Fahrwartbericht der Saison 2005/2006

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Traditionsgemäss wurde die neue Saison 2005/2006 mit der Generalversammlung eröffnet. Mit 17 Mitgliedern zählten wir doppelt so viele Mitglieder wie im Jahr zuvor...

Nachmittagstour Schwarzwald

Die Nachmittagstour fand dieses Jahr wieder am 1. Mai statt. Peti führte uns bei heissen Temperaturen in den nahen Schwarzwald. Wir konnten bei mässigem Verkehr zahlreiche Kurven geniessen und uns wieder langsam an die kommende Saison gewöhnen...

Pfingsttour Allgäu

Pfingsttour nach D-Füssen: Eigentlich war ja am Tag zuvor der Freitag, der 13. Mai. Aber irgendwie war der bei uns verspätet. Der erste Zwischenfall ereignete sich an der BP-Tankstelle im Mühlental; André B. konnte den Zündschlüssel nicht mehr drehen. Er schaffte es dann irgendwie doch noch und war pünktlich am vereinbarten Treffpunkt beim Restaurant Schützenhaus. Dann kam der Telefonanruf von Mario – sein Motorrad springe nicht an. Nach 20 Minuten kam der zweite Anruf, dass Marios Motorrad durch Anschieben zum Leben erweckt werden konnte. Wir trafen uns dann kurz nach Blumberg, wo Dino und Elli bereits auf uns warteten. Als Mario nach dem Tanken in Bargen erneut anschieben musste, traf er ein paar Minuten später auch bei uns ein. Als alle einander begrüsst und sich kurz ausgetauscht hatten, wollten wir losfahren. Doch die nächste Panne stand an – Dinos Motorrad machte keinen Wank mehr. Die Batterie hatte sich wegen Vibrationen gelöst und es gab keinen Kontakt mehr. Da das Problem nicht zum ersten Mal auftrat, konnte er es sofort reparieren und zehn Minuten später ging die Fahrt dann definitiv los. Die Strecke: Engen – Stockach – Salem – Echbeck – Deggenhausertal – Oberteuringen – Eriskirch – Lindau – Bregenz. Hier assen wir im griechischen Restaurant Poseidon zu Mittag. Die Portionen waren riesig und sehr fein. Nachdem wir Mario angeschoben hatten, ging die Fahrt weiter via Sigmarszell – Simmerberg – Oberstaufen – Riedbergpass – Sonthofen – Hindelang – Gaichtpass – Namloser Tal – Füssen. Trotz anders lautender Wettervorhersagen durften wir den ganzen Tag auf trockenen Strassen unterwegs sein. Nach ein paar Versuchen fanden wir auch das Hotel Ruchti, wo wir eine sehr ruhige Unterkunft reserviert hatten. Zweihundert Meter weiter stand die Holzfassung einer Skisprungschanze, von der wir rätselten, ob man von der Steilheit her wohl mit dem Motorrad hinauffahren könne... Nach dem Duschen lotsten wir die Familie Lörli zu uns, welche auf einem nahen Campingplatz mit den Kindern Pfingsten verbrachten. Sie leisteten uns beim feinen Nachtessen mit riesigen Schnitzeln Gesellschaft.

