In diesem Vereinsjahr hatte der Fahrwart nicht so viel Zeit, um jeweils einen Bericht zu verfassen. Deshalb hat die jeweilige Organisatorin/der jeweilige Organisator selbst einen Bericht verfasst. Dies bringt die drei folgenden Änderungen mit sich:
Wir wünschen angenehme Unterhaltung!
Generalversammlung
Traditionsgemäss wurde die neue Saison 2007/2008 mit der Generalversammlung eröffnet. Mit 10 Mitgliedern waren wir nicht so zahlreich vertreten wie auch schon...
Nachmittagstour
Zur Eröffnungstour am 1. Mai kurz nach dem Mittagessen trafen sich Christoph, Eddie, Teri, Heinz mit Sohn und André. Die Tour führte uns bei schönen Wetter und angenehmen Temperaturen in den Schwarzwald. Über den Randen ging’s nach Beggingen, Schleitheim und in Stühlingen gab’s bereits den ersten Tankstopp. Hier kam noch Mario mit einer Kollegin dazu. Nun ging’s über kleine, kaum befahrene Strassen nach Ühlingen – Berau – Gurtweil – Bannholz – Todtmoos. Weiter ging’s Richtung Todtnau – Präg – Bernau, wo in einer leichten Linkskurve ein Motorrad im Graben lag. Wir verlangsamten sofort unser Tempo und sahen wie zwischen den Kühen der Fahrer sich wieder auf die Beine wagte. Wir parkten unsere Motorräder am Strassenrand und halfen dem unversehrten Motorradfahrer aus Deutschland, sein etwas demoliertes Motorrad mit Schweizer Kontrollschild wieder flott zu machen. Nach einem kurzen Check – schliesslich haben wir in solchen Sachen schon etwas Erfahrung – wünschten wir ihm eine langsame und gute Heimfahrt. In Bernau machten wir einen Zvieri-Halt und verköstigten uns mit allerlei Köstlichkeiten. Bereits waren wir wieder Richtung Schaffhausen unterwegs über Schluchsee – Glashütte – Bonndorf – Stühlingen – Schleitheim, wo sich die Wege trennten und alle noch gut nach Hause kamen.
Pfingsttour franz. Jura
Die Pfingsttour 2007 des MCH war durch Martin W. organisiert und führte
in den französischen Jura. Bei wechselhaftem Wetter startete die «Hemmentaler
Gruppe» am 26. Mai 2007 um neun Uhr bei der BP-Tankstelle in Andelfingen.
Die ersten 160 Kilometer führten auf dem schnellsten Weg nach Grossaffoltern,
wo sich der Organisator derweil nochmals genüsslich im Bett drehte. Um
11.30 Uhr fuhr die komplette Gruppe dann durchs Berner Seeland in Richtung
Jura.
Im
Val de Travers knurrten die Mägen und die ersten Regentropfen zierten
die Visiere der Helme, da kam der Mittagshalt im gemütlichen Restaurant
doch gerade gelegen. Frisch gestärkt genossen wir dann die Fahrt via
Pontarlier und Mauthier Haute-Pierre nach Lods. Die letzten 10 Kilometer wären
fahrerisch und landschaftlich die schönsten gewesen, der Genuss hielt
sich allerdings in Grenzen, da kurz vor dem Ziel die Fahrbahn nass und der
Fahrspass durch den heftigen Regen getrübt wurden. Nach dem Zimmerbezug
hellte es wieder ein wenig auf und die gesamte Gruppe bummelte zu Fuss durch
die engen Gassen. Lörli’s reisten mit Kind und Kegel per Wohnmobil
an, ein Besuch bei Ihnen durfte somit nicht fehlen. Im Hotel haben sich anschliessend
alle zum Nachtessen versammelt.
Kulinarisch
wurden wir dabei positiv überrascht, es hat geschmeckt, denn die Küche
ist definitiv besser als die einfachen, altertümlichen Zimmer des Hôtel
de France in Lods.
Am Sonntag folgte eine gemütliche Tagestour mit kulturellen und landschaftlich
reizvollen Höhepunkten.
So
besuchten wir als erstes die eindrückliche Quelle des Flusses Loue (ein
riesiges Loch in einer Felswand, wo wirklich ein beachtlicher Fluss hervortritt).
