Fahrwartbericht der Saison 2009/2010

Zurück

Traditionsgemäss wurde die neue Saison 2009/2010 mit der Generalversammlung eröffnet. Mit 19 anwesenden Mitgliedern hatten wir genau gleich viele wie im Jahr 2000. Zwei mal waren schon 21 und zwei weitere Male waren schon mal 23 Mitglieder anwesend. Nun wünschen wir die angenehme Unterhaltung beim Fahrwartbericht!

Nachmittagstour vom 1. Mai 2009

An der letzten Generalversammlung wurden die Touren für 2009 festgelegt und verteilt, das heisst, wer organisiert und führt die jeweilige Tour. Den Zuschlag für die erste Tour, die 1. Mai-Nachmittagstour fiel auf Peter und Conny. Ein Missverständnis… Ich verstand bei der Versammlung im April nur die Frage an uns "Seid ihr auch dabei?". Richtig gestellt an uns war die Frage aber: "Möchtet ihr diese Tour leiten und durchführen?". Mein Einstand als Tourguide für den 1. Mai basierte also wohl auf einem Hörfehler, und Conny und ich wurden nun etwas nervös und fragten uns, ob wir das überhaupt können; fahren wir auch das richtige Tempo? Finden wir die richtige Strecke? Usw. Wir sind bis anhin als Neumitglieder des Moto-Clubs Hemmental ja noch an keiner vorherigen Tour dabei gewesen. Beim Treffpunkt der Tour war der Tankwart auch ein wenig Parkplatzwächter mit seinem bekannten Humor und wünschte uns eine schöne Fahrt für den heutigen Tag. Es kamen immer mehr Motorräder; insgesamt 12 an der Zahl. Conny und ich schauten uns mit den gleichen Fragen im Gesicht an: Hoffentlich gefällt auch jedem die von uns ausgesuchte Tour? Die Fahrt ging los über Hallau, Schleitheim in Richtung Fützen über die grüne Grenze nach Deutschland. Viele schöne Kurven und eine noch schönere Aussicht über die Hallauer Berge. Bei der Waldstrecke hinter Fützen, Richtung Achdorf wurde jedem klar: Heute ist der 1. Mai! Trinkende, grüssende und grölende Jugendliche irrten auf den Strassen umher, Rentner und ganze Familien waren ebenfalls als sogenannte "Kampfwanderer" unterwegs… So konnten wir die Strecke nicht wie gedacht mit Tempo voll durchdreschen. Bei diesen Waldstrassen frage ich mich immer wieder, wie man solche Wege überhaupt noch asphaltieren kann? Ist doch eine sehr hügelige und kurvige Waldstrecke! Dann, erster Stopp für uns war am Linach-Stausee, kleine Erfrischungspause und Connys Motorrad musste untersucht werden. Dieses mutierte zu einer Art Wüstenkamel, reagierte teils auf Gas nur sehr störrisch und Conny war sichtlich in Sorge um ihr Motorrad und der Schaltung dieser GS. Ich hörte jeweils ihre Kommentare während der Fahrt über unsere Helmsprechanlage und es hagelte nur so von Flüchen von ihr. Weiter ging's über Vöhrenbach ins sogenannte Hexenloch; ein wahres Erlebnis für jeden Töfffahrer. Marcel hatte seine helle Freude daran, wie er mir hinterher sagte. Ein ausgiebiger Pausenstopp auf einer wunderschönen Schwarzwaldterrasse war für alle Teilnehmer eingeplant. Der zweite Teil der Tour führte über Kappel, Schluchsee und Bondorf zurück Richtung Schleitheim. Ich zog das Tempo an, diese Retourstrecke war doch ideal für schnelleres Fahren und ich dachte aber auch dabei, hoffentlich erwischt uns trotz all den aufkommenden Wolken nicht doch noch der Regen auf dem Rückweg.

Geschafft! Fürs Gruppenfoto am Grenzübergang Schleitheim hats am Ende der Tour genau gereicht. Der Regen setzte dann verlässlich nur wenige Minuten und ziemlich heftig danach ein. Insgesamt war ich froh, dass alles geklappt hat. Wir haben uns wirklich sehr über den Dank und auch die Komplimente über die ausgesuchte Strecke und das Regen-Timing gefreut und haben in schöner Erinnerung mit super aufgestellten und wirklich so sympathischen Töfflern des Moto-Clubs Hemmental diese 1. Mai-Tour genossen.