Der zweite Tag begann mit Fitnesstraining: Der fahrbare Untersatz von Mario sprang nämlich meistens nicht per Anlasser an. So half abwechslungsweise auf der ganzen Pfingsttour jeder von uns einmal beim Schieben. Im Anschluss fuhren wir via Plansee nach Ettal, um den kulturellen Teil nicht zu vernachlässigen. Tief in friedeatmender Waldeinsamkeit versteckt und wie ein Märchenschloss in die grossartige Bergwelt hineingezaubert, ist das phantasievolle Kleinod der Bauten König Ludwig II. von Bayern, Schloss Linderhof. Nachdem wir zwei Stunden lang das renovierte Schloss und den atemberaubenden Garten bewundert hatten, ging die Fahrt weiter via Garmisch-Partenkirchen – Wallgau – Lenggries/Vorderriss, wo wir in einem kleinen Restaurant riesige Portionen Kaffee und Kuchen serviert bekamen. Am Tisch meldete Dino dem Schreibenden, dass dessen Rücklicht des Mopeds defekt sei und nur noch das Bremslicht funktioniere – somit hatten wir die nächste "Panne". Nach rund einer stündigen Pause setzten wir unsere Fahrt fort via Hinterbichl – Walchensee – Kochel – Oberammergau – Saulgrub. Hier haben wir einen kleinen Abstecher zu der bekannten Wieskirche unternommen und fuhren im Anschluss via Steingaden zurück nach Füssen, wo wir der Familie Lörli einen Besuch auf dem Campingplatz abstatteten. Auch heute wurden wir von Regen verschont, obwohl es einmal so aussah, als ob nächstens ein Sprutz käme. Das Nachtessen nahmen wir dann wiederum im Hotel ein. Allerdings gab es diesmal Anlass zu Reklamationen: Das Forellenfilet, Schokoladensauce für den Coupe Dänemark, Eierlikör und Eiswürfel waren ausgegangen...

Am Tag der Heimreise wollten wir nach dem Fernpass das Hahntennjoch bezwingen. Allerdings wurden wir von Imst aus nach ca. fünf Kilometern durch vier Fahrverbotsschilder und Lawinenwarnschilder gestoppt. So mussten wir wohl oder übel den Umweg über Landeck und den Arlberg ins Auge fassen. Nach dem Arlbergpass bogen wir rechts ab über den Flexenpass und weiter über den Hochtannbergpass. In Schoppernau taten wir unseren Gaumen wieder mal was Gutes. Im Anschluss verabschiedeten sich Christoph und Ronit, da er sie noch in die Innerschweiz bringen musste. In Au machte der verbleibende Rest einen 20-km-Abstecher nach Andelsbuch ins Käsehaus. Wir fuhren nach dem Einkauf wieder zurück nach Au und kutschierten durch das grosse Walsertal – wo wir wohl oder übel das Regenkombi überziehen mussten – nach Rankweil und Oberriet, von wo aus wir auf der Autobahn die letzten Kilometer bis nach Hause bezwangen. Dem Schreibenden stieg auf der Autobahn dann auch noch der vordere rechte Blinker aus. Schlussendlich sind aber alle unbeschadet wieder zu Hause angekommen und um unzählige Erinnerungen an kurvenreiche, wunderschöne Strassen und traumhafte Gegenden, grüne Täler und unberührte Flusslandschaften reicher. Es war eine Tour, welche die Komponenten Kameradschaft, Töfffahren, Fitness (Anschieben), Gourmet und Kultur in einem optimalen Verhältnis bot.

Tagestour Jura

Die Tagestour in den Jura hat der Fahrwart organisiert. Bei stahlblauem Himmel trafen wir uns an der Tanke in Trasadingen, um danach auf schnellstem Weg nach Diegten zu kommen. Kurz darauf trafen wir Christoph, der den Weg nach Titterten suchte, wo wir mit Martin W. einen Treffpunkt vereinbart hatten. Nun waren wir auch alle beisammen, um loszulegen. Wir fuhren bei Nunningen über eine kleine Strasse direkt in den Passwang, wo wir kurz einen Halt machten. Danach bezwangen wir den wunderschönen Scheltenpass, im Anschluss den Weissenstein und den Grenchenberg. Auf 1350 Metern über Meer assen wir etwas zu Mittag – den einen war es im Schatten des Sonnenschirms fast zu kühl... Via Tavannes fuhren wir nach St. Ursanne, Lucelle, Laufen. Hier trennten wir uns wieder von Christoph und Martin W. und waren zwischen 18 und 19 Uhr wieder zu Hause.

