Traditionsgemäss
wurde die neue Saison 2008/2009 mit der Generalversammlung eröffnet.
Mit 16 Mitgliedern, wovon 2 Neumitglieder, hatten wir mal wieder bessere Zeiten
als auch schon...
Auch in diesem Vereinsjahr wurde es aufgrund eines Antrages des Fahrwarts
wiederum so gehandhabt, dass die jeweilige Organisatorin/der jeweilige Organisator
selbst einen Bericht verfasst und auch gleich vorträgt. Wir wünschen
angenehme Unterhaltung!
Pfingsttour D-Odenwald vom 10. bis 12. Mai 2008
Der
Treffpunkt für die erste Ausfahrt der Saison war am Pfingstsamstag in
Bargen morgens um halb zehn. Mit sechs Töffs gings los. Leider war schon
bald ein Defekt zu beklagen. Nach Aach war bei Eddies KTM die Kupplung defekt.
Weiter ging es mit fünf Töffs und ohne Tourguide. Unser Weg führte
uns durchs Donautal nach Sigmaringen. Von da über Zangenenslingen, Wedlingen
nach Ehingen. Dort machten wir Pause in einem gemütlichen Biergarten.
Danach gings weiter über Blaubeuren, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch
Hall (also über die Ostalb) weiter Richtung Odenwald. An der schönen
Jagd entlang erreichten wir gegen 18 Uhr unser Ziel Limburg. Als wir im Gasthof
ankamen, war da bereits Eddies Subaru.
Wir
bezogen die Zimmer, duschten und stärkten uns mit dem besten Abendessen
zwischendurch kamen auch noch die Lörlis hinzu. Danach erkundeten wir
zu Fuss noch die nähere Umgebung zwecks Verdauungsförderung.
Am nächsten Morgen ging es bei herrlichem Wetter erstmals ein kleines Stück dem Neckar entlang. Dann ging es die Täler rauf und runter. Es war super – wenig Verkehr, viel Landschaft und viele Kurven. Gegen Mittag machten wir einen Stopp in Erbach, schlenderten durch die Altstadt und assen Eis und Kuchen. Danach ging es flott weiter durchs Brombachtal usw. Am frühen Nachmittag erreichten wir Bayern, genauer Milteberg am Main. Ein Schock; totales Touristenchaos. Fast hätten wir uns verloren, ging aber alles nochmals gut. Wir nahmen einen Snack und Getränke zu uns und genossen die Sonne auf der Terrasse mit Blick auf den Main und die Schiffe. Danach ging es wieder kurvig und mit wenig Verkehr weiter Richtung Limbach. Dabei wurden nochmals einige Täler und Höhen bewältigt. Die Landschaft, das Wetter und die Strassen waren toll. Leider mussten wir am Ende einen kleinen Umweg fahren, da der Krähberg und das Sensbachtal am Wochenende für Töffs gesperrt sind. Der Krähberg ist eine ehemalige Bergrennstrecke. Aber auch so war der Tag super und wir erreichten über Eberbach und Waldbrunnen usw. wieder Limbach. Als wir ankamen hatten unsere Wirtsleute Tische und Bänke in die Sonne gestellt und wir konnten Bier und Mineralwasser geniessen. Unsere Kultur-Fritzen (Leus) waren noch nicht von ihrer Exkursion im Salzbergwerk Bad Friedrichshall (www.salzwerke.de) und der Schlossbesichtigungen zurück. Am Abend traf sich alles wieder in der Gaststube und es gab für alle wieder reichlich von allem; Bier, Wein, Essen usw.