Pfingsttour Tirol vom 30. Mai bis 1. Juni 2009

Am Samstagmorgen trafen wir uns zur Pfingsttour ins Tirol. Das Wetter war sehr schön und auch die Temperaturen waren angenehm, als die 18 Teilnehmer mit ihren 12 Motorrädern vorfuhren. So viel waren wir schon lange nicht mehr. Leider konnte Mario seinen Oldtimer nicht mehr rechtzeitig flott machen, so dass er absagen musste. Nun ging's über die Autobahn an Winterthur und St. Gallen vorbei nach Lustenau, wo wir über die Grenze nach Österreich fuhren. An der ersten Tankstelle deckten sich alle mit einem Pickerl ein. Ein kurzes Stück über die Autobahn nach Schwarzach und schon ging es Richtung Brengenzerwald über Alberschwende nach Hittisau, wo es Zeit für einen Kaffeehalt war. Gut gelaunt und frisch gestärkt ging's durchs wunderbare Balderschwanger Tal nach Fischen. Nun waren wir für kurze Zeit in Deutschland; nach Sonthofen und Hindelang fuhren wir bei Schattwald bereits wieder in Österreich. Weiter ging's nach Tannheim – Weissbach – Reute – Lermoos nach Ehrwald. Nach dem Mittagessen hiess es für ein weiteres Mal über die Grenze nach Garmisch – Krün – Wallgau. Von hier aus ging's der Isar entlang durch ein wunderschönes, mautpflichtiges Tal zurück nach Österreich. Den Achensee und Pertisau, wo wir 1995 an der Pfingsttour übernachteten, liessen wir rechts liegen. Auf einer schönen Aussichtsplattform über Jenbach legten wir noch den letzten Halt ein und genossen die wunderbare Aussicht ins Inntal und Zillertal. Das letzte Teilstück stand uns nun noch bevor. Von Jenbach ging's nach Schwaz nach dem kleinen Aufstieg hinauf zur Pension Steiner auf den Weerberg, wo uns Hausi mit einem Begrüssungsdrink erwartete. Da sich nachträglich noch vier Mitglieder angemeldet hatten, durften sie 100 Meter weiter oben in der Hausstatt übernachten, da bei Steiners alles belegt war. Kurz vor dem Nachtessen bei einem lauen Frühlingsabend trafen sich alle noch zu einem erfrischenden Bier auf der Terrasse und genossen die schöne Aussicht Richtung Innsbruck. Beim Nachtessen wurden wir bestens verpflegt, so dass alle genug bekamen.

Am Sonntag teilten wir uns nach dem Frühstück in zwei Gruppen auf; die einen wollten im Norden bleiben und Richtung Zillertal einen Abstecher unternehmen. Wir anderen dachten, dass es im Süden besseres Wetter sein könnte und starteten Richtung Brenner. Leider begann es schon nach Innsbruck zu regnen. Einem MCH-Mitglied kann so ein bisschen Regen nicht so schnell vom Töff fahren abhalten. Also fuhren wir weiter über die Autobahn an Sterzing und Brixen vorbei bis nach Klaus. Nun mussten wir noch etwas auf der Bundesstrasse zurückfahren und schon ging's ins fast autofreie Villnösstal bis nach Pitzak. In einem topmodernen Restaurant, was eher in Zürich oder einer anderen Grossstadt zu finden ist, stillten wir unseren Hunger. Nach der feinen Stärkung und bei zeitweise sonnigem Wetter ging's weiter über das Würzjoch und anschliessend nach Süden bis nach Corvara. Nach einem kurzen Halt hatten wir schon wieder die Regenkleider montiert, denn es wurde sehr kalt und begann zu regnen. Auf dem Grödner Joch auf 2120 Meter über Meer schneite es dann auch ein wenig und der Nebel liess die Sicht nur auf wenige Meter zu. Je weiter die Fahrt durchs Grödnertal ging, desto besser wurde das Wetter. Von Ponte Gardena fuhren wir über Ritten ins Penser Tal. Diesem folgten wir bis nach Sterzing, wo wir uns nochmals kurz mit einem warmen Getränk aufwärmten. Über die Autobahn an Innsbruck vorbei ging's zurück zum Steiner auf den Weerberg. Die andere Gruppe kam auch rechtzeitig zum Essen zurück. Wiederum wurden wir köstlich und herzlich verpflegt. Anschliessend sassen wir noch ein wenig zusammen, bevor alle zu Bett gingen.

Nach dem ausgiebigem Frühstück am Montagmorgen fuhren wir zuerst über die Autobahn bis nach Zirl. Nach einem kurzen Tankstop ging's über das wunderschöne Obertal auf einem Hochplateau nach Ötz, weiter nach Imst. Zu Beginn des Salvesentals legten wir einen Kaffeehalt ein. Beim Abbiegen verlor Heinz das Gleichgewicht und stürzte in den Strassengraben. Zum Glück passierte nichts und nach dem Kaffee ging's gestärkt weiter. Über das Hahntenjoch ins Lechtal, vorbei an Warth hinauf zum Hochtannberg, wo es auch schon an der Zeit war, das Mittagessen einzunehmen. Nach einem ausgiebigen Essen wurden wir von Gabi und Roger aus Widnau angesprochen. Sie hatten eine Töffpanne und hatten keine Möglichkeit, nach Hause zu kommen. Kurzentschlossen wurde das Gepäck auf verschiedene Motorräder verteilt, so konnte Gabi bei Peter Baschung und Peter bei André mitfahren. Über Au – Damüls – Furkajoch – Rankweil – Hohenems führte das Teilstück mit unseren Gästen (siehe Eintrag im Gästebuch auf unserer Homepage). Der Rest unserer wunderschönen Pfingsttour führte uns über die Autobahn nach Hause.

