 km. Trotz kleiner Gruppe war es eine schöne Schlusstour.
Mondscheinbummel vom 16.11.2013
Pünktlich um 17:30 Uhr trafen sich eine illustre Schar unentwegte auf dem Dorfplatz. Es waren dies Elke und André, Marcel, Werner – unser treuer Helfer am Jubiläum – Ronit und Christoph. Auch Harry tauchte kurz auf, allerdings nur um sich gleich wieder zu verabschieden – er hatte zwei sehr sehr strenge Tage hinter sich und musste sich erst mit einer Kopfwehtablette wieder aufpeppen. In forschem Tempo wanderten wir auf den Kreuzweg. Unterwegs überholte uns ein Mountainbiker, der sich allerdings am Langackerstich sputen musste, damit wir ihn nicht wieder einholten. Auf dem Kreuzwegparkplatz wurden wir bereits von Jürg erwartet. Wir warteten noch bis 18:15 Uhr, in der Hoffnung auf weitere Flach-Wanderer, aber es kam niemand mehr. Trotz Hochnebel war die Strasse gut sichtbar und wir kamen zügig voran. Bereits um 18:45 Uhr erreichten wir das Buchberghaus. Ausser einer Gruppe sehr lauter und schon ziemlich angeheiterter Biker war niemand da. Die Wirtin schaute auch nicht gerade sehr erfreut aus nach dem Motto: "Oh es kommt Arbeit herein...". Wir liessen uns aber die gute Laune nicht verderben und verbrachten einen gemütlichen Abend mit Schweinswürstchen, Kartoffelsalat, Speck, Käse und warmer Suppe. Natürlich durfte ein, zwei, drei oder wie viele waren es? halbe Liter nicht fehlen und der Hüttenkafi mit Bienenstich war das Schlussbouquet. Auf dem gleichen Weg wanderten wir wieder zum Kreuzweg. Jürg chauffierte Werner und Marcel ins Dorf zurück und Elke, Ronit, André und ich nahmen die letzten Kilometer nach Hemmental unter die Füsse. Die beiden Frauen hatten genug und zogen sich zurück in die warme Stube. Jürg, André und ich brauchten noch einen Schlummi.
KSS Schlittschuhlaufen vom 15.12.2013
Am Sonntag-Nachmittag, 15. Dezember trafen sich Harry mit Silvan und Norik, André mit Sarah und Janine, Jacqueline mit Vanessa auf der KSS zum Eislaufen. Das Wetter war uns gut gesinnt; so stand einer ausgiebigen Rutschpartie nichts im Weg. Voller Begeisterung stürmten unsere Kids aufs Eis, die Eltern etwas zaghafter. Ehrlich gesagt spürte ich schon nach 20 Minuten meine Zehen nicht mehr, doch ein Indianer kennt keinen Schmerz. Tatsächlich; nach weiteren unendlich langen fünf Minuten wurden meine Zehen wieder durchblutet und es machte richtig Spass. Bald meldete sich bei allen der kleine Hunger und Durst. Ronit und Christoph trafen auch ein, jedoch ohne Eislaufabsichten. Gemeinsam wurde im KSS Restaurant ein "Zvieri" genossen. Bald waren die Kinder wieder auf dem Eis. Wir Erwachsenen gönnten uns noch einen Kaffee und "en Schwatz". Ronit und Christoph verabschiedeten sich und wir drehten noch einige Runden auf dem Eis. Nach und nach hatten auch wir genug und verabschiedeten uns.
Sternwarte Schaffhausen vom 17.01.2014
Wenn Engel reisen... Pünktlich zum Beginn der Besichtigung zeigte sich der Himmel über Schaffhausen von der besten Seite. Ein wunderbarer Nachthimmel empfang die fünf Teilnehmer um 20:30 Uhr bei der neuen Sternwarte bei den drei Eichen. Zuerst gab es einen kurzen Info-Film. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe ging zuerst ins warme Planetarium, die anderen an die frische Luft auf das Deck des Observatoriums. Weil in der ersten Gruppe wohl die braveren dabei waren, hatten wir noch recht gute Sichtverhältnisse. Von der Grösse der Teleskope war ich etwas enttäuscht. Das Aushängeschild – der Newton-Reflektor mit 40 cm Spiegeldurchmesser – erwies sich als eher kleines Teleskop. Dementsprechend waren dann auch die Sterne, die man damit durch das Teleskop sah, nicht sehr gross. Gefühlsmässig nicht viel näher als mit einem Militärfeldstecher. Die fehlende Nähe zu den Sternen kompensierte aber der fachkundige Führer. Es war interessant, seinen Ausführungen zuzuhören und er wusste auch auf jede Frage eine Antwort. Trotzdem war ich froh, als dann unsere Gruppe ins warme Planetarium wechseln konnte. Das Planetarium war dann auch das eigentliche Highlight vom Abend. Wunderschöne und faszinierende Bilder vom Weltall wurden auf die Deckenwände projiziert. Das Ganze war so gut gemacht, dass man zeitweise das Gefühl hatte, tatsächlich in einem Raumschiff zu sitzen und durch das All zu düsen. Die Zeit verging wie im Fluge und schon musste man sich Gedanken machen, ob man noch einen Schlummi im Frieden nimmt oder direkt nach Hause geht.