Am nächsten Morgen hiess es, Abschied nehmen von Odenwald. Leus machten noch einmal Kultur und besuchten eine Falknerei. Für die anderen ging es Richtung Heimat. Über Mosbach – Obrigheim – Bad Rappenau – Bretten – Pforzheim ging es in den Nordschwarzwald. In Bad Liebenzell schafften es gleich drei Töffs, den Radarkasten auszulösen. Manfred, André und Mario wurden geblitzt. Verkehrsmässig war es ein Schock; hier war die Hölle los. Nach einigem Chaos machten wir bei Bad Wildbach in der Alten Mühle bei Höfen/Calmbach Mittagspause. Nach der Mittagspause ging es dann auf der B294 weiter nach Freudenstadt. Endlich lief der Verkehr und wir kamen zügig voran. Doch leider lag hinter Freudenstadt ein Töff in Teilen auf der Strasse und es gab kein Durchkommen. Also runter von der Bahn und eine Tankstelle suchen. Danach war erstmals diskutieren angesagt. André und Christoph wollten schnell nach Hause. Also entschlossen wir uns auf schnellstem Weg auf die Autobahn zu gelangen. Folglich gings Richtung Sulz am Neckar, ein kleines Stück noch durchs Neckartal und bald schon erreichten wir Sulz am Neckar und die Autobahn. Auf einem Rastplatz haben wir uns sodann verabschiedet. Danach gings für die meisten Richtung Schaffhausen über die A81 heim. Das Wetter war super und wir hätten noch länger die Kurven geniessen können. Die Natur war üppig und grün, die Luft warm. Aber auch so wars eine schöne Tour und das Wetter war einfach nur schön.
Tagestour «vom Wasser zu Wein» vom 1. Juni 2008
Pünktlich
um 9:15 Uhr trafen wir uns wie verabredet an der ESSO-Tankstelle in Bargen
SH. Zu den Mitgliedern des MCH gesellten sich noch Jan und Janosch, zwei Arbeitskollegen
von Teri und Dino. Als letzter stiess Mario zu uns, sodass wir die Fahrt pünktlich
um 9:30 Uhr beginnen konnten. Nach knapp einer ¾ Stunde hielten wir
bei Elli an, um uns bei einem kleinen Frühstück für die weitere
Fahrt zu stärken. Während dem Frühstück kam noch Thomas,
ein weiterer Arbeitskollege von Teri und Dino dazu, sodass wir – wie
auf dem Bild auf den Hof zu sehen ist – endlich ein paar neue Fahrer
und Motorräder dabei hatten. Wir durchquerten den Schwarzwald auf uns
bereits bekannten Wegen, und kamen so in Kappel an, wo die Strasse am Ufer
des Rheinkanals endete.
Nach
einer kurzen Wartezeit durften wir auf die Fähre, um an das andere Ufer
zu gelangen. Zur Überraschung von einigen war die Überfahrt kostenlos.
Die Fahrt an den Auen des Rheins auf der französischen Seite war zwar
landschaftlich schön, aber für Motorradfahrer eher langweilig. An
der nächsten Brücke, die erst nach 20 Kilometern kam, überquerten
wir wieder den Rhein, um dann in das Weinbaugebiet Kaiserstuhl zu gelangen.
In einer gemütlichen Gartenwirtschaft assen wir dann bei schönstem
Wetter zu Mittag. Nach dem Essen fuhren wir durch namhafte Weinanbaugebiete
wie Königsschaffhausen, Bötzingen, Oberrotweil, Ihringen usw. Es
wurde langsam Zeit für einen Tankstopp; nach einigem hin und her fanden
wir endlich eine Tankstelle. Das Tanken war kein Problem, jedoch die übliche
Startprozedur von Mario’s Moped erwies sich dieses Mal ein wenig schwieriger
als auch schon. Erst probierte es ein Gehilfe, dann zwei, jedoch ohne Erfolg.
Ein
skeptischer Blick von Eddie, schliesslich brauchte es nicht vier Helfer, um
das Motorrad zum Laufen zu bringen. Diese körperliche Anstrengung brachte
einen ganz schön ausser Puste und ins Schwitzen. Auf dem weiteren Weg
Richtung Schopfheim zickte die rote, italienische Diva von Thomas. Die Kupplung
des roten Renners versagte und liess keine Möglichkeit einer schnellen
Reparatur. Thomas trennte sich wegen der Hydraulikprobleme von uns und fuhr
ohne Kupplung auf der Bundesstrasse über den Feldberg Richtung Heimat.