Pässetour Schweiz vom 21. Juni 2009

Andelfingen, bewölkt, kühler Wind, die Frisur hält.
Sarnen, leichter Regen, die Frisur hält.
Furkapasshöhe, Regen, Graupelschauer und Nebel, die Frisur hält immer noch.
Wallis und Tessin, Sonne, warme Temperaturen, die Frisur hält, dank unseren Helmen!

Am 21. Juni 2009 morgens um halb zehn in Andelfingen gab es für uns kein Knoppers, sondern das Startsignal zum Aufbruch der Pässetour Schweiz. Christoph und Ronit – so haben wir später erfahren – wären auch gerne mitgefahren, doch leider hatte einer der beiden Töffs nicht genügend Bremsbeläge und der andere wollte partout nicht anspringen. Die Wetterprognosen waren nicht besonders gut, weshalb wir nur zu viert zu dieser Ausfahrt antraten – oder lag es an der morgendlichen Startzeit? Wir fuhren auf der Autobahn via die kürzlich eröffnete Westumfahrung bis nach Sarnen. Da der Blick Richtung Süden in Knonau nicht sehr klar war, entschieden wir uns sicherheitshalber, das Regenkombi überzuziehen. Nach dem ersten Pass – dem Brünig – legten wir in Meiringen eine Pause ein, die wir kurzerhand zur Mittagspause erklärten. Anschliessend ging die Fahrt über den Sustenpass weiter nach Wassen. Erstaunlicherweise konnten wir einige Kurven auf trockenem Asphalt geniessen. Nach der Schöllenen wollten wir in Andermatt unsere Zweiräder auftanken – allerdings fand irgendeine eine Rallye statt; und die brauchten auch Sprit. Glücklicherweise wussten wir von einer zweiten Tankstelle, wo wir unsere Zweiräder zügig mit Benzin befüllen konnten. Auf dem Weg zur Furkapasshöhe regnete es zuerst, dann ging der Regen in Schnee über, hinzu kam noch, dass sehr dichter Nebel auftauchte, sodass wir nur noch mit ca. 50 km/h den Weg erahnen konnten. Kurz nach der Passhöhe erwarteten uns blauer Himmel und trockene Strassen – willkommen im Wallis, der Sonnenstube der Schweiz. Dies war im Tessin nach dem Nufenenpass genau so. Nach einer Pause in Airolo und der Gotthardpasshöhe wurden wir von Nebel und nassen Strassen empfangen: Es empfahl sich, sich wieder ins Regenkombi zu zwängen, bevor wir nach einem Tankhalt in Erstfeld den Klausenpass unter die Räder nahmen. Über den Klausenpass konnten wir ein geniales Regentraining absolvieren – auf dem Urnerboden hatte es – nebst einigen Spuren der Kühe – auch massiv Wasser in den Fahrrinnen, sodass auch noch Aquaplaning bzw. Pfützendurchfahrten bei Tempo 98 trainiert werden konnten. Ab Netstal schien wieder die Sonne und die Strassen waren trocken. Da die Temperaturen nicht besonders hoch waren, liessen wir das Regenkombi gleich an, dann konnte dieses bis nach Hause wieder schön trocknen. Die total 530 km in 10.5 h legten wir mit dem MCH-üblichen Schnitt von 60 km/h zurück. Insgesamt waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit der Tour – vielleicht gibt es nächsten Sommer wieder eine Pässetour?

Tagestour Region Basel vom 19. Juli 2009

Um 9 Uhr trafen wir uns beim Schützenhaus in Schaffhausen. Danach rollten wir via den Schwarzwald bei Koblenz über den Rhein und den Zoll zurück auf Schweizer Boden. Dort, wo Aare und Rhein zusammenfliessen legten wir einen Kaffee-Halt ein. Dann gab es Nieselregen, der uns in Leibstadt ins Regenkombi zwang. In Laufenburg hielten wir links via Kaisten – Frick – Rothenfluh – Gelterkinden – Sissach – Diegten über die Autobahn – Bubendorf – Seltisberg – Nuglar – Gempen. Das Mittagessen nahmen wir bei atemberaubender Aussicht auf der Gempenfluh ein. Dort gäbe es übrigens Wurst-Käse-Salat mit Pommes Frites, falls dies mal jemand kosten möchte... Nach dem Essen und einem weiteren Blick in die Ferne ging die Fahrt weiter über Dornach, dann ab Rheinach Autobahn bis über die Autobahnbrücke Rheinfelden. Der weitere Verlauf unserer Tour: Wehr – Wehratal – Todtmoos – St. Blasien – Schluchsee – Steinasäge – Bonndorf – Weizen – Stühlingen.