Anschliessend trafen wir auf dem Parkplatz vor der Burg in Pontarlier wieder
auf das Wohnmobil der Lörli’s, welche das Schloss besichtigen konnten,
während wir dies kurzerhand bleiben liessen, da es zur Mittagszeit keine
Führungen gab. Pizzagestärkt ging es am Nachmittag über die
D9 in den Forêt de Levier und weiter über die Route des Sapin zum
Zvierihalt in Nans. Schluchten, kleine Dörfer, wenig Verkehr, kurvenreiche
Strassen, atemberaubende Aussichtspunkte folgten auf der D102, bis das leicht
betagte Motorrad von Mario die Zündung ausschaltete und
trotz
Wiederbelebungsversuchen partout nicht mehr weiter wollte. So wurde kurzerhand
per Motorrad abgeschleppt und unsere Reisegeschwindigkeit reduzierte sich
auf 40 km/h. In Ornans wurde das Motorrad dann abgestellt und Mario nahm den
Platz als Sozius bei mir ein. Nach dem Nachtessen war die Zeit bereits vorgerückt
und wir entschlossen uns zum Hotel zurückzukehren.
Am Pfingstmontag waren wir gut beraten, das Regenkombi nur einmal anzuziehen – einfach von 09:00 bis 18:00 Uhr. Bei nasser Fahrbahn über die D39 nach St-Hippolyte (Mittagessen) und die D437 nach St. Ursanne zu fahren, sollte verboten sein. Nicht etwa, dass dies gefährlich gewesen wäre, nein, schade für die sehr schöne Strecke! Wir waren uns einig, diese Strecke müssen wir wieder einmal befahren. Die letzte Etappe führte der Grenze entlang nach Laufen und bis nach Pratteln, wo sich die Gruppe wieder teilte.
Die Pfingsttour in Kürze: Kein Stress, nur gerade 606 Kilometer, kulturell, kurvig, landschaftlich eine Reise wert, durch Regen vermiest, unfallfrei.
Tagestour mit Abholung TVH
Bei wunderschönem, warmem Wetter leitete der Fahrwart diejenigen, welche nicht im Turnverein sind, im Gegenuhrzeigersinn rund um den Kanton Schaffhausen. Um 16 Uhr trafen wir in Hemmental ein, wo wir kurze Zeit später den Turnverein Hemmental beim Magazin Leu-Rüsi vom eidgenössischen Turnfest Frauenfeld abholten. Unter musikalischer Begleitung schlenderten wir zusammen mit Vertretern der anderen Vereine in Richtung Restaurant Frieden, wo nach oder auch während der Ansprache des Gemeindepräsidenten Hermann Schlatter sowie der Präsidenten der turnenden Vereine etwas gegen den Durst und Hunger unternommen wurde. Anschliessend wurde erzählt, gegessen, getrunken und und und ...
Sommertour Südtirol
Die Sommertour führte uns in die Dolomiten, Südtirol und Lombardei. Donnerstagabend pünktlich um 17:00 Uhr starteten André, Ronit und Christoph ab der Poststelle Hemmental. Auf dem Parkplatz Cholfirst gesellte sich Eddie und Teri dazu. Wir folgten der Autobahn bis Wil, um dann durchs Toggenburg Richtung Österreich weiter zu fahren. Kurz vor der Grenze legten wir einen Tank-Stopp ein. Volltanken, einen Schokoriegel und ein Schluck Wasser, das musste als Notration genügen. Den Österreichischen Staat beglückten wir noch mit Einnahmen, indem wir uns drei Pickerl leisteten. Nach Feldkirch ging’s auf der Autobahn Richtung Arlberg. Auf einem zweispurigen Abschnitt verziert mit einer doppelten Sicherheitslinie und Überholverbot fuhren wir kilometerlang hinter einem Auto her. Plötzlich stellte das Auto den rechten Blinker und fuhr ganz rechts. Natürlich ergriff Christoph die Gelegenheit und überholte. Kaum vorbei dröhnte eine Polizeisirene in seinen Ohren. Sein Herz setzte ein paar Schläge aus, aber zu unserem Glück interessierten sie sich nicht für uns. Nach dem Arlbergpass ging es weiter bis Jenatsch. Dort tankten wir noch einmal und nahmen die letzten 10 Kilometer unter die Räder. In Fügen im Zillertal fanden wir im Hotel Sonne eine schöne Unterkunft. Es ist 21:30 Uhr; kurz duschen und dann das wohlverdiente Nachtessen. Noch ein, zwei Schlummis auf der Terrasse und schon war es Mitternacht und Zeit fürs Bett (für die einen...).