Wir selber hielten uns rechts Richtung Hotzenwald. Nach vielen tollen Kurven
näherten wir uns St. Blasien, wo ein Teil von uns noch eine Eisdiele
aufsuchte, der andere Teil machte sich bereits auf den Heimweg. Nachdem wir
tolle bunte Eiskreationen in diversen Landesfarben – wie uns die Bedienung
versicherte – einverleibt hatten, machten wir uns daran, den Rest der
Fahrt aufzunehmen. Gegen halb acht trennten wir uns auf dem Weg nach Hause
dann endgültig in zwei Gruppen, die einen Richtung Schweiz, die anderen
Richtung Schwarzwald. Das schöne war, dass wir alle gut heim gekommen
sind. Abschliessend sei zu sagen, dass die gesamte Tour über 400 Kilometer
ging, und hoffentlich für jeden etwas dabei war; die Neulinge waren auf
jeden Fall begeistert.
PS: Thomas hat sich übrigens von seiner Diva getrennt, hoffentlich hat
er mit seiner nächsten mehr Glück…
Tagestour Bodensee vom 6. Juli 2008
Für die Tagestour vom Sonntag, 6. Juli 2008 haben wir uns auf dem Dorfplatz in Hemmental getroffen; die Sonne lachte (10 Personen und 6 Fahrzeuge). Zuerst trocken, aber weil Dauerregen angesagt war, versuchten wir die graue Decke zu umfahren. Aus diesem Grund sind wir gemütlich Richtung Bodensee (Konstanz) gefahren und haben beim zweiten Anlauf ein motorradfreundliches Restaurant für einen Kaffee und einen Schwatz gefunden. Spontan haben wir die Fähre nach Friedrichshafen genommen. Mit der Schlechtwetterfront im Rücken sind wir über den See geschippert und haben auf der deutschen Seite in einer Pizzeria zu Mittag gegessen. Doch als wir losfahren wollten, hat uns der Regen eingeholt. Um den Stau zu umfahren, sind wir bei angenehmen Temperaturen, aber nassem Wetter nach Salem – Stockach (Christoph hat die Autobahn bevorzugt) – Engen und Weich am Rhein zügig nach dem sonnigen Schaffhausen gefahren. Dino hat uns gelotst – er kennt diese schöne Gegend wie seine Westentasche. Trotz des Sommerregens war es eine schöne und gemütliche Ausfahrt.
Abendtour Schwarzwald vom 18. Juli 2008
Es war ein wenig bewölkt, als ich mich kurz vor 18:00 Uhr auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt beim Restaurant Schützenhaus auf der Breite machte. Etwas gespannt war ich, wie viele sich an einem Freitagabend kurz nach Feierabend auf den Töff setzen und mitkommen. Beim Schützenhaus angekommen, konnte ich es kaum glauben: Da waren acht Töffs und total zehn Personen. Seit langem kam Peti wieder mal mit und hatte gleich noch einen Kollegen dabei. Erfreulich war auch, dass die beiden neuen Mitglieder Marcel und Michael dabei waren. Ab jetzt wurde das schöne Wetter und die heissen Kurven genossen, die Tour führte uns über Stühlingen – Ühlingen – dem Schlüchttal entlang nach Gurtweil. Als ich wieder in den Rückspiegel schaute war nur noch die Hälfte der Gestarteten hinter mir. Nach einem Halt von 10 Minuten sind wir zu zweit ca. 6 km bis zur Witznauer Mühle zurück gefahren, denn da haben wir die anderen zuletzt gesehen. Wo waren sie nur geblieben? So ging es die 6 km wieder zurück. Bei einer Wegkreuzung stoppten wir, und auch die restlichen von unserer Gruppe kamen intuitive zu dieser Kreuzung. Nach weiteren 10 Minuten Warten kamen die verlorenen Söhne die Strasse hinunter gefahren. Ein Rollerfahrer, der zwischen beiden Gruppen rechts abbog, war Schuld an der Misere. Dieser bewog die anderen ebenfalls diesen Weg einzuschlagen. Es ging weiter Richtung Bannholz – Waldkirch – Tiefenstein ins Albtal. Kein Verkehr, die Strasse war trocken, selten konnten wir so schön durchs Albtal fahren. Nach zwei Dritteln der Strecke gab es einen Verpflegungshalt. Nach Speis und Trank sowie ein paar vertieften Blicken ging es nach Häusern – Berau – Eggingen – Hallau zurück nach Schaffhausen. Es war bereits am Eindunkeln, als wir von einer schönen Abendtour zurückkehrten.