Tour mit Familientreff

Am 9. Juli fand der Familienanlass statt. Um 13:30 Uhr trafen sich die einen zum Motorradfahren mit der Einstellung, irgendwann unterwegs das Regenkombi überzuziehen, denn laut Wettervorhersage sollte es dann mal regnen. Unsere Destination zieht doch eher mal Regen an als andere Gebiete. So fuhren wir also über kleine Strassen durch den Schwarzwald. Gegen 17 Uhr waren wir wieder in Schleitheim. Doch Regen haben wir glücklicherweise keinen abgekriegt. Ab 18 Uhr war grillieren auf dem Kreuzweg angesagt. Da die Organisatoren sich auf den Wetterbericht verlassen hatten und es einfach nicht regnen wollte, mussten sie noch einiges organisieren, zum Beispiel Getränke. Es war teilweise bewölkt, ein wenig kühl, aber regnen wollte es auch nun erfreulicherweise nicht. So konnte jede und jeder sein Fleisch auf den Grill werfen und etwas dazu trinken...

Ferien Slovenien und Kroatien

Bereits im Jahr 2003 haben wir die Ferien in Slovenien vom 12. bis zum 20. August 2005 eingeplant. Es folgen unsere Erlebnisse in tagebuchartiger Auflistung:

Begonnen haben unsere Ferien am Freitag, 12. August 2005 um 19:00 Uhr in Hemmental. Wir fuhren auf direktem Weg über Wil SG – Wattwil – Wildhaus nach A-Feldkirch. Nach der Ankunft im Bahnhof besorgten wir uns unsere reservierten Tickets für den Autoreisezug nach A-Villach. Kurz darauf verluden wir unsere Mopeds auf den Zug – natürlich waren wir die Ersten die den Zug befuhren, wie es sich für Motorradfahrer gehört... Im Bahnhofbuffet haben wir uns im Anschluss von einem im Beruf verfehlten Kellner bedienen lassen, bevor wir uns auf den entsprechenden Perron begaben. Gegen 23:30 fuhr dann unser Zug ein, wo wir uns in zwei Dreier-Abteilen für eine kurze Nacht einnisteten.

Samstag, 13.08.2005: Um 6 Uhr fuhr der Autoreisezug in A-Villach ein. Der Schaffner hat Zwei von uns Fünf geweckt – und diese beiden dachten, dass der Schaffner die restlichen Drei geweckt hat. Zufällig schaute Teri im Bahnhof aus dem Fenster und meinte, dass wir bereits in Villach seien. So war es denn ein stressiges Erwachen für uns Drei, da ja auch unsere Zweiräder zuvorderst auf dem Zug standen. Das Zugspersonal hatte die Mopeds bereits gelöst – wir mussten lediglich die Haken der Spannsets vom Töff entfernen. Gefrühstückt haben wir in einer kleinen Bäckerei im Bahnhof Villach. Nach dem Bepacken der Motorräder ging die Fahrt via I Tarvisio nach Slovenien über den Passo di Predil – Bovec – Vršic-Pass – Kranjska Gora. Unser Ziel: Der empfehlenswerte Camping Bled in SI Bled. Nach dem Aufstellen des Zeltes und einem kurzen Erkundungsspaziergang war für die einen relaxen und für die anderen rudern oder baden angesagt. Mit einem Zug mit Benzinmotor fuhren wir abends in die Stadtmitte, wo wir in einer Pizzeria unser Hungergefühl beseitigten. Gegen 22 Uhr wollten wir uns auf den Heimweg begeben. Leider wäre der letzte Zug mit dem Benzinmotor eine halbe Stunde zuvor gefahren, und kam hinzu, dass es in Strömen zu regnen begann. Da der Rückweg zu Fuss eine Stunde Zeit in Anspruch genommen hätte, haben wir uns für ein Taxi entschieden. In der Campingbar haben wir dann noch einen kleinen Verdauer der Marke Sljivovic zu uns genommen...

