Traditionsgemäss wurde die neue Saison 2003/2004 mit der Generalversammlung eröffnet.
Nachmittagstour Schwarzwald
Am Tag der Arbeit führte uns Christoph durch die Kantone Zürich und Aargau und über den Schwarzwald zurück nach Hemmental. Die Temperaturen waren im Schwarzwaldgebiet ein wenig kühl, ansonsten war es ein Prachtstag. Beim Präsidenten wurden wir noch zu etwas Flüssigem eingeladen, womit der erste Mopedausflug im 2003 beendet werden konnte.
Info-Tag La Résidence
Das Frühlingsfest im Alterswohnheim La Résidence vom Samstag, 10. Mai 2003 wurde von der Partnergemeinde Hemmental gestaltet. Damit es ein Erfolg wurde, waren im Vorfeld alle Vereine gebeten worden, einen Beitrag zu leisten. Die turnenden Vereine zeigten sportlerische Darbietungen, die Chöre sangen zum Besten, der Schützenverein betrieb eine Schiessbude, der Radfahrer-Verein strampelte auf Velos und die Landfrauen waren für die Kaffeestube verantwortlich. Wir präsentierten eine kleine Töffausstellung mit unseren eigenen Bikes. Der Höhepunkt war eine kleine Rundfahrt via Freudental und Stetten mit Christophs Seitenwagengespann aus Russland der Marke "Dnepr". Die erste Mitfahrgelegenheit nutzte eine ältere Dame, die an ihrer Gehhilfe sicher schon 15 Minuten vor Beginn der Rundfahrten wartete und uns fragte. "Nehmt ihr auch eine ältere Frau mit, die schon 92 ist?" So chauffierte Christoph sechs bis sieben ältere Damen und Herren, die alle über 80 Jahre alt waren und nach der Rundfahrt mit glänzenden Augen ausstiegen. Weitere zehn Fahrten absolvierte er mit bis zu drei Kindern auf einmal und deren Eltern. Ein Teil unserer Mitglieder war beim Grillieren eingeteilt und sorgte für die Verpflegung. Für einmal war es ein etwas anderer Anlass als gewöhnlich, an dem wir uns von der besten Seite zeigen konnten.
Demofahrt nach Bern
Der darauf folgende Samstag, 17. Mai 2003 wird wohl in die Geschichte eingehen! Es war eine Demonstration gegen die "Vision Zero" in Bern geplant, an der wir nicht fehlen durften. Im Vorfeld wurde von den Motorrad-Verbänden wie IG Motorrad oder ProMoto etc. rund 210'000 Unterschriften gesammelt. Ungefähr 35'000 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer fanden sich bei zeitweise leichtem Regen in der Landeshauptstadt ein. Auf der Autobahn tuckerten alle mit Tempo 80 nach Bern - das Chaos rund um Bern war perfekt. Von den Autobahnbrücken winkten uns dutzende von Passanten zu. Vom Moped abgestiegen, pilgerten wir im Gedränge Richtung Bundesplatz. Als wir dort eintrafen, waren die Reden bereits vorbei. Nach einem Imbiss begaben wir uns in Motorrad-Vollmontur im Tram zurück zu unseren motorisierten Untersätzen. Es war gewaltig, so viele Bikes und deren Fahrer auf einem Haufen zu treffen!!!
Pfingsttour Südtirol
Die
diesjährige Pfingsttour führte uns ins Südtirol - genauer ins
Grödnertal nach Wolkenstein,
wo wir im gleichnamigen Hotel zweimal nächtigten. Vor zwei Jahren waren
wir bereits einmal hier - leider machten wir damals mit dem Wetter sehr schlechte
Erfahrungen. Da uns das Hotel jedoch sehr gut passte, wollten wir es einfach
nochmals versuchen.