Sommertour Südfrankreich vom 8. bis 11. August 2008
Die
diesjährige Sommertour begann bereits am Freitag um 14 Uhr. Vor dem Schützenhaus
treffen sich: André, Eddie, Mario, Christoph und Ronit, neu ist auch
Michael dabei. Im Verlauf der Tour dürfen wir feststellen: Michael passt
bestens zu unserem Club; sowohl von der Persönlichkeit als auch vom Fahrstil
her. Wir fahren via Zürich (Abendverkehr, zwei Jungen versuchen mit dem
Töff über den Fussgängerstreifen zu fahren) Richtung Süden.
Kurz vor dem Gotthard – genau vor einem Rastplatz – beginnt es
zu regnen. Prompt nachdem wir unsere Regenkleider montiert haben, hört
der Regen auf. So sollte es dann auch bleiben. Bis am Montag sehen wir keine
Wolken mehr, nur herrliches Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Da also das
Wetter bessert, entscheidet sich Christoph (zum Glück) über den
Gotthardpass zu fahren. Die Strasse ist trocken, die Luft mild, die Freiheit
packt uns und wir sind schnell auf der südlichen Seite. An der ersten
Raststätte tanken wir und trinken den ersten echten italienischen Kaffee.
Vor dem Südportal stauen sich die Autos auf einer Länge von ca.
8 km. Uns kümmert das wenig; immer schön, wenn der Stau auf der
anderen Seite steht. Weiter geht es nach Locarno. Wir überqueren die
Grenze nach Italien und geniessen die Kurven entlang dem Lago Maggiore. In
Verbania suchen und finden wir unsere bekannte Unterkunft im Hotel «Beata
Giovannina». Punkt 18 Uhr bekommen wir die letzten drei Zimmer (leider
auf der Strassenseite).
Wir
kühlen uns am privaten Strand im grandiosen Lago Maggiore ab. Eddie bleibt
natürlich trocken, Schwimmen ist nicht so sein Ding. Eher schon die herrliche
Pizza, die auf uns wartet! Wir dinieren super fein auf der Terrasse mit herrlicher
Aussicht. Nach einer (!) Runde Grappa verabschieden sich Christoph und Ronit.
Die Nacht verbringen wir mit mehr oder eher weniger Schlaf wegen dem Lärm
der Autos auf der nahen Strasse.
Am Samstag um 9 Uhr nach dem eher kargen italienischen Frühstück
fahren wir auf der Autobahn Richtung Turin. Bei der Zahlstelle gelangen Christoph
und André ausgerechnet an den Kassier, welcher noch nicht ganz wach
ist. Nach fünf Minuten warten wechseln wir die Kolonne, unnötig
zu sagen, dass dann auch unsere Kolonne plötzlich wieder lief. Wir suchen
die Umfahrung von Turin, folgen der italienischen Signalisation und werden
prompt ins Verkehrschaos geführt. Zum Glück gelingt es uns den Weg
auf die Tangenziale zu finden. In Pinerlo verlassen wir die ungeliebte Autobahn
und geniessen die Landschaft des Valle del Chisone. Mittagessen unterwegs
ist super fein unter der Veranda mit selbstgemachten Gnocchi, Pasta und buntem
Salat.
Frischgestärkt
steigen wir auf den Col de Montgenèvre (1854) und fahren dann in Richtung
Briançon herunter. Als nächster Punkt erwartet uns der Col d'Izoard
(2360). Nach Guillestre erklimmen wir den Col de Var (2109), den Col Raspaillon
und Col de la Bonnette; mit 2715 Metern den höchsten Pass Europas. Am
Nachmittag suchen wir ein Hotel in St. Etienne, werden aber auf Auron in das
hohe Skigebiet geschickt. Dort sind auch die Preise saftig höher als
im Tal.
Tja, immerhin sind die Zimmer diesmal in Richtung Tal und die Ruhe ist mit
dem Rauschen vom Bergbach abgerundet. Auf dem Dorfplatz gibt es hingegen Ramba
Zamba, als wir zu Abend essen. Im nahegelegenen Hotel «Edelweiss»
nehmen wir einen Schlummi. Wegen der hohen Preise opfert sich André
und trinkt noch weiter, bis er nicht mehr dafür zahlen muss.
