Traditionsgemäss wurde die neue Saison 2004/2005 mit der Generalversammlung eröffnet. Mit acht anwesenden Mitgliedern war der Saal im Restaurant Frohsinn nicht gerade gerammelt voll...
Nachmittagstour Appenzell
Die Nachmittagstour fand dieses Jahr ausnahmsweise am 2. Mai 2004 statt. Christoph lotste uns durchs Appenzellerland. Das Wetter war sehr durchzogen – strichweise regnete es, dann kam wieder die Sonne oder es war einfach nur bewölkt. Glücklicherweise regnete es nur so viel, dass wir das Regenkombi nicht montieren mussten...
Pfingsttour I-Bobbio
Die Pfingsttour führte uns dieses Jahr unter der Leitung von Dino nach
Bobbio in Italien zwischen Piacenza und Genua.
Morgens
um 7:30 Uhr trafen wir uns bei wunderschönem Wetter bei der BP-Tankstelle
an der A4 bei Andelfingen, um kurz darauf auf schnellstem Weg ins Bündnerland
zu gelangen. In der "Café Bar Leu" in Chur legten wir einen
"Kafi-Gipfeli-Halt" ein, bevor wir uns über den Splügenpass
auf nach Chiavenna machten. In Morbegno angekommen suchten wir nach einer
Pizzeria, sodass wir uns für die Weiterfahrt stärken konnten.
Nach
der Mittagspause bezwangen wir den Passo San Marco, um im Anschluss ins berühmte
San Pellegrino zu gelangen. Wir mussten unseren fahrbaren Untersätzen
auch mal wieder ein wenig brennbare Flüssigkeit spendieren, da es über
den kommenden Pass während ca. 50 km keine Tanke gab. Leider erlitt Heinz
über den Colle de la Zambla einen kleinen Ausrutscher... Vorbei am Lago
d'Iseo via Crema und Piacenza erreichten wir gegen 20 Uhr doch noch das Hotel
Piacentino in Bobbio. Nach einer erfrischenden Dusche und einem Bier an
der Bar wartete das Abendessen auf uns. Es konnte sich absolut niemand über
bleibende Hungergefühle beklagen – im Gegenteil... Nach einem Verdauer
in Form von Grappa oder ähnlichem in einer gegenüberliegenden Bar
suchten wir gegen Mitternacht das bequeme Bett auf, um uns von den anstrengenden
600 km zu erholen.
Am
zweiten Tag fuhren wir auf der mit Milliarden von Kurven gespickten Hauptstrasse
von Bobbio nach Chiavari, wo wir bei wunderschönem Wetter in einer Gelateria
am Meer ein Glace zu uns nahmen und die schlendernden Leute musterten... Als
es uns zu warm wurde, setzten wir uns wieder auf unsere motorisierten Zweiräder
und begaben uns über den Passo di Bocco nach Montemoggio und Varese in
Ligurien. Auf dem Passo Cento Croci genehmigte sich Christoph einen Kaffee,
bevor wir in Richtung Bobbio zurück kurvten. Bei immer noch über
22° Aussentemperatur und Sonnenschein stiessen wir mit einem Bier (oder
auch mehr) auf den wunderschönen Tag an. Gegen 20 Uhr mussten wir uns
wieder bereit halten für den bevorstehenden, abermals reichlichen und
absolut köstlichen Znacht.
Am Tag der Heimreise begaben wir uns auf direktem Weg nach Piacenza, um von
dort aus auf der Autobahn nach Biasca im Tessin zu gelangen. Kurz vor Bellinzona
sahen wir uns gezwungen, das Regenkombi zu montieren, da es wie aus Kübeln
goss. Weil es weder einen passenden Parkplatz noch eine Raststätte oder
eine zweckmässige Autobahn-Ausfahrt hatte, konnten nicht alle zusammen
unter der ersten Brücke anhalten, um sich ins Regenkombi zu zwängen.
Infolgedessen wurde unsere 13-köpfige Gruppe in drei Teile zerrissen.
Nach
dem Mittagessen in Biasca hatten wir wieder alle Schäflein unserer Herde
beisammen. Zeitweise fuhren wir in dichtem Nebel, und auf der Lukmanier-Passhöhe
war es im Tunnel stellenweise eisig... Da die Strasse in Disentis immer noch
nass war, liessen wir den Oberalppass im wahrsten Sinn des Wortes links liegen
und setzten die Fahrt Richtung Chur fort. Im Heidiland verabschiedeten wir
uns voneinander und fuhren auf direktem Weg nach Hause, wo eine warme Dusche
oder ein warmes Bad auf uns wartete, denn in der Region Winterthur wurden
wir nochmals richtig deftig beregnet... Mit insgesamt 1420 km war dies wieder
einmal eine längere Pfingsttour als die letzten...