So begannen wir unsere Tour in Hemmental am Pfingstsamstag um 8:00 Uhr in der Früh und nahmen den schnellsten Weg über die Autobahn ins Rheintal, wo wir bei Lustenau die Grenze nach Österreich überquerten. Über das Bödele nahmen wir den ersten Pass in Angriff - den Hochtannbergpass. Als wir Imst hinter uns hatten, gelangten wir nach Ötztal, wo wir uns ein paar hundert Meter neben der Hauptstrasse in einem gemütlichen Restaurant verköstigten. Als alle den Magen gefüllt hatten, ging die Fahrt durch das Skimekka Sölden und über das 2491 Meter über Meer gelegene Timmelsjoch weiter, wo jeder von uns eine Mautgebühr von € 8.00 zu bezahlen hatte. Das Timmelsjoch wollten wir früher bereits bezwingen, jedoch scheiterten wir das erste Mal vor ein paar Jahren an den enormen Schneemassen, das zweite Mal an einem eingestürzten Tunnel. Mit dem 2099 Meter hohen, wunderschönen Jaufenpass standen die nächsten Kurven an. Nach Sterzing bogen wir rechts ab, um den nächsten Zweitausender - das uns bereits bekannte Penserjoch - zu bezwingen. Mitten im Sarntal bogen wir links ab, um in Oberinn auf dem Ritten meinem Paten einen kurzen Besuch abzustatten. Anschliessend standen uns noch die letzten 40 Kilometer bis zum Ziel bevor. Da wir den Weg auf Nebenstrassen absolvierten, kamen wir nicht an mancher Tankstelle vorbei. So kam es, das dem Schreiberling prompt 3 km vor der nächsten Tanke der Sprit ausging. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Dino für die Spende! Im Ziel angekommen hatten wir noch kurz Zeit, das Hotelzimmer zu beziehen und uns frisch zu machen. Gegen 20 Uhr nahmen wir das viergängige Abendessen in Angriff, während es draussen zu regnen begann. Nach gemütlichem Schwatz und ein wenig Rotwein wechselten wir an die Hotelbar und führten Benzingespräche, tauschten weitere Informationen, Erlebnisse, Ratschläge, Geschichten, Mitteilungen, Erfahrungen und Botschaften aus.
Am zweiten Tag strahlte das Wetter bereits wieder. Nach einem ausgiebigen Frühstück setzten wir uns kurz nach zehn Uhr auf unsere Motorräder, um ein paar Kurven zu geniessen. Zuoberst auf unserer "Pendenzenliste" stand das Grödnerjoch. Mit seinen 2585 Metern über Meer bot es genügend Kurven, um sich ein bisschen einzufahren. Nach dem Passo di Campolongo fuhren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo, wo wir kurz zuvor abbogen, um über den Passo Giau (2236 m) und den Passo Staulanza - wo wir vor zwei Jahren in den Schnee kamen - zu gelangen. Auf dem Passo Duran meldeten unsere Körper mehrheitlich erste Energieverluste - trotz des reichlichen Frühstücks. So suchten wir uns ein gemütliches Restaurant. Leider waren die ersten drei gefundenen Gasthäuser alle geschlossen. Dank der Aufmerksamkeit einiger Mitglieder sind wir dann einem unscheinbaren Wegweiser gefolgt, der uns in eine Sackgasse führte. Doch am Ende der Strasse fanden wir das Gesuchte - am Ufer eines zum Bade einladenden Sees. Nebst der Bedienung gab es eigentlich nur noch auszusetzen, dass das Fleisch auf Dinos Teller kalt war. Ansonsten genossen wir die faszinierende Aussicht in die Bergwelt und das herrliche Wetter... Mit dem Passo Fedáia und dem Sellajoch hatten wir zwei weitere Zweitausender bekämpft. Gegen 16 Uhr gönnten wir uns in einer Eisdiele in der Nähe des Hotels eine kleine Abkühlung. Nach dieser Erfrischung hatte Christoph aber noch nicht genug vom Motorrad fahren und wollte noch eine kleine Runde anhängen. Angesichts des weiterhin schönen Wetters liessen wir Christoph nicht im Stich und genossen zu sechst noch einige Kurven - unter anderem zur Seiseralm. Als es gegen Westen hin aufgrund mächtiger Gewitterwolken immer dunkler wurde, entschieden wir uns zur Rückkehr. Ein paar wenige Tropfen erwischten uns, ehe wir im Hotel zurück waren. Nach einem erneut ausgiebigen Abendessen liessen wir den Abend wiederum an der Hotelbar ausklingen...
Am letzten Tag hiess es bereits wieder Koffer packen. Kurz vor zehn Uhr machten wir uns wieder auf die Rückreise. Unsere Stationen: Kastelruth, St. Ulrich, Bozen, Appiano/Eppan, Passo del Tonale, Ponte die Legno, wo wir den Passo die Gávia überqueren wollten. Wegen Strassen-Sanierungsarbeiten mussten wir jedoch unser Vorhaben begraben. So waren wir gezwungen, einen kleinen Umweg über Tirano und das Puschlav in Kauf zu nehmen. Nachdem wir den Bernina- und Albulapass gemeistert hatten, genossen wir noch die wenigen Kurven über die Lenzerheide, denn ab Chur setzten wir den Heimweg auf der Autobahn fort. Gegen 19 Uhr kamen wir alle unbeschadet wieder zu Hause an und konnten unsere 15. Pfingsttour erfolgreich beenden.