Abendtour Donaubergland/Hegau vom 7. August 2009

Zur Tour fanden sich gegen 18 Uhr am Schützenhaus (die bewährte Bank mit Töff-Abstellmöglichkeit): Christoph, Dino, Marcel, Cecilia, André, Peter, Kerstin, die ihre Bekannten dabei hatte, ein.
Als Andre berichtete, dass es in Hemmental schon regnen würde, starteten wir nach Merishausen durch. Dort erreichten uns einige Tropfen, die aber in Wiechs am Randen schon wieder der Vergangenheit angehörten. Die Strassen Richtung Tengen waren noch feucht, dann war es vorbei mit dem Regen und wir konnten unsere Tour entspannt fortsetzen. Weiter ging es über Watterdingen, Leipferdingen und Stetten zum Hegaublick, den wir rechts liegen liessen und uns über Mauenheim, Hattingen zum Wittoh bewegten. Die Alpen erblickten wir nicht, das Wetter war nach wie vor viel versprechend. Nach Emmingen und Liptingen, begannen wir nun die Hasen und Füchse zu jagen. Die Strassen wurden immer kleiner und es hatte kaum noch Verkehr. So gelangten wir über Krumbach und Boll zu dem kleinen Ort Rast, der einen schönen Biergarten zu bieten hat. Es blieb uns nichts anderes übrig, als Rast zu machen und uns zu stärken. Nachdem auch Peti alles aufgegessen hatte, ging es weiter Richtung Mahlspüren im Tal. Ein schöner Abendhimmel begleitete uns über Bonndorf, weiter hinab zum See über eine kleine Serpentinenstrecke nach Ludwigshafen. Von dort ging es Richtung Wahlwies, Nenzingen und Aach, wo sich Dino von uns verabschiedete. Über Ehingen, den Mägdeberg fuhren wir nach Hilzingen, Ebringen, Thayngen, Herblingen zum Bahnhof und verabschiedeten uns an einem herrlichen, milden Sommerabend. Christoph, Michael und Petra schlossen die Tour noch im Schützenhaus ab.

Sommertour Provence vom 20. bis 23. August 2009

Donnerstag 20. September 14 Uhr Schützenhaus. Der heisseste Tag des Jahres! Eddie, André, Peter und Kerstin stehen in voller Montur mit dem Töff bereit. Michael schaut mit dem Velo vorbei, er kommt später mit Petra nach.

Wir sind schon nass geschwitzt, also nichts wie los, vielleicht kühlt ja der Fahrtwind ein bisschen. Vor uns liegen 300 km Autobahn – nicht gerade das was wir lieben. Rund um Bern herrscht wie üblich ein Verkehrschaos. Die Hitze des Asphalts und der stehenden Autokolonne treibt uns den Schweiss aus allen Poren. Auf der ersten Raststätte nach Bern der erste Halt. Tank füllen und vor allem Wasser trinken. Ich glaube in jedem Bauch verschwindet ein Liter Wasser. Alle noch kurz aufs WC und weiter geht’s. Stau und die typischen Linksfahrer begleiten uns. Auf der Stadtautobahn geht es flott durch Genf. Am Zoll vorbei und ab geht’s auf die französische Autobahn. Nach ein paar Minuten können wir die Autobahn schon Richtung Annecy verlassen. Die 4 Euro waren gut investiert. Nach ein paar Kurven sehen wir den See; jetzt heisst es Augen auf nach einer passenden Unterkunft. Im nächsten Dorf, Sévrier, werden wir bereits fündig. 2 Doppelzimmer und ein 3-Bett-Zimmer für Eddie, André und mich. Die Zimmer sind soweit in Ordnung, jedoch gibt es nur 1 Einzelbett. Mit Münzenwerfen machen wir aus, wer es belegen darf. Eddie ist der Glückliche, d.h. André und ich teilen uns das Doppelbett. Nach einer Dusche und dem ersten kühlen Bier fühlen wir uns wie neu geboren. Beim Nachtessen auf der Terrasse hören wir eine BMW vorbeirauschen. "War das nicht Michael und Petra?", fragt André. Ich versuche die beiden per Handy und SMS zu erreichen; vergebens. Na ja, irgendwann werden sie schon umkehren. Dach einer guten viertel Stunde um 21:15 Uhr klingelt mein Handy. Ich erkläre Michael den Weg und schon bald dürfen wir die beiden in unserer Runde willkommen heissen.

Nach dem Frühstück pünktlich um 9:00 Uhr fahren wir los. Das erste Pässchen heisst Col de de la Lechay, dann folgen der Col de Plainpalais, der Col de Cucheron, der Col du Porte und schon sind wir in Grenoble. Mit etwas Glück finde ich mit André's Unterstützung den Weg aus der Stadt. Wir befinden uns nun auf der Route Napoléon. Auf einem Campingplatz an einem herrlichen See machen wir Mittagsrast. Für die einen gibt’s natürlich Pizza. Bald geht es weiter über den Col de Bayard nach Gap. Wir verlassen die Route Napoléon in Richtung Lac de Serre Ponçon. Letztes Jahr konnten wir das herrliche blau des Sees von der anderen Seite geniessen. Nach 33 km biegen wir Richtung Lac de Ste Croix ab. Langsam sind wir müde und müssen uns nach einer Unterkunft umsehen. Moustiers Ste Marie; ein wunderschönes Städtchen an die Felsen gedrängt, wäre mein Ziel. Da habe ich aber die Rechnung ohne die Hunderten von Touristen gemacht. Die Hotels sind alle ausgebucht. Also weiter bis zu den Ufern des Sees. Die vielen Autos lassen nicht auf viel Gutes hoffen. Nach ein paar tollen Kurven sind wir in Aiguines. Das Dorf kommt mir bekannt vor, da habe ich 2003 schon einmal übernachtet. Im selben Hotel finden wir dann die wohl letzten 7 Betten der Gegend. Der Eingang zu unserem Appartement liegt nur wenige Schritte entfernt. 2 Schlafzimmer, eines mit 3 Einzelbetten, und ein Doppelbett im Eingangsbereich. Was will man mehr? Einer nach dem andern belegt die Dusche und dann geht es ab in die Gartenbeiz. Wir reservieren einen Tisch für den Abend. Zum Essen gibt es – ihr ahnt es bestimmt: Pizza. Nach dem Essen noch ein kleiner Spaziergang, dann ein Schlummi und ab ins Bett.