Nach dem Frühstück (der Wirt hat noch nicht davon gehört,
dass man Kaffee heiss serviert) fahren wir los. Wir sind aber unsicher, ob
Mario den Start geschafft hat und halten erst mal an. Als wir den schwarzen
Rauch entdecken sind wir beruhigt. Es geht ins wunderschöne Vallée
de la Tinée weiter. Das Tal zieht sich in die Länge. Christoph
ist so bezaubert, dass wir beinahe das Meer erreichen. Doch 30 km von Nizza
entfernt kehren wir trotzdem und bewundern das Tal von der anderen Seite.
Der Abzweiger nach dem Col de la Couillole (1678) ist wirklich verborgen.
Die Strasse ist sehr schmal und holprig. Aber es lohnt sich: Am Fels oben
klebt ein mittelalterähnliches Dörfchen, die Aussicht allgemein
ist bezaubernd. Weiter nach Guillaumes geht es auf Col de la Cayolle (2361).
Vor Barcelonnette biegen wir ab Richtung La Lauzet Ubaye. Wir sind hungrig
und suchen uns ein Restaurant. Wir wollen nicht zu viel Zeit verlieren und
entschliessen uns einmal mehr für Pizza oder Sandwich mit dem berühmten
chèvre chaud. Da es sich um ein Takeaway-Restaurant handelt,
darf
sich Michael als Kellner betätigen. Frisch gestärkt geht’s
weiter dem Stausee Lac de Serre-Ponçon entlang. Atemberaubend blau
ist das Wasser unten und auch oben am Himmel. Die Sonne verwöhnt uns
auch heute. Die Menschen sind mit allerlei verschiedenen Sportgeräten
unterwegs: Gleitschirm, Motorboot, Wanderung und leider auch die vielen Velo-Raser.
Den Kopf unten, mitten in der Strasse erreichen sie bergab Geschwindigkeiten,
welche uns beim Überholen tatsächlich herausfordern. Sie tragen
natürlich kein Leder... Tja, bei denen spielt es wohl nicht so eine Rolle,
wenn sie von unvorsichtigen Autolenkern übersehen werden! Also fahren
wir Richtung Briançon und nehmen den Col du Lautaret und den Col du
Galibier (2646) unter die Räder. In La Chambre, kurz vor dem Col de la
Madeleine stoppen wir in einem für uns bekannten Strassencafé.
Da es schon wieder 17 Uhr ist, beschliessen wir die Nacht in diesem kleinen
Hotel zu verbringen. Die Töffs können wir in die Garage stellen.
Das Nachtessen im Hotel «L’Eterlou» im herrlichen Innerhofgarten
schmeckt recht gut – französisch halt. Die italienische Küche
bleibt trotzdem kulinarisch ungeschlagen. Auf der Suche nach einem Schlummi
finden wir gleich nebenan ein etwas skurriles Pub. Voll mit alten Motorrädern
oder Teilen davon. Da sind wir richtig, dachten wir, bis uns der Kellner bereits
um 23 Uhr rausschmeisst.
Nach dem Frühstück widmen wir uns dem geliebtem Col de la Madeleine. Super Strasse beim Einstieg, leider sehr holprig auf der anderen Seite. Als Zugabe sind noch Flickarbeiten im Gang: heisser, flüssiger Teer garniert mit Rollsplitt, ein Graus. Auf Pneu-Spitzen fahren wir vorsichtig herunter und nehmen die Schnellstrasse nach Albertville. Der Verkehr ist recht dicht, aber die Töff freundlichen Franzosen machen Platz, sobald sie ein Motorrad im Rückspiegel sehen. So kommen wir trotzdem flott voran. Weiter geht’s nach Megève, vorbei an einer fast geschlossenen Kolonne nach St. Gervais, weiter bis Chamonix. Mittagessen mit Blick auf den Mont Blanc. Leider ziehen dunkle Wolken über uns auf. Der langsame Service hilft da auch nicht gerade. Schnell zahlen wir und dann los über den letzten Pass dieser Tour, den Col de la Forclaz nach Martigny. Jetzt haben die seltsamen runden Tafeln mit Nummern drauf am Strassenrand wieder eine Bedeutung. Der Regen holt uns ein in Montreux. Auf einem Autobahnparkplatz verabschieden wir uns. Wir fahren weiter nach Vufflens-la-Ville, um einen Töff für die Reise zu besichtigen. André, Eddie, Mario und Michael fahren auf dem direkten Weg nach Hemmental zurück. Der Regen rächt sich für alle schönen Stunden während der letzten drei Tage. Wir kommen sehr nass aber heil in Cham an. Es war wieder einmal eine tolle Sommertour. Wer zu Hause geblieben ist hat etwas verpasst!