Hochzeit (Elke & André)
Eine Woche nach dem Pfingstwochenende heiratete unser Präsident kirchlich. Es kamen rund 20 Mitglieder des MCH mit ihren Mopeds, um dem Brautpaar vor der Kirche einen gebührenden Empfang zu bieten. Zudem waren diverse Arbeitskollegen der beiden anwesend und etliche des Turnvereins Hemmental, bei welchen der Bräutigam im Anschluss eine Übung auf dem Barren vorführen durfte. Nach dem "Tenüfigg" musste sich der Bräutigam bei der brütenden Hitze auch noch ins Lederkombi zwängen, denn er musste sich auf einem Geschicklichkeits-Parcours mit einem Kleinmotorrad behaupten und seiner Frau unter anderem ein Glas Sekt überbringen. Am Tag danach durfte das frisch vermählte Ehepaar die "Renovationsarbeiten" am und ums Eigenheim bestaunen...
Tagestour Nordschwarzwald
Am ersten Juli-Sonntag zeigte uns Dino den Nordschwarzwald. Wir fuhren via Blumberg und Bräunlingen nach Villingen, wo Elli mit Zopf und Kaffee aufwartete. Nachdem wir gesättigt waren, schwangen wir uns wieder auf unsere Mopeds und kurvten via Kappel, Fischbach und andere unbekannte Käffer weiter. Mittagsrast hielten wir in einer Bar in der Nähe von Wolfach, wo wir für fünf Schinkenbrote knapp eine Stunde warten mussten. Auf dem Weg in Richtung Villingen wollte der Fahrwart an einer Kreuzung mit seiner gemieteten KTM LC8 losfahren, obwohl der vor ihm fahrende Präsident noch im Weg stand. Passiert ist aber nichts - es gab nur Reifenkontakt... Während die Sonne nach einem erlebnisreichen Tag ihren wohlverdienten Feierabend vorbereitete, gönnten wir uns in Villingen noch ein Abendessen. Danach brauchten wir nur noch eine halbe Stunde, um nach Hause zu fahren...
Abendtour
Die Abendtour war anscheinend eine schöne Tour ohne besondere Vorkommnisse. Leider wurden dem Schreibenden nach mehrmaligem Nachhaken keine Details übermittelt.
Töff-Weekend A-Zell am See
Mitte August fand die alljährliche Sommertour statt, welche wiederum Christoph organisierte. Bei schönstem Sommerwetter begaben wir uns am Freitag kurz nach Mittag auf dem schnellsten Weg nach Osten. Unser Ziel: Zell am See in Österreich. Als wir gegen 18 Uhr in der Zieldestination angekommen waren, mussten wir drei Campingplätze anfahren, bis wir endlich einen Platz fanden. Nach der Bauetappe und der erfrischenden Dusche stillten wir unseren mittlerweile recht grossen Hunger.
Am zweiten Tag durften wir auf unzähligen Kurven durch Österreich die wunderschöne Landschaft bestaunen. Als erstes packten wir die Grossglockner-Alpenstrasse, wo wir eine Maut von 13 Euro pro Motorrad hinblättern mussten! Wir unternahmen dann auch einen kleinen Abstecher zum dortigen Franz Josef-Gletscher, wo man bis wenige Meter heran fahren konnte. Weiter ging die Fahrt durchs Lessachtal und nach Lienz. Kurz nach dem Staller Sattel, der von Österreich nach Italien führt und wo man nur während 15 Minuten pro Stunde in eine Richtung fahren darf, bezogen wir das zweite Nachtlager. Am Abend folgte das übliche Prozedere...
Am dritten Tag machten wir uns kurz nach zehn Uhr morgens auf den Nach-Hauseweg. Natürlich genossen wir nochmals das schöne Wetter gepaart mit wunderschönen Kurven. Ab Diepoldsau benützten wir dann die Autobahn, um den bereits bekannten Weg schnell hinter uns zu lassen.