Zoo vom 15.02.2014
Ein Zoobesuch ist nicht nur Familiensache. Genau dies hatten sich Jürg und Mario gedacht und kamen nebst Familie Stucki, Lörli und Baumgartner auch mit in den Zoo nach Zürich. Mit den Autos fuhren wir bei schönen Wetter und frühlingshaften Temperaturen von zehn Grad nach Zürich in den Zoo. Zu unserem Erstaunen hatten nicht nur wir diese Idee, denn als wir ankamen war der Parkplatz schon fast voll. Silvan scheint ein fleissiger Zoobesucher zu sein, denn er hatte die gute Idee, den Eingang bei der Masoala-Halle zu benützen, denn dieser war gleich nebenan. Und tatsächlich mussten wir dort nicht anstehen und kamen von der anderen Seite her durch den Zoo gegen die grossen Massen. In der Halle erwartete uns ein subtropisches Klima bei 29 Grad Lufttemperatur und fast 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Auch wenn es draussen zehn Grad hatte, waren wir definitiv zu warm angezogen. Im Urwald galt es nun möglichst viele Tiere zu entdecken. Und so sahen wir auch aussergewöhnlich viele Tiere von Geckos, Vögeln, Schildkröten bis hin zu Flughunden. Über einen Turm, der sehr schön integriert ist, konnte man bis fast ans Dach der Halle gelangen und von oben auf den Urwald hinunter schauen. Wieder mit den warmen Kleidern bekleidet im Freien mussten die Kinder uns zeigen, dass wir von den Affen abstammen, denn sie turnten wie kleine Schimpansen auf dem Spielplatz herum und kletterten herum, wo es nur ging. Anschliessend kamen wir bei unseren Verwandten im Zoo vorbei, wo es gleich noch Sexualunterricht gab. Norik und Silvan schienen vom Bunga Bunga begeistert zu sein. Durch eine idyllische Wasseranlage mit Enten, Störchen und noch mehr Federtieren ging es weiter. Die meisten von uns waren erstaunt ab dieser Anlage, da wir hier noch nie waren und sie schon zwölf Jahre existiert. Nach den Königspinguinen kamen die Fische und Amphibien, wo eine Python gerade einen toten Hasen zu fressen bekam. Nun war es schon 13:30 Uhr, als wir beim Haupteingang und Restaurant ankamen. Beim Eingang standen die Leute in einer langen Kolonne, um in den Zoo zu gelangen, denn das schöne Wetter lockte scheinbar Hunderte an. Wir gingen ins Restaurant und verpflegten uns. Zum Glück hatten wir so lange gewartet, denn es hatte genügend Platz zum Sitzen. Am Nachmittag schauten wir uns noch die Elefanten, Tiger, Schneeleoparden und viele anderen Tiere an. Fast am Schluss ging es noch zu den Gorillas, die Einen jedes Mal aufs Neue beindrucken. Sie wurden gerade gefüttert und auch der Boss, der Silberrücken, konnte gut beobachtet werden. Auch bei den Nashörnern schauten wir noch rein und schon schloss der Zoo seine Tore. Nach sechs Stunden faszinierender Tiere begaben wir uns wieder nach Hause zurück.
Nothelfer-Refresh vom 23.03.2014
Nach dem frühlingshaften Wetter sowie den warmen Temperaturen der letzten Tage war es wieder winterlich kalt geworden. Genau richtig, um in der geheizten Zivilschutzanlage des Schulhauses Zündelgut in Buchthalen einen Nothelfer-Refresh zu absolvieren. Grund dafür war, dass es bei den meisten schon fünf Jahre her ist seit dem letzten Nothelfer und, dass wir in letzter Zeit hie und da an einen Unfall heran gefahren waren. Rita Pfenninger vom Samariterverein Schaffhausen frischte unser allgemeines Wissen in Sachen Erste Hilfe auf. Die meisten kannten die GABI (Gibt er Antwort?, Atmet er? Blutet er? Ist sein Puls normal?) von früher noch. Neu heisst das Ding "BLS-AED-Schema", was für "Basic Life Support - Automatisierte externe Defibrillation" steht. Nachdem wir eine kurze Pause mit Kaffee und Guetzli hatten, ging es im zweiten Teil des Kurses um motorradspezifische Themen wie "Helm abziehen", "korrekte Lagerung bei Verdacht auf Rückenverletzungen" usw. Kurz vor 17:30 Uhr waren wir wieder auf dem neuesten Stand der Dinge und traten den Heimweg an.
Somit ist die eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2014/2015 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren…
Euer Fahrwart