Sonntag, 14.08.2005: Da die Wetterprognosen nichts Gutes versprachen, entschieden wir uns, weiter zu ziehen. Die Wettervorhersagen weiter südlich schienen besser zu sein, also nahmen wir die Autobahn via Ljubljana und weiter Richtung Süden. Bei Unec verliessen wir die Autobahn und folgten dem Weg Richtung Kroatien. Nach dem vierten Restaurant, wo es nichts zu essen gab, machte sich schlechte Laune breit. Also beschlossen wir, an einem Stand Früchte zu kaufen. In einem Dorf wurden wir fündig und kauften für jeden eine Banane, frische Aprikosen und etwas zu trinken. Nebenan nahmen wir Platz auf einem Bank mit Tisch und speisten. Eigentlich hatten alle bereits den Magen voll, doch nach 20 Minuten kam der Ladenbesitzer und brachte uns ein Kilo frische Trauben. Weitere Minuten später brachte er auch noch einen Drittel einer riesigen Wassermelone zum Verspeisen. Hier begegneten wir der spontanen, herzlichen Gastfreundschaft dieses Landes... Irgendwann mussten wir jedoch weiter. Unterwegs musste der Schreibende mit seinem Kraftrad auf Reserve umschalten. Leider sind Tankstellen in Slovenien nicht an jeder Ecke zu finden. Mit dem letzten Tropfen fuhren wir über die Grenze nach Delnice in Kroatien. Nach dem Tanken suchten wir eine Übernachtungsmöglichkeit in Lokve. Leider war bereits alles ausgebucht. Wir fuhren zurück nach Delnice. Hier wurden wir fündig – allerdings mussten wir uns zum Nächtigen auf zwei Hotels aufteilen. Nach dem Duschen bekamen wir ein sehr leckeres Nachtessen serviert. Wie schon letzte Nacht regnete es dann wieder mal kräftig.

Montag, 15.08.2005: Da auch hier die Wetteraussichten nicht besser waren, fuhren wir auf sehr kurvenreichen Strassen nach Slovenien zurück - genauer nach Postojna. Da blieben wir zwei Nächte im Hotel Sport. Nach dem Einchecken besuchte eine Gruppe die Burg Predjama und die andere Gruppe eine riesige Höhle. Unterwegs auf einer Schotterstrasse bemerkte der Schreibende plötzlich ein merkwürdiges Verhalten der hinteren Bremse. Zurück im Hotel stellte sich heraus, dass am Tag des Beginns der Ferien das Rad mit dem neuen Gummi, bzw. der Bremssattel nicht ordnungsgemäss eingebaut wurde... Nach dem Nachtessen in der Pizzeria Kras assen die Einen noch Eis – konkreter ein Red Bull-Eis...

Dienstag, 16.08.2005: Wir wollten uns auf den Weg nach Idrija begeben, als wir an André's Moped noch einen Haken der ÖBB bemerkten. Diesen führte er hunderte Kilometer in mehrere Länder mit... Im wunderschönen Idrija besichtigten wir das Bergwerk. Seit dem Jahr 1500 wurde hier nach Quecksilber gegraben. So entstanden in diesen rund 500 Jahren 700 km Stollen, die bis 400 m tief unter die Erdoberfläche reichen und sogar noch ca. 50 m unter die Meeresoberfläche... Im Anschluss unternahmen wir noch eine ungefähr 300 km lange Tour via Most Na Soci – Tolmin – Kanal – Nova Gorica und zurück nach Postojna...