Tagestour Entlebuch/Bernbiet
Am 13. Juni fand eine Tagestour unter der Leitung von André B. ins Entlebuch/Bernbiet statt. Die Tour führte uns von Hemmental nach Waldshut, Brugg, Aarau, Olten, Langenthal, Sumiswald auf die Moosegg, wo wir zu Mittag assen. Bei bewölktem Himmel ging es weiter nach Zäziwil und Röthenbach. Kurz vor dem Schallenberg kam der grosse Regen, sodass wir im Regenkombi Richtung Entlebuch, Luzern und über die Autobahn nach Hause fuhren. Eddie und Martin W. wurden im Sihltal noch von der Polizei zwecks Vignettenkontrolle aufgehalten. Glücklicherweise konnte uns unser Freund und Helfer nichts anhaben...
«Polterabend» Terézia und Eddie
Am
26. Juni 2004 fand bei schönstem Wetter der "Polterabend" von
Teri und Eddie in der Trotte Osterfingen statt. Es wurde ein wenig gegrillt,
getrunken etc. Zu später Stunde wurde noch das Geschenk des MCH ausgepackt
– ein Amorherz aus Metall durchbohrt mit einem Pfeil, auf dem zwei Steinvögel
sitzen – besten Dank nochmals an dieser Stelle.
Tagestour Vierwaldstättersee
Es waren einmal sieben MCH-Mitglieder, die unter der Leitung des Fahrwarts eine Tour um den Vierwaldstättersee unternahmen. Auf der holprigen, aber asphaltierten Strasse von Unterägeri durchs Hürital schmerzte Christoph der Rücken, sodass er sich entschied, wieder nach Hause zu fahren. Da warens nur noch sechs. Die Fahrt ging weiter via Weggis – Michaelskreuz – Eigental – Glaubenberg – Ächerlipass nach Stans. André B. und Jürg fuhren von da an auf direktem Weg nach Hause, da es bereits 16 Uhr war. Da warens nur noch vier. Durch den Seelisbergtunnel und auf die Ibergeregg ging die Fahrt weiter. Da traf Peti einen Kollegen, mit welchem er noch den Klausenpass bezwingen wollte. Da warens nur noch drei. Vor dem Etzelpass verabschiedete sich André S. noch, da er über die Sattelegg wollte. Da warens nur noch zwei, die dem restlichen geplanten Verlauf der Tour folgten... Schlussendlich sind aber alle gesund und munter zu Hause angekommen.
Tagestour Nebenstrassen
Zum Sommerferienende organisierte Martin W. eine Tour auf Umwegen. Wir fuhren insgesamt gegen 280 km, wovon der grösste Teil auf Nebenstrassen. Man bekam beinahe eine Blase am linken Daumen vom Blinken, da wir milliardenmale abbogen. Die Route: Andelfingen – Pfungen – Brütten – Lindau – Kempthal – Agasul – Weisslingen – Rikon – Langenhard – Schlatt – Hofstetten – Seelmatten – Bichelsee – Dussnang – Dietschwil – Kirchberg SG – Hulftegg – Bachtel, wo wir etwas zwischen unsere Beisserchen bekamen. Danach ging die Fahrt weiter via Wald – Laupen ZH – Goldingen – St. Gallen¬kappel – Tuggen – Wangen – Lachen (einer schönen Hangstrasse entlang) – Etzel – Biberbrugg – Alosen – Oberägeri – Unterägeri – Allenwinden – Mühlau und noch weiter durch den Aargau...
Abendtour Schwarzwald
Am 21. und 22. August 2004 hätte eigentlich das 24-Stunden-Plausch-Bike-Rennen des Radfahrer-Vereins Hemmental statt finden sollen. Da sie statt der mindestens 120 Anmeldungen nur deren drei erhielten, wurde das Rennen abgesagt. So organisierten wir eine Abendtour in den nahen Schwarzwald mit anschliessendem Pizzaessen in Hallau.