Das Frühstück hat nicht allen geschmeckt; gell Peti. Heute steht der Höhepunk der Tour auf dem Programm. Der Grand Canyon du Verdon ist nur ein paar Kurven entfernt. Bei der Brücke, wo die Bungee-Springer bereits Schlange stehen, machen wir einen ersten Halt. Wir sind uns einig; die sind alle ein wenig verrückt. Da nehmen wir lieber wieder unsere Töffs unters Füdli. Weiter geht’s am Rande der imposanten Schlucht entlang. Wir folgen dem Fluss Verdon bis Castellane, dann entlang dem Lac de Castillon, wo ich kurz vor St. André ein herrliches Plätzchen am See entdecke. Ich bremse scharf ab und komme in der Einfahrt zum Parkplatz zum Stehen. Da wir in gewohnt flotter Weise unterwegs waren, entsteht hinter mir einiges an Hektik. Das war wohl keine so gute Entscheidung! Als André von der Maschine steigt, scheisst er mich zuerst einmal zusammen. Michael ist schon unterwegs zum Wasser, André und ich folgen ihm hinterher. Nach einem Sprung ins erfrischende Nass beruhigen sich dann die Gemüter wieder etwas. Inzwischen hat Eddie Getränke organisiert und Kerstin und Peti sind auch bereit für einen Schwumm. Jetzt wird es aber wieder Zeit zum Aufbrechen, es warten noch einige Kilometer Kurven auf uns. Wir folgen der Veron und kommen dann ins Val d’Allos und über den gleichnamigen Pass. In Barcelonnette geht’s weiter Richtung Col de Vars bis ins schöne Städtchen Guillestre. Dort machen wir einen Tankstopp. Um Zeit zu sparen beschliessen wir im Supermarkt ein Picknick zu kaufen. Da haben wir aber die Rechnung ohne die langsamen Franzosen an der Kasse gemacht. An einem schattigen Plätzchen verzehren wir unsere mitgebrachten Sachen. Was noch übrig bleibt schenken wir einer Familie, die ebenfalls am Picknicken ist. Der nächste Pass ist der Col d’Izoard, der uns auf 2360m hoch bringt. In Briançon biegen wir rechts ab Richtung Italien. Kaum über der Grenze, schon ändert sich das Bild. 30-er Schilder und Sicherheitslinien soweit das Auge reicht. Zum Glück interessiert das niemanden, wären da nicht die Autofahrer, welche die Kurven schneiden... Wir nehmen die Autobahn bis Susa. Die Ausfahrt bringt uns direkt an den Fuss des Col du Mont Cenis. Auf der Passhöhe am See genehmigen wir uns ein Kaffee und besprechen wo wir übernachten wollen. Wir beschliessen in einem uns bestens bekannten Hotel "Le Monal" in Sainte-Foy-Tarentaise, also nördlich des Col de l’Iseran telefonisch Zimmer zu reservieren. Eddie erledigt diese nicht ganz einfache Aufgabe bravourös. Jetzt aber weiter, den Col du Mont Cenis hinunter. Bevor wir den Iseran in Angriff nehmen, müssen wir, also vor allem Peti, wieder tanken. Nun kann uns nichts mehr aufhalten. In forschem Tempo jagen wir vorbei an zahlreichen Langläufern auf Rollskiern der Passhöhe entgegen. Wir lassen Val d’Isère hinter uns und finden unser Hotel in Sainte-Foy-Tarentaise auf Anhieb. Da scheint ganz schön was los zu sein. Wegen dem Fest, der Musik und dadurch der Ruhestörung bekommen wir 20% Rabatt auf die Zimmerpreise. Nachdem alle die Zimmer bezogen und geduscht haben, treffen wir uns auf den Festbänken in der Seitenstrasse neben dem Hotel zum ersten Bier. Es sollte an diesem Abend nicht das Einzige bleiben. Inzwischen haben wir herausgefunden, dass Heute ein Mountainbike-Stundenrennen stattfindet. Die Rundstrecke führt kreuz und quer durch die engen Gässchen, über künstliche Hindernisse und zum Schluss mitten durch das Restaurant. Wir geniessen die Show; nur der Speaker geht uns mit der Zeit etwas auf die Nerven. Zum Essen gibt es, ihr wisst es ja, Pizza. Um 22 Uhr ist das Spektakel zu Ende und wir machen uns auf den Weg ins Bett. Na ja, etwas früh ist es schon noch – also gehen Michael, Eddie, André und ich noch auf einen Schlummi in die Bar nebenan. Als wir wieder zurück kommen, hat sich eine Live Band installiert und die Party ist in vollem Gang. Wir nehmen noch eine kurze Runde Bier und geniessen die Musik. André schwingt das Tanzbein, da spielt es keine Rolle, ob der Partner ein Mann oder eine Frau ist. Die nächste und übernächste Runde Bier kommt auf den Tisch. Als André wieder Richtung Bar verschwindet, schwant mir böses und ich verschwinde auf die französische Art ins Zimmer.