Am Morgen musste Teri noch einen Arzt aufsuchen und so starten wir etwas
verspätet um 10:30 Uhr. Wir folgten dem Zillertal bis Zell Richtung Gerlos-Pass.
Dort wurde wieder kassiert und weiter bis Mittersill, wo wir in die Felbertauernstrasse
einbogen. Am Ende des 5.3 km langen Felbertauerntunnels wartete – ihr
ahnt es schon – eine Zahlstelle auf uns. Auch ein nettes Fräulein
möchte uns interviewen und wissen, ob uns der Tunnel gefallen hat. Wir
folgten der Strasse bis Matrei. In Moser bogen wir rechts ab ins schöne
Eggental. An einem lauschigen Plätzchen machten wir Mittagsrast. Danach
genossen wir die Fahrt über den «Staller Sattel» und erreichten
so das Südtirol. Weiter Richtung Toblach/Dobbiacio bis Innichen, wo wir
rechts abbogen Richtung Paso di Monte Croce oder Kreuzbergpass. In Cortina
d’Ampezzo verfuhren wir uns wie immer – aber gemeinsam fanden
wir den Weg aus dem Labyrinth Richtung Passo
di Giau. Auf der Passhöhe auf 2236 Meter angekommen bot sich uns
eine grandiose Aussicht.
Die
grauen, schroffen Felsen im Kontrast zum blauen Himmel brachten uns ins Schwärmen.
Ein schönes Bergrestaurant
mit ein paar Zimmern brachte uns auf die Idee, die Nacht auf der Passhöhe
zu verbringen (oder war es die Wirtin, die André überzeugt hatte?).
Nach dem Zimmerbezug genossen wir die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse,
bevor wir uns ein
köstliches Nachtessen gönnten. Ein paar Grappas später –
wir waren schon längst die einzigen Gäste – zügelten
wir vom Speisesaal in die Gaststube. Ohne ins Detail zu gehen kann man sagen:
Es war ein gemütlicher Abend, den wir und die Wirtin wohl nicht so schnell
vergessen werden.
Am Sonntagmorgen bei strahlendem Wetter, Kopf und Magen in unterschiedlichem
Zustand, fuhren wir weiter über den Passo Duran und weiter Richtung Passo
die Cerda. In San Vito – so heiss und hässlich wie der Vorhof zur
Hölle – überquerten wir das Val Sugana, weiter bis ins schöne
Städtchen Foza, wo wir Mittagsrast machten.
Die Riesenportion Spaghetti lag uns etwas schwer auf dem Magen. Ein paar Kurven
weiter entledigte sich Ronit der Spaghetti inklusive des überschüssigen
Teils des gestrigen Grappas. Auf Nebenstrassen über unzählige kleine
Pässe fuhren wir Richtung Gardasee. Dort versinkt die Gegend in hunderttausenden
von Autos und Touristen. Mit einigen Mühen gelang es uns, Riva del Garda
zu umfahren. Auf zum Teil winzigen Strässchen fuhren wir weiter Richtung
Lago di Ledro, wo wir übernachten möchten. Aber das war leichter
gesagt als getan. Wie am Gardasee war auch diese Gegend total überlaufen
– kein Zimmer weit und breit. Wir sind ja flexibel, dachten wir, und
fuhren in sämtliche Seitentäler
hinein;
bis ans Ende der Strasse und noch weiter! Kein Erfolg. Wir beschlossen, wenigstens
unsere leeren Mägen zu füllen. Im Refugio al Faggio nahmen wir müde
und verschwitzt unser wohlverdientes Abendessen ein. Frisch gestärkt
– es war schon dunkel – ging die Suche nach einem Zimmer weiter.
Dank Teris Aufmerksamkeit und guten Augen fanden wir in Storo eine Bleibe.