15 Jahre MCH
Am Samstag, 13. September feierten wir unser 15-jähriges Bestehen. Kurz nach Mittag unternahmen wir auf Nebenstrassen einen Ausflug in den Schwarzwald. Danach trafen wir uns mit den restlichen Mitgliedern beim Kreuzweg. Die Zeit bis zum Essen vertrieben die meisten von uns mit Fussball spielen. Nach einem Apéro wurde es dann Zeit, das Fleisch auf den Grill zu schmeissen und den Rest des Abends gemütlich anzugehen....
Schlusstour Schwarzwald
Am dritten Oktober-Sonntag fand unsere Schlusstour statt. Da der Tourorganisator Rolf krank wurde, mussten wir kurzfristig umdisponieren und fuhren ohne Kartenmaterial in den Schwarzwald. In der Nebelsuppe suchte der Schreibende den Weg zuerst nach Bonndorf, wo die Sonne schon den ganzen Morgen zu scheinen schien. Ab Titisee übernahm der Präsident den Pulk und wir kurvten via Bernau - Todtmoos - Todtnau - Feldberg wieder nach Bonndorf zurück, wo wir dann in Schleitheim noch auf die bis hier problemlos verlaufene Tour anstiessen. Die drei in Hemmental ansässigen Mitglieder nahmen den Weg über den Randen unter die Räder - die anderen via Schaffhausen. Leider entpuppte sich der Weg über den Randen für die drei als gefährlich. Auf der schmalen Strasse von Beggingen nach Hemmental kam ein Auto entgegen, das kurz vor dem Kreuzen einen Schwenker in Richtung des Präsidenten vollzog. Der Präsident leitete eine Notbremsung ein und das nachfolgende Vorstandsmitglied vermochte nicht mehr ganz anzuhalten, wodurch beide zu Fall kamen. Glücklicherweise gab es bei diesem Zwischenfall keine Verletzten. Der Unfallverursachende Autofahrer sah was passierte. Trotz Polizeirapport wurde das Ganze sistiert, da der Unfallverursacher bei der Zeugenaussage alles abstreitete und somit Aussage gegen Aussage stand.
Technorama Winterthur
Mitte November fand der erste Anlass im Winterprogramm statt. Eigentlich wollten wir ja nach Friedrichshafen ins Zeppelin-Museum, doch leider war dasselbe ausgerechnet an diesem Sonntag geschlossen. Also entschieden wir uns wieder einmal für das Technorama in Winterthur. Zu acht bestaunten wir die immer wieder faszinierenden Errungenschaften der Technik.
Chlaushock
Am 12.12. fand der Chlaushock statt. Wir trafen uns am Abend auf dem Parkplatz des Restaurants Hüttenleben in Thayngen und unternahmen einen einstündigen Fussmarsch rund um Thayngen, wo wir am Schluss in der Pizzeria Rustica bei Fritz Schmitz drei Meter Pizza verschlangen. Kurz nach halb zehn Uhr besuchte uns der Samichlaus mit seinem Schmutzli und verlas jedem in gereimten Versen seine Leviten. Gegen Mitternacht begaben wir uns dann auf den Heimweg...
Mondscheinbummel
Bei Schneefall gegen Ende Januar führte uns der Mondscheinbummel unter der Führung von Jacqueline auf den Siblinger Randen. Nach einem exzellenten Abendessen machten wir uns gegen 23 Uhr auf den Nachhauseweg. Begleitet wurden wir von der zum Randenhaus gehörenden Katze bis nach Hemmental. Von Nadja und Harry wurden wir noch zu einem Schlummertrunk eingeladen, bevor wir dann definitiv nach Hause gingen.
Skitag mit TVH
Insgesamt 32 Personen vom Turnverein und vom MCH nahmen dieses Jahr am gemeinsamen Skitag teil. Frühmorgens begann die Fahrt per Car Richtung Elm im Glarnerland. Unterwegs legten wir einen Kaffeehalt ein, bevor wir uns bei schönem Wetter auf den Pisten von Elm vergnügen konnten. Am Mittag - als der Schnee sulzig wurde - stieg der Grossteil auf Aprèskifahren um. Gegen 16.30 begaben wir uns mit einem Verpflegungsstopp auf den Heimweg nach Hemmental.
GoKart
Am
zweiten Samstag im März organisierte Harry das Kartfahren in D-Rottweil.
Für eine Stunde hatten wir die Kartbahn gemietet. Zuerst waren 15 Minuten
freies Training angesagt und gleich im Anschluss 10 Minuten Zeittraining.
Nach einer kurzen Verschnaufpause von 5 Minuten ging es dann noch darum, aus
den zwölf Fahrern während 30 Minuten einen Sieger auszuloten. Schliesslich