Am Morgen nehmen wir nur ein Minifrühstück zu uns und schon vor 9 Uhr sind wir wieder unterwegs. Die Strecke und die Aussicht auf den kleinen St. Bernhard sind herrlich. Weiter geht’s – den Mt. Blanc im Rücken – das Aostatal hinunter. Der Verkehr ist grässlich und wir sind froh, als wir auf die Passstrasse Richtung grossen St. Bernhard abbiegen können. Auf der Passhöhe ist es Zeit für einen Kaffee. Dort verlassen wir Italien, die Schweiz hat uns wieder. Jetzt bekommen alle diese lustigen, farbigen Tafeln und Striche am Boden eine ganz andere Bedeutung. Nochmals Benzin zapfen und hinunter nach Martigny. Gleich eingangs Ort essen wir zu Mittag, für die meisten gibt es – natürlich Pizza.

Hier verabschieden wir uns von Peti und Kerstin; die zwei fahren das Wallis hinauf, um noch ein paar Pässe anzuhängen. Der Rest nimmt die Autobahn bis Bex, um via Col de la Croix und Col du Pillon nach Gstaad zu gelangen. Das Simmental bis Spiez wird zur Qual: Autos, Höchstgeschwindigkeit meist 60 km/h, Überhohlverbot, Sicherheitslinien, Gegenverkehr; es gibt kein Vorwärtskommen. Wir sind froh, endlich die Autobahnauffahrt vor uns zu sehen, und so verabschieden wir uns fliegend. André, Eddie, Michael und Petra nehmen die Autobahn Richtung Thun, Bern, ich fahre Richtung Interlaken, Brünig, Luzern nach Cham. Der Verkehr ist grauenvoll: Baustellen und die sturen Schweizer Autofahrer, die sich als Hilfspolizisten aufspielen, geben mir den Rest. Wehmütig denke ich an die herrlichen Tage in Frankreich zurück. Am Abend rufe ich noch kurz bei André an, um mich zu vergewissern, dass alle gut angekommen sind.

Die Sommertour 2009 war aus meiner Sicht wieder ein Highlight: Herrliches Wetter, schöne Strassen und gute Kameradschaft, was will man mehr?

Tour und Familie vom 19. September 2009

Am 19. September 2009 war es soweit, der Familienanlass stand auf dem Programm. Die Wettervorhersage war nicht eindeutig und so entschlossen sich Jacqueline und Harry für den zweiten Teil die Schlechtwettervariante vorzusehen. Der Schreibende (also Martin W.) zeigte sich für den Motorradausflug verantwortlich und verkündete, die Tour notfalls auch im Regenkombi zu bestreiten. Der Fürst zu Lichtenstein war uns gnädig und bestellte heiter Sonnenschein.
An der Töfftour nahmen drei Vertreter des MCH und vier Gäste teil, welche sich auf einen gemütlichen Grillnachmittag gefreut hatten. Via Frauenfeld, Herisau und Appenzell gelangten wir in die Nähe unseres Zieles. Noch vor dem Grenzübertritt knurrten jedoch einige Mägen, was uns veranlasste, in Oberriet den Mittagshalt in einem Gartenrestaurant einzulegen. Kurz aufsatteln, über die Grenze zuckeln, den Berg hoch und schon fanden wir uns über dem Rheintal zum Kaffeehalt ein. Die Aussicht war grandios und jederzeit einen Abstecher wert! Das schöne Wetter hat uns dann auch veranlasst, noch einige Kilometer anzuhängen und den Tag so zu geniessen. Mangels Zeit fiel dafür leider das Zusammentreffen mit der Sauriergruppe ins Wasser. Bitte seid nicht böse; wir hoffen ihr hattet einen ebenso schönen Tag wie wir. Ah, der Heimweg führte uns via Wildhaus durch das Toggenburg zurück ins Schaffhauserland.