Dankbar, dass wir noch etwas gefunden haben, waren wir auch nicht wählerisch.
Nach
dem Frühstück nahmen wir die letzte Etappe unter die Räder.
Vorbei am Lago d’Idro fuhren wir über den holprigen, aber schönen
Passo die Croce Domini nach Breno. Dort folgten wir dem hässlichen Val
Camonia vorbei an Edolo, bis wir links ins wunderschöne Tal Richtung
Passo di Gavia abbogen. In einer gemütlichen Gartenwirtschaft an einem
Bach entschieden wir uns für die feinen, selbstgemachten Ravioli. Mit
frischem Elan fuhren wir bis Bormio, wo wir dem Durst unserer Maschinen wieder
einmal Rechnung tragen mussten. Via Livigno ging’s der Schweizer Grenze
entgegen, welche wir auf dem Berninapass überquerten. Das Wetter wurde
zum ersten Mal auf dieser Tour etwas ungemütlich und ich entschloss mich
für das Regenkombi. André und Eddie natürlich nicht und so
trafen wir uns kurz vor Pontresina wieder. André erkundigte sich per
Handy über das Wetter in Hemmental. Zum Glück konnte er positives
berichten. Ohne Pause ging’s weiter bis Zernez, von wo aus wir einmal
mehr den herrlichen Flüela überquerten. Auf dem Wolfgangpass gönnten
wir uns noch eine letzte kurze Pause. An der gegenüberliegenden Tankstelle
füllten wir alle nochmals auf, dann nahmen wir die restlichen Kilometer
bis Feuerthalen unter die Räder. Wir verabschiedeten uns von Teri und
Eddie und fuhren nach Hemmental. Müde, zufrieden und glücklich,
dass auch diese Tour ohne Unfall zu Ende gegangen war, schob Christoph den
Töff in die Garage. Wir hoffen, wir konnten die zu Hause gebliebenen
etwas «gluschtig» machen. Die nächste Sommertour kommt bestimmt!
Tour und Hochzeit (Sandra & Stefan)
Einige
Zeit vor unserer Nachmittagstour erhielten wir von Sandra und Stefan eine
Einladung zum Apéro anlässlich Ihrer Hochzeit. Kurzerhand entschieden
wir uns, die Tour etwas früher zu starten. Christoph, Ronit, André
und Familie Vogel aus Neuhausen, welche das erste Mal bei einer Tour mit dem
MCH dabei waren, starteten um 10:00 Uhr via Schaffhausen – Lohn –
Blumberg – Bonndorf – Steinasäge zu einer kurzen Rundfahrt
in den Schwarzwald. In Sommerau verpflegten wir uns in einem lauschigen Restaurant,
bevor es weiter ging via Rothaus – Buggenried über Naturstrassen,
wo immer wieder Pilzsammler im Wald auszumachen waren, nach Birkendorf. Von
nun an ging es auf direktem Weg zurück nach Hemmental, denn um 13:00
Uhr kamen noch Eddie und Teri direkt von Reni‘s Hochzeit, sowie Jaqueline
und Walter zum vereinbarten Treffpunkt bei André. Gemeinsam ging’s
zur Kirche, wo bereits zahlreiche Ducatis auf das Brautpaar warteten.
Bei
ohrenbetäubendem Sound schritt das Brautpaar durch das Spalier. Nach
den Gratulationen wurde das Geschenk symbolisch überreicht. Beim anschliessenden
Apéro sassen alle – auch nach dem das Brautpaar gegangen war
– bis in den frühen Abend noch gemütlich zusammen. Dem Brautpaar
besten Dank für den Apéro.
Familienausflug und Tour
Da
fast alle ihre Kinder dabei hatten, fuhr der MCH einheitlich auf vier Rädern
ab Hemmental Richtung Frauenfeld. Nach einem kurzen Boxenstop an der Tankstelle
in Langwiesen kamen wir um ca. 10.30 Uhr im Plättlizoo
an. Da das Wetter eher bedeckt war, hatte es nur wenige Besucher und wir konnten
ungestört Meerschweinchen, diverse Vögel, Affen, Kängurus,
Waschbären, Esel, Schweine und Eulen beobachten. Besonders der Tiger
hatte es uns angetan. Da wurde doch so mancher Fotoapparat gezückt.