Jubiläum 20 Jahre MCH vom 30. und 31. August 2008
Am
Wochenende vom 30. und 31. August 2008 feierten wir unser 20-Jahr-Jubiläum.
Die mit einem motorisierten Zweirad trafen sich um 10 Uhr beim Schützenhaus
in Schaffhausen. Die Fahrt ging danach für sechs Mitglieder mal wieder
in den benachbarten Schwarzwald, wo wir uns in Weilheim zu Mittag stärkten.
Kurz nach 15 Uhr trafen wir in Hemmental bei André ein, wo wir uns
noch umziehen und für den zweiten Teil des Jubiläums rüsten
konnten.
Bruno
Leu chauffierte uns mit dem Traktor und Anhänger via Kreuzweg zum Buechberghaus.
Dort angekommen bezogen wir erst mal unsere Schlafplätze. Danach sassen
wir gemütlich zusammen, währenddessen der Vorstand ein paar Spiele
vorbereitete. Die Spiele in der Art Kichererbsen-Spuken, Würfeln, Büchsenschiessen,
Nageln usw. wurden in Zweierteams absolviert. Ein wenig später –
nach
der Rangverkündigung – stand das Nachtessen auf dem Programm, wo
sich jede und jeder den Bauch vollschlagen konnte. Begleitet von Musik aus
unserer digitalen Jukebox wurde in den extra angefertigten Fotobüchern
gestöbert oder der DVD zugeschaut, welche die letzten 20 Jahre der MCH-Geschichte
Revue passieren liess. Nach der von Kathrin Mäder angefertigten Jubiläumstorte
schauten die einen noch ein
paar
Töff-DVDs und die anderen machten ein paar Runden mit Nageln aus, bevor
gegen 4 Uhr die Lichter gelöscht wurden. Stunden später erschienen
bereits die ersten zum Frühstück, bevor es nach dem Zimmer räumen
per Traktor wieder nach Hemmental zurück ging.
Schlusstour Schwarzwald vom 19. Oktober 2008
Im Wochenexpress (Beilage der Schaffhauser Nachrichten) vom Donnerstag, 6. November 2008 erschien eine Reportage über unsere Schlusstour. Dies kannst du hier im PDF-Format nachlesen.
Kegeln vom 22. November 2008
Am Samstag, 22. November treffen sich 10 MCH-ler im Restaurant Stadion auf der Breite um 20.00 Uhr für einen Kegelabend. Fleissig wird sich warmgeballert, damit dann beim Einsargen auch alles glatt läuft. Da ich leider verhindert war, hat mich meine bessere Hälfte gut vertreten und es hat uns gefreut, dass sich so einige Kegelbegeisterte eingefunden haben. Da Bernhard noch an ein Konzert eines Arbeitskollegen gehen musste, räumte er so gegen 22.00 Uhr das Feld und verabschiedete sich. Nach seinem Bericht war es ein lustiger und gemütlicher Abend und wir hoffen, die restlichen Kegelfreunde sind gut nach Hause gekommen.
Mondscheinbummel vom 12. Dezember 2008
Der
(Voll-)Mondscheinbummel führte uns am 12.12. auf vom Vollmond perfekt
beleuchteten und paradiesisch verschneiten Wegen dem Rhein entlang nach Diessenhofen
in die Pizzeria "Il Ciclone". Auf der dreiviertelstündigen
Wanderung gab es ganze 20 Höhenmeter zu bewältigen.
Besuch Verkehrshaus Luzern vom 18. Januar 2009
Für André, Sarah, Eddie, Teri, Jürg, Marcel, Cecilia, Karin
und Karl heisst es früh aufstehen. Der Zug nach Zürich fährt
bereits um 9:09 Uhr los. Ronit und ich dürfen noch etwas länger
schlafen, unser Zug von Cham nach Zug fährt eine Stunde später.