Sommertour Südfrankreich
Die
Sommertour führte uns Anfang September dieses Jahres in den Süden
– und zwar das erste Mal ohne Zelt! Wir fuhren auf direktem Weg über
den Gotthardpass nach Verbania am Lago Maggiore, wo wir das erste Mal nächtigten.
Am zweiten Tag ging die Fahrt ziemlich direkt weiter ans Meer und dann der Küste entlang via San Remo bis nach Nice, wo wir auf der sechsspurigen Hauptstrasse dem Meer entlang im Feierabendverkehr stecken blieben. Grund des Ghettos war ein unter der Leitung der Polizei durchgeführter Pferdetransport, welcher zwei der drei Fahrspuren blockierte. Nach gut einer Stunde Schritttempo und entsprechenden Wut- und Schweissausbrüchen konnten wir dann ungefähr 100 km gen Norden fahren, um eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen.
Der
dritte Tag war wunderschön – wir kamen schon nach wenigen Kilometern beim Cran Canyon du Verdun an, um welchen wir dann noch herumfuhren. Es
ist eine sehr eindrückliche Landschaft. Leider mussten wir diesen schönen Flecken wieder verlassen, denn wir wollten ja am Sonntag Abend wieder
zu Hause sein... So fuhren wir in der eingeschlagenen Richtung weiter via Briançon – Sestrière – Val d’Isère. Im
Hotel "Le Monal" in Ste-Foy Tarentaise, in dem wir nächtigten, feierte ein Einheimischer
Geburtstag, was mit der anwesenden Liveband entsprechend laut war und lange anhielt. Somit mussten wir noch ein wenig Gesellschaft leisten, denn mit Schlafen
war nichts bei diesem Lärm...
Am letzten Tag hatten wir bei herrlichstem Wetter folgende Strecke vor uns: Bourg-St. Maurice – Beaufort – Col des Saises – Megève – St. Gervais – Chamonix – Martigny – Col des Mosses – Bern – Zürich – Hemmental. Alles in allem entspricht dies ca. 1750 km, die wir in 4¼ Tagen abspulten.
Schlusstour (Kino)
An der von Bernhard organisierten Schlusstour am 10.10.2004 haben wir uns aufgrund des schlechten Wetters für einen Kinobesuch im Kinepolis entschieden. Mit dem Film "White Chicks" haben wir unsere Bauchmuskeln ein wenig strapazieren können.
Kegeln (Schaffhausen)
Am ersten November-Freitag haben wir uns im Restaurant Gemsstübli in Schaffhausen getroffen, um uns im Kegeln zu messen, bis uns beinahe die Arme abfielen.
Chlaushock (Beringen)
Dieses Jahr trafen wir uns am 10. Dezember in Beringen im Restaurant Bahnhof unter dem Motto "Chlaushock". Seit Jahren haben wir diesmal keinen Chlaus und auch keine Chlaussäcke gehabt. Aber wir dinierten dafür recht gut...
Mondscheinbummel
Der durch Jacqueline organisierte Mondscheinbummel fand bei sternenklarem Himmel statt und es lag ein wenig Schnee. Es war beinahe so hell, dass man Zeitung lesen konnte. Jacqueline führte uns ins Restaurant Buechberg, wo wir ein feines Fondue serviert bekamen und es uns gut gehen liessen.
Dart spielen (Beringen)
Leider fiel Ende Februar das Luftpistolenschiessen ins Wasser. Christoph hat stattdessen einen Dart-Abend in Beringen organisiert. Wir haben dort einige verschiedene Spiele absolviert, bei denen meist Christophs Freundin Ronit brillierte. Es war ein gemütlicher und doch spannender Abend!
GoKart (Fimmelsberg)
Da
es mit der Reservation der Kartbahn in D-Rottweil am dritten März-Freitag
Probleme gab, sind wir auf die Kartbahn
Fimmelsberg zwischen Frauenfeld und Weinfelden ausgewichen. Zuerst waren
15 Minuten freies Training angesagt und gleich im Anschluss 15 Minuten Zeittraining.
Kurz darauf ging es dann noch darum, aus den acht Fahrern während 30
Minuten einen Sieger auszuloten. Nach mehreren Wechseln an der Spitze durfte
schliesslich Erich mit dem Sieg und der schnellsten Rennrunde zuoberst auf
das Podest kraxeln.
Somit wäre die Eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können diesmal einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2005/2006 entgegen treten, beziehungsweise entgegen fahren...
Euer Fahrwart