Für
die Kleinen gab es ein herziges Kälbli und einige Ponys zu streicheln.
Nach so vielen tierischen Eindrücken knurrte allen der Magen. Auch Petrus
hatte es gut gemeint mit uns und schickte uns die wärmende Sonne, so
dass wir uns in der Gartenwirtschaft stärken konnten. Nach «Schnipo
und Dinodessert» für die Kleinen und Salat, Fleisch und Kaffee
für die Grossen sind alle wieder voller Tatendrang. Nun wurde auch noch
der Spielplatz genauestens ausprobiert und Pony geritten. «Früh
übt sich, wer ein Meister werden will» oder «Wie die Kleinen,
so die Grossen». Leider nur die Kleinen durften Kart fahren und die
Papis waren stolz auf ihren Nachwuchs. Unerfreulicherweise verging die Zeit
viel zu schnell, alle hüpften in ihre vierrädrigen Karossen und
ab ging es nach Hause. Wieder einmal durften wir einen gelungenen Familienanlass
erleben, wo sicher jeder auf seine Kosten gekommen ist. Wir freuen uns jetzt
schon auf den nächsten «Kind und Kegel»-Anlass.
Schlusstour Süddeutschland
Pünktlich
zur Abschlusstour wurde es ein paar Tage vor dem Termin bitterkalt. Am Morgen
der geplanten Ausfahrt begann es dann auch noch zu schneien. Unerschrocken
trotz der widerlichen Wetterumstände trafen sich sieben MCH-ler auf vier
Motorrädern an dem vereinbarten Treffpunkt, der Tankstelle in Bargen.
Nach dem wir unsere Motorräder für die grosse Ausfahrt vollgetankt
hatten, begaben wir uns über Wiechs am Randen, Tengen und Watterdingen
auf dem schnellsten Weg in ein kleines Kaffee in der Altstadt von Engen. Unterwegs
wird der eine oder andere über Griffheizung oder über ein deutsches
Motorrad mit integrierter Fussheizung nachgedacht haben, zugegeben hat es
jedoch keiner. Nach einigen Tassen Kaffee, Tee und Schoggi – nicht zu
vergessen die leckeren Torten –
stiegen
wir zwei Stunden später wohl gestärkt wieder auf unsere Motorräder,
um den weiten Heimweg unter die Räder zu nehmen. Der eine oder andere
hatte vorher noch das Pralinenbuffet geplündert, vielleicht mit dem Hintergedanken,
dass wenn wir eingeschneit werden sollten, Schokolade einen hohen Brennwert
hat und einem so vor dem sicheren Kältetod retten kann. Wir machten noch
eine kurze Fahrt durch die Altstadt von Engen, um dann die weite Heimfahrt
anzutreten. Wir fuhren über den Hegaublick, Leipferdingen, Kommingen
und Neuhausen zum Zoll, wo wir uns dann in verschiedene Richtungen trennten.
Interessanterweise trafen wir auf der ansonsten stark befahrenen Strasse zum
Hegaublick auf keine anderen Motorradfahrer, müssen wohl alles Warmduscher
oder Schönwetterfahrer sein! Echte Mopedfahrer lassen sich von so ein
bisschen Schnee doch nicht die Ausfahrt vermiesen.
Kürbisfest Rudolfingen
Am ersten Samstag nach Halloween besuchten wir das Kürbisfest in Rudolfingen ZH. Über eintausend Kürbislichter leuchteten in Rudolfingen, wo dies seit 1999 praktiziert wird. In zwölf Beizen mit Aussenständen wurden die Besucher mit Kürbisspezialitäten (z. B. Kürbisbratwurst, Kürbisgeschnetzeltes, Kürbislasagne, Kürbiskuchen usw.) verwöhnt. 10% des Gewinns muss jede Beiz an den Erhalt des Dorfladens abtreten. Wir unterstützten das Dorf auch, in dem wir hier und da mal etwas festes oder auch flüssiges zu uns nahmen...