Wir, also die Familien Baumgartner und Stucki trafen sich um 13 Uhr bei der Post Hemmental. Gemeinsam fuhren wir ins Dinomuseum im Aatal, wo Familie Lörli sich zu uns gesellte. Neugierig stöberten wir durch das sehr eindrücklich gestaltete Museum mit diversen lebensgrossen Dinos. Dem schönen Wetter zuliebe genossen wir ein Zvieri draussen auf dem museumseigenen Spielplatz. Der Nachwuchs vergnügte sich mit Glace und kleineren Ausgrabungen, während die Eltern ein Kafi in ruhiger Atmosphäre schlürften. Doch schon klingelte das Handy von André, auch die Töfffahrer sind vom schönen Wetter überrascht worden und möchten noch ein paar Kurven anhängen, konnten darum nicht zu uns kommen. Kein Problem, das verstehen wir doch als ehemalige Töffler! So traten wir also den Heimweg an. Eigentlich wollten wir irgendwo etwas Essen gehen, doch leider war alles geschlossen. So wurden wir spontan von Familie Lörli eingeladen, bei ihnen zu Essen. Zum Glück gibt es Pizzakuriere, die immer geöffnet haben, so nahmen wir ausreichend Pizzen mit und erlebten einen gemütlichen Abend im neuen zu Hause der Familie Lörli. Herzlichen Dank! Sicher ein gelungener Anlass, wo Gross und Klein auf ihre Kosten kamen.

Schlusstour Schwäbische Alb/Donautal vom 18. Oktober 2009

Um 10 Uhr fanden sich beim Schützenhaus Eddie, André, Freddie, Petra und Michael ein. Während eines kleinen Plauschs fing es an zu regnen, sodass wir uns zügig auf den Weg machten, der uns über Herblingen, Thayngen, Schlatt am Randen und Richtung Engen führte. Nach Zimmerholz und Stetten vorbei am Hegaublick nach Immendingen, wo es schon wieder trocken war. Frohen Mutes fuhren wir das Bachzimmerer Tal hinauf nach Ippingen, dort schien die Sonne durch die Wolken und gab den Blick frei auf die verschneiten Wälder. In Talheim stoppten wir neben einem verschneiten Auto und fuhren weiter nach Aldingen – erreichten so die Schwäbische Alb. Wir fuhren Richtung Frittlingen, Schömberg, Ratshausen nach Hausen u. T., wo die Temperaturen nach wie vor zu wünschen übrig liessen. Dort landeten wir in der Pizzeria Ischia von Gianni, der gerade den Pizzaofen anheizte. Wir liessen es uns schmecken und sahen den draussen tanzenden Schneeflocken zu. Nach Espresso und Tiramisu schwangen wir uns wieder auf unsere Töffs. Da sich das Wetter auf der Alp nicht verbesserte, kürzten wir die Tour ab und fuhren am Lochenpass vorbei und hinauf zum Heuberg. Weiter über Messtetten, wo uns die Temperaturen mit einem Grad fast ganz verliessen, waren wir jedoch bei den Passanten die Helden der Strasse. Jetzt ging es hinab ins Donautal, wo die Grade stiegen und "schon fast der Frühling" wohnte. Das Wetter zeigte sich nun mehr und mehr von seiner besseren Seite. Kloster Beuron – Buchheim – Liptingen – Talmühle – Engen und die Sonne schien bei schönen, trockenen Strassen. Wir wählten die Variante über das Bibertal zurück nach Schaffhausen und verabschiedeten uns beim alten Bushof.

Squash vom 7. November 2009

Am Samstag, 7. November 2009 trafen sich André, Eddie, Michael und meine Wenigkeit um 18 Uhr im Squashcenter Schweizersbild in Schaffhausen. Zuerst spielten wir uns warm, bevor es dann zur Sache ging. Wir lieferten uns harte Matches und nach 45 Minuten waren wir reif für eine Dusche. Anschliessend wechselten wir ins Restaurant Hohberg und genehmigten uns eine knusprige Pizza. Wenn wir auch eine kleine Gruppe waren, ist es doch ein schöner Abend gewesen.

Christkindelmarkt D-Konstanz vom 12. Dezember 2009

Da die Zugsverbindungen nach Freiburg im Breisgau nicht so optimal waren, entschlossen wir uns kurzfristig für den Christkindelmarkt in Konstanz. Mit der Deutschen Bahn waren wir via Singen nach Konstanz gefahren. Zu unserer Überraschung war der Markt recht gross und trotzdem noch übersichtlich. Es ging nicht lang und es bildeten sich zwei, drei Gruppen. Zwischendurch sah man die einen bei einem Glühwein oder bei einer kleinen Zwischenverpflegung. Vom üblichen Ramsch bis zum heimischen Handwerk war alles zu finden, sogar auf einem Schiff hatte es zahlreiche Stände. Wie vereinbart trafen wir uns um 17:00 Uhr beim vereinbarten Treffpunkt. Da alle Hunger hatten, suchten wir uns ein gemütliches Lokal. Bei Wein, Bier und einem feinem Essen (mehrheitlich Pizzas) wärmten wir unsere steif gefrorenen Glieder auf. Wenn man mit fünf Frauen in einer Stadt ist, kommt man nicht ums Shoppen herum. Die fünf Männer gingen natürlich auch Shoppen; aber nicht zu Karstadt. Nach dem Shoppen genehmigten wir uns noch ein Bier im Pub, bevor wir unsere Frauen mit vollen Tüten wieder am Bahnhof trafen. Gegen 22:00 Uhr kamen wir in Schaffhausen an und liessen den schönen Tag noch im Restaurant Musikhof ausklingen.