Mittwoch, 17.08.2005: Nach dem Frühstück im Hotel packten wir unsere sieben Sachen zusammen und beluden unsere Motorräder. André's motorisierter Untersatz gab komische Geräusche von sich, als er sein Topcase montierte... Es stellte sich heraus, dass der Rahmen gebrochen war. An der Reception erkundigten wir uns nach einer Garage. In einer TCS-ähnlichen Werkstatt schraubten wir das Motorrad von André auseinander, damit die zu schweissende Stelle zugänglich wurde. Nach ca. zwei Stunden konnten wir dann auch weiter reisen Richtung Nordwesten. In Vipava folgten wir der kleinen Strasse via Ajdovšcina – Lokve – Cepovan nach Most na Soci. Ein Grossteil der Strasse war nicht asphaltiert. Nach einer Kurve fuhren ohne Ankündigung zwei Gemeinde-Traktoren im Schritttempo, die die Böschung mähten. Zwei Kilometer weiter wurde ein Teil der Strasse asphaltiert – auch ohne Hinweis. Wieder ein paar Kilometer weiter lag unvermittelt nach einer Kurve eine Tanne quer auf der Strasse – auch ohne Schild. Die Waldarbeiter waren gerade mitten auf der Strasse und erschraken heftig, als der Schreibende auf dem Schotter im Tiefflug daherkam... Wieder ein paar Kilometer weiter wurde gerade die Strasse mit schweren Maschinen planiert – ohne Warnung und ohne Ausweichmöglichkeit... Danach konnten wir ohne Zwischenfall weiter fahren via Bovec – Passo di Nevea – Tolmezzo und nach Sappada (vor Cortina d'Ampezzo). In I-Sappada waren alle Hotels ausgebucht – einzig eine private Unterkunft haben Teri und Eddie noch gefunden... Die anderen drei übernachteten auf einem Campingplatz – da hatte es eher noch freie Plätze. Das Nachtessen nahmen wir in einem vom Campingplatz empfohlenen Restaurant ein – es war sehr delikat!

Donnerstag, 18.08.2005: Wir nahmen das Frühstück auf dem Camping Gorte ein. Beim Schütteln einer Aprikosennektar-Flasche schüttete der Schreibende die halbe Flasche ungewollt auf den Präsidenten, da sich der Deckel der Flasche unverhofft gelöst hatte... Unser Ziel heute war I Ora/Auer. Die Route: S.Stefano – Passo Cibiana – Forno di Zoldo – Passo Duran – Agordo – Siror – Passo di Rolle – Predazzo – Auer. Christoph und Ronit hatten eine Schrecksekunde beim Überholen eines entgegenkommenden Autos. Glücklicherweise ist aber überhaupt nichts passiert. Im Ziel war es bedeutend einfacher als am Abend zuvor, ein Zimmer zu finden. Trotzdem zogen es André B., Christoph und Ronit wieder vor, auf dem Camping "Wasserfall" zu übernachten. André bezahlte ohne Frühstück € 18.-- – also genau denselben Preis wie für ein Zimmer mit Frühstück. In der Nacht kam dann mal wieder ein heftiges Gewitter auf...

Freitag, 19.08.2005: Gefrühstückt haben wir in unserer Unterkunft. Danach machten wir uns via Mezzolombardo – Passo Tonale – Passo di Gavia – Bormio auf den Weg. In Bormio füllten wir unsere Tanks und die der Mopeds wieder auf. Danach fuhren wir durch das brutal überlaufene Livigno. Hier mussten wir das erste Mal in unseren Ferien unser Regenkombi überziehen! In Pontresina erkundigten wir uns nach dem Wetter von heute und morgen in der Deutschschweiz. Da das Wetter am Samstag noch schlechter sein würde, haben wir uns entschieden, gleich noch nach Hause zu fahren. Nach einem Tank- und Pizza-Halt in Thusis benutzten wir die Autobahn bis nach Hause – wiederum im Regenkombi. Um 21 Uhr kamen wir alle unversehrt wieder zu Hause an.

Fazit: In Slovenien und Kroatien sind die Tankstellen sehr dünn gesäht. Slovenien ist im Gegensatz zu Kroation in der EU, beide Länder haben jedoch ihre eigene Währung (Slovenien = Tollar, Kroatien = Kuna). Das Essen ist sehr gut und etwa halb so teuer wie bei uns. Die Leute sind sehr hilfsbereit und freundlich. Es hat jede Nacht einmal geregnet – einmal mehr, einmal weniger...