Chlausessen (Babental)
Bei leicht bewölktem Himmel und leider ohne Schnee traf sich eine stattliche
Gruppe von MCH-lern pünktlich um 17.45 Uhr bei der Post Hemmental für
das Samichlausessen. Mit dem Auto ging es Richtung Randen zum Mäserich-Parkplatz.
Von dort wurde ins Alp-Restaurant
Babental gewandert. Nach ca. 1 ½ Std. kamen wir hungrig und ausgetrocknet
an. Im gemütlichen Restaurant wartete ein schön gedeckter Tisch
auf uns. Für die Einen gibt es ein feines Raclette mit allem, was man
sich denken kann; für die Anderen einen Tartarenhut. «Was ist denn
das?» haben mich einige schon bei der Anmeldung gefragt.
Also,
ein Tartarenhut sieht aus wie ein Hut aus Eisen mit Hacken dran und unten
ein breiter Rand gefüllt mit Gemüse und Bouillon. Das ganze wird
heiss, so dass das Fleisch und der Speck an den Hacken schön brutzeln
können. Auch das Gemüse wird gar. Dazu gibt’s feine Saucen,
diverse Früchte, Pilze, Gurken, Reis und Pommes Frites – und von
allem soviel reingeht.
Demzufolge
wurde lange gegessen, getrunken und viel gequatscht. Wer jetzt noch einen
Platz frei hatte, bestellte sich «aber bitte nur ein leichtes»
Dessert. Zum Glück hat uns der Chlaus im Babental nicht gefunden, so
hat also niemand eine Fitze bekommen. Trotzdem liessen wir es uns nicht nehmen,
auch noch Nüssli in uns reinzustopfen. Lange wurde geschwatzt und gelacht,
dass nach so einem reichhaltigen Essen niemand mehr Lust hatte, seinen wohlgenährten
Bauch auf den Randen hoch zu schleppen, versteht sich sicher. Zum Glück
standen zwei bequeme Autos für uns bereit. Wieder auf dem Mäserichparkplatz
angekommen verteilten wir uns auf die anfangs zurückgelassenen PWs. Christoph
und Ronit wanderten trotz Wind und leichtem Regen nach Hemmental.
Bei
Harry durften wir noch ein «Schlummi» zu uns nehmen, was dann
doch etwas länger gedauert hatte. An dieser Stelle vielen Dank an Harry
und Nadja, sie hat sich auch noch zu uns gesellt. Waren wir zu laut? Für
alle, die nicht dabei sein konnten: SCHAAADE! Kommt doch einfach das nächste
Jahr auch, denn wir durften einen lässigen Abend respektiv Morgen erleben...
Indoor-Minigolf
Zu sechst sind wir am Samstagabend zum Indoor-Minigolf
nach Volketswil gefahren. Nach einer kleinen Stärkung an der Bar starteten
wir aufgeteilt
in
zwei Gruppen auf der 18-Loch-Anlage. Da wir nach dem ersten Durchgang noch
nicht genug hatten, nahmen wir den Parcours ein zweites Mal in Angriff. Auf
der schönen Anlage hatten wir viel Spass und nach dem anstrengenden Teil
entspannten wir uns nochmals an der Bar.
Mondscheinbummel
Am 22. Februar, ein Tag nach Vollmond war der diesjährige Mondscheinbummel geplant. Um 18:00 Uhr traf sich ein bescheidenes Grüppchen von 5 wanderfreudigen Töfffahrern auf dem Dorfplatz. Nach der obligaten Wartezeit machten sich Eddie, Teri, André, Ronit und Christoph auf den Weg Richtung Siblinger Randenhaus. Vom Vollmond war natürlich nichts zu sehen, da noch helles Tageslicht war. Auf den Winkeläckern erwartete uns Alice und Peter Leu. Serviert wurde Punsch aus frischgepressten Orangen, Weisswein und Salzgebäck. Leider blies eine sehr unangenehme kalte Bise. Die Becher mussten sofort wieder gefüllt werden, sonst wurden sie Opfer der nächsten Böe. Bald brachen wir wieder auf, das warme Restaurant war zu verlockend. Wir setzten uns in die gemütliche Ecke beim leider kalten Kachelofen. Da wir ziemlich hungrig waren, warteten wir mit der Bestellung nicht lange. Kaum war das wie gewohnt leckere Essen auf dem Tisch, gesellte sich Harry wie telefonisch angemeldet zu uns. Bei ein oder zwei Flaschen Wein, gutem Essen und Dessert ging die Zeit wie im Flug vorbei. Da Harry mit dem Auto da war, konnten wir natürlich nicht widerstehen und fuhren zurück. Wer da glaubte, dass es so bequemer war, der sah sich getäuscht. Nur die Damen durften zu Harry in die Fahrgastzelle, Eddie, André und ich mussten sich in den Kofferraum quetschen. Auf der Stiersetzi angekommen, wollten Ronit und ich aussteigen um wenigsten noch ein paar Schritte im Mondschein zu machen. Leider blieb der Mond hinter den Wolken, genossen haben wir den Spaziergang aber trotzdem. Ich hoffe das nächste Mal ist die Wandergruppe wieder etwas grösser, Bewegung schadet ja nicht unbedingt.