Besichtigung HB Zürich vom 27. Februar 2010

77 Tage war es seit dem letzten durchgeführten Anlass her. Wir trafen uns um 13 Uhr im Bahnhof Schaffhausen und fuhren mit dem Zug nach Zürich Hauptbahnhof, wo wir in der Halle Sihlquai von Giovanni Caelli von den SBB empfangen wurden. Nach ein paar interessanten Worten zu der Geschichte des Hauptbahnhofs Zürich sahen wir zwei Filme über die Bauarbeiten zur Durchmesserlinie, die im Jahr 2013 eröffnet werden soll. Die Durchmesserlinie mit dem neuen, vier Gleise umfassenden Bahnhof Löwenstrasse soll vom Hauptbahnhof durch einen Tunnel direkt zum Bahnhof Oerlikon führen. Somit kann der Aufenthalt einer Zugskomposition im HB Zürich massiv verkürzt werden, da jeweils nicht eine Lok ab- und eine angehängt werden müssen. Anschliessend wurden wir durch den Hauptbahnhof geführt, wo wir interessante Einblicke hinter die Kulissen des Nadelöhrs erhielten. Am Ende stiegen wir auf das Dach des Bahnhofs, wo wir einen gigantischen Blick auf die Stadt Zürich mit Bergpanorama erhaschen konnten. Nach diesen fast drei Stunden lösten wir die erhaltenen Getränke-Gutscheine in der Brasserie Federal in der Bahnhofshalle ein. Um 18 Uhr begaben wir uns wieder nach Schaffhausen, wo wir im Restaurant Mühlental noch unseren Hunger mit einer Pizza beseitigten...

Kartfahren vom 20. März 2010

"Alles hat ein Ende." Solche Gedanken gingen mir eine Woche vor dem Gokartfahren durch den Kopf, als ich die eingegangenen Anmeldungen durchschaute. Gerade mal drei Anmeldungen (inklusive meiner) hatte ich in den Fingern. Ich dachte schon an die Absage der Veranstaltung. Zum Glück hat Patrick Schlatter noch fünf Kollegen motivieren können und so waren wir dann doch noch neun Fahrer. Es war wieder einmal unglaublich. Das Bermudadreieck Rottweil verschlang uns bei der Anfahrt und wie von Geisterhand gelenkt fuhren wir nicht auf dem kürzesten Weg durch Rottweil, sondern nahmen die Site-Seeing-Tour durch die Altstadt. Endlich an der Gokartbahn angekommen wurden wir schon sehnlichst von der Rennleitung erwartet. Es ging gleich zum Briefing und kurz darauf sassen wir schon im Kart. Apropos Kart: Dieses Jahr hatten wir das erste Mal die 3 PS stärkeren Rennkarts mit 9 PS gemietet. Die Mehrkosten von 20 Euro pro Kart haben sich gelohnt. Die Karts gingen ab wie die Post und auch die Gewichtsunterschiede kamen nicht so stark zum Tragen.

Aber wieder zurück zum Rennen. Nach dem Zeittraining sah die Startaufstellung wie folgt aus: Reto, Kollege von Patrick und Gokart-Ass in der Pole-Position. Patrick auf dem 2., ich auf dem 3. Platz, knapp vor unserem Fahrwart Eddie, der wiederum dicht gefolgt von Präsident André. Auf den weiteren Plätzen waren die Jungen vom RVH. Nach dem fliegenden Start wurde ich nach einem Fahrfehler meinerseits von Eddie überholt. Im Laufe des Rennens kämpfte ich mich noch zweimal an Eddie heran, aber es gelang mir nicht, ihn zu überholen und nach einem weiterem Bandenküsser von mir kam André auch schon bedrohlich nahe. An der Spitze änderte sich nichts mehr bis zum Ziel und so lautete die Rangliste wie folgt: 1. Platz Reto mit der schnellsten Rundenzeit von 45.37 Sekunden. 2. Platz für Patrick und 3. wurde Eddie, gefolgt von mir auf dem 4. Platz und Andre auf dem 5. Andrés Rundenzeit als Fünfter war nur 4 Zehntel langsamer als die des Siegers. Die Gokart-Frischlinge vom RVH haben sich die Plätze 6 bis 9 geteilt. Auch bei Ihnen hielt sich der Abstand zur Bestzeit in Grenzen. Die langsamste Rundenzeit war nur 2 Sekunden langsamer als die des Siegers. Diese Tatsache weist darauf hin, dass die Karts alle gleich schnell waren und dank der mehr-PS der Gewichts-unterschied nicht ins Gewicht fiel. Nach einer feierlichen Siegerehrung mit Siegertreppe, Pokal und Sekt wollten wir noch wie alle Jahre schnell ins American-Style-Restaurant. Doch ohne unsere letztjährigen Reiseführer Elli und Dino wurde dieses Vorhaben abermals zu einer Rundfahrt durch das schöne Rottweil. Nach einer halben Stunde gaben wir auf. Zum Glück sind Mc Donald's und Co. von weitem zu erkennen und so musste dank Burgerking keiner der Teilnehmer "hungrig" ins Bett.

Somit ist die eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2010/2011 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren...

Euer Fahrwart

Zurück