Tagestour Seeland

Der Wetterbericht war für die Seeland-Tour von Martin W. so schlecht, eigentlich hätten wir am 11. September gar nicht zu einer Tour aufbrechen dürfen... Der Fahrwart hatte jedoch eine KTM 950 Supermoto gemietet und musste natürlich ein paar Kilometer damit abspulen. Wir trafen uns wie vereinbart in Eglisau bei der Tamoil-Tanke. Danach fuhren wir via Baden und Zofingen nach Madiswil in den Saloon, wo wir eigentlich Christoph und Ronit treffen sollten. Da sie nicht anwesend waren assen wir hier gleich noch zu Mittag – Riesenbratwurst und Riesenburger... In der Zwischenzeit war das Wetter um einiges besser geworden und die Strassen zum Grossteil abgetrocknet. Nun machten wir uns auf nach Grossaffoltern, um Martins neues zu Hause zu begutachten. Anschliessend fuhren wir via Balsthal nach Baden, wo jeder von uns dann in eine andere Richtung nach Hause fuhr...

Schlusstour Schwarzwald

Die Schlusstour Mitte Oktober organisierte André S. Er führte uns bei dichtem Nebel und entsprechend kalten Temperaturen (rund 10° Celsius) in den Schwarzwald. Vor Bonndorf freuten wir uns darauf, die Sonne zu sehen. Fehlanzeige. Also fuhren wir durchs Steinatal hinunter und hoch via Grafenhausen und Schluchsee. Erst kurz vor dem Feldberg zeigte sich dann endlich die wärmende Sonne. Kurz nach Todtnau legten wir in einem Gasthaus mit Gartensitzplatz Mittagspause ein. An der Sonne war es dann so warm, dass man es draussen sogar im T-Shirt aushalten konnte. Via Todtmoos – St. Blasien – Schluchsee – Bonndorf – Mittlere Alb – Stühlingen traten wir den Rückweg an, wobei wir kurz nach dem Schluchsee wieder in die kalte Nebelsuppe abtauchten...

Zeppelinmuseum, Friedrichshafen

Am 20. November 2005 fuhren wir mit dem Auto nach Friedrichshafen ins Zeppelinmuseum. In kleinen Gruppen schauten wir uns dies und jenes an. Ungefähr zwei Stunden später gönnten wir uns eine kleine Pause in der dortigen Cafeteria, bevor wir uns wieder auf den Heimweg begaben.

Mondscheinbummel

Mitte Januar 2006 fand der Mondscheinbummel statt. Bei Vollmond und schnee- oder eisbedeckter Strasse führte uns der Weg auf den Beringer Randen. Glücklicherweise waren wir nur zu sechst, denn es gab ein Problem mit der Reservation. Im Anschluss wanderten wir noch zum Engeweiher, da dort ein Auto bereit stand.

Bogenschiessen

Am 17. Februar organisierte Christoph das Bogenschiessen beim Bogenschützen-Club Swissair. 15 Personen im Alter von acht bis 54 Jahre schossen um die Wette. Aufs Podest durften schliesslich Eddie, Mario und Harry. Gleich im Anschluss wurde uns Käsefondue en masse serviert. Es war ein sehr gelungener und gemütlicher Abend.

Weindegustation (Deuber)

Mitte März an einem Samstag fand die Weindegustation bei Noldi Deuber in Osterfingen statt. Die Teilnehmerzahl war mit 17 wieder mal über dem Durchschnitt – dank ein paar Freunden und dem Ehrenmitglied. Nach einem Apéro-Wein gingen wir nach ein wenig Theorie über zur Weindegustation mit rund einem Dutzend Weinen. Mit einer kalten Platte konnten wir einen kleinen Boden schaffen, dass wir nicht gleich unter den Tisch fielen. Gegen zwei Uhr in der Früh fuhr uns Michael mit einem Kleinbus der Firma Rattin wieder nach Hause, da wir alle wahrscheinlich mehr als 0.5 Promille intus hatten. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle.

Somit wäre die Eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können diesmal einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2006/2007 entgegen treten, beziehungsweise entgegen fahren...

Euer Fahrwart

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