GoKart
Wie heisst es so schön «Alle Jahre wieder». Wenn wir uns
nicht irren ist es dieses Jahr bereits das fünfte Mal, dass der MCH nach
Rottweil zum Kartfahren
fährt.
Auch
dieses Jahr sind es zwölf Teilnehmer. Nicht alle sind MCH Mitglieder.
Im Hockey-Chargon nennt man das MCH verstärkt. Obwohl wir schon so oft
nach Rottweil fuhren, ist es unglaublich, dass wir es auch dieses Mal wieder
geschafft haben, einen neuen Anfahrtsweg durch Rottweil zu finden. Ob es jedoch
der kürzeste aller fünf Varianten war, sei dahingestellt. Nach einem
kurzen «Briefing» (Schweizerdeutsche Version) ging es dann auch
schon los. Zuerst 15 min. freies Einfahren, dann 15 min. Zeitfahren für
die Startaufstellung, 3 min Pause, und dann das Rennen 30 min. volle Pulle!!!
Das Ergebnis des Zeitfahrens beinhaltete einige Überraschungen. So war
der hier Schreibende Harry letztes Jahr nur gerade vierter, plötzlich
auf der Polepositon dicht gefolgt von Martin und Eddie, der wiederum hatte
nur gerade 13 hundertstel Vorsprung auf Simon. Am meisten Rätsel gab
uns aber André auf. Letztes Jahr noch erster verlor er rund drei Sekunden
auf die Spitze und musste auf Startplatz 10 ins Rennen gehen. Nach dem fliegenden
Start gab es ein spannendes Rennen um die besten Plätze. Es wurde um
jeden Zentimeter gekämpft. Martin und Harry wechselten sich an der Spitze
zweimal ab, am Schluss war das Glück auf Harry's Seite. Harry konnte
Martin in der drittletzten Runde wieder überholen und kam mit einem knappen
Vorsprung als erster ins Ziel. Eddie, der in den letzen Runden auf Martin
aufschliessen konnte, wurde dritter. Den vierten Platz erkämpfte sich
Simon vor seinem Freund Pascal. Unser Gokart-Rookie Roger kam auf Anhieb auf
den sechsten Platz, dicht gefolgt vom Routinier Mario. Auf den achten Platz
fuhr Erich, gefolgt von Philipp und unserem Sorgenkind André, der zehnter
wurde. Nach einer genauen Analyse kamen wir zum Schluss: Es muss am Kart gelegen
haben. Elfter wurde Sämi gefolgt von einem weiterem Stammfahrer, der
dieses Jahr mit einer Rundenzeit von 59.8 Sekunden die magische Minuten grenze
unterbot, und trotz seiner Grösse nur gerade 6 Sekunden auf die schnellste
Runde verlor. Bravo Jürg!!!
Nach
der Siegerehrung, bei der Elly und Dino zu uns stiessen, fuhren wir gemeinsam
zu einem «American Style-Restaurant» in der Nähe. Dank Elly
und Dino fanden wir das Restaurant ohne weitere Umwege. Nach einem feinen
Hamburger und einem gemütlichen Schwatz trennten sich darauf unseren
Wege. Noch ein Tipp für das nächste Jahr: Finger weg von Kart Numero
2.
Somit wäre die eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2008/2009 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren...
Euer Fahrwart