Kaum eingestiegen klingelt mein Handy. Karl und Karin haben verschlafen, wir
werden uns später im Verkehrshaus treffen. Wir anderen treffen uns im
Bahnhof Luzern. Mit dem Trolleybus fahren wir dem See entlang und melden uns
bei der Kasse. Alle haben bereits ein Kombi-Billet gelöst. Wir verabreden
uns fürs Mittagessen, dann gehen alle ihren verschiedenen Interessen
nach. Einzelne gehen direkt zum Kaffee, um sich zu stärken. Ein Teil
der Gruppe verweilt in der (kalten) Lokomotiven-Halle, andere besuchen den
Cockpit und dann die Veranstaltung über den Zodiac im Planetarium.
Wie
vereinbart treffen wir uns wieder im Restaurant zum Mittagessen. Danach sucht
jeder noch was sonst noch an Interessantem zu sehen ist. Z.B. das Museum von
Hans Erni, die Halle über die Raumfahrt und Flugzeuge oder andere Attraktionen
füllen den Nachmittag. Ronit geht früh zurück nach Cham. Wir
anderen nehmen den Bus um 16:50 Uhr. Unser Zug fährt um 17:10 Uhr, da
bleibt noch genügend Zeit um etwas
flüssigen
Reiseproviant zu organisieren. Mit Schwatzen und Lachen vergeht die Zeit wie
im Flug. Um 18:50 Uhr erwartet uns Michael, um uns nach Hemmental zurück
zu fahren.
Yamaha-Show Sursee vom 14. Februar 2009
Wie jedes Jahr hat die Firma Hostettler AG in Sursee eingeladen zur Saisoneröffnung und Präsentation der Neuheiten 2009. Von wegen Saisoneröffnung, wir hatten 20 cm Neuschnee in Hemmental und in Zürich. Um 8:30 Uhr sind wir von der Post in Hemmental gestartet mit dem Car der Firma Rattin. Die Landschaft war winterlich, nichts mit Blütenfahrt in den Frühling. Beim Schützenhaus in Schaffhausen ist der Rest des Moto-Clubs eingestiegen. Nun ging die Fahrt Richtung 2Rad Kunz, Zürich. Dort angekommen gab es Kaffee. Walter Schöpfer fuhr uns sicher nach Sursee. Um 11 Uhr sind wir angekommen und alle verteilten sich. Das Zelt mit den Würstchen «Tagelswangerli» wurde gestürmt. Die Betriebführung fing an und ein Mitarbeiter führte uns kompetent und geduldig durch die verschlungenen Wege des Importeurs. Bei der Fahrzeugauslieferung - unzählige Töff in allen Farben und Formen - mussten wir alle durchzählen, damit Niemand dort blieb. Modeshow, alle Neuheiten, sämtliche Motorräder und Zubehör, am Schluss drehte sich der Kopf von den vielen Eindrücken. Um 15.30 Uhr wartete der Car beim Ausgang und wir mussten nur noch auf jemanden warten, der sich nicht losreissen konnte. Zügig und in guter Stimmung fuhren wir nach Hause, mit Zwischenstopp in Zürich.
Kartfahren vom 14. März 2009
Auch diese Saison schlossen wir mit dem Kartfahren bei IndyKart
in D-Rottweil ab. Nach dem üblichen zehn Trainingsminuten und dem
folgenden 15-minütigen Qualifiyng für die Startaufstellung legten
wir fünf Minuten Pause ein, bevor das halbstündige Rennen folgte.
Martin W. legte die schnellste Rennrunde – leider reichte es ihm damit
aber nicht aufs
Podest.
Zuoberst auf dem Treppchen stand schlussendlich das Nichtmitglied Patrick
S. gefolgt von Reto G. Auf dem dritten Rang landete der Organisator Harry
und bekam dafür auch noch einen Pokal. Alle anderen erhielten dieses
Mal auch eine Medaille. Eine kleine Stärkung nahmen wir anschliessend
in einem amerikanischen Restaurant zu uns, bevor wir dann mal wieder nach
Hause fuhren.
Somit ist die eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2009/2010 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren...
Euer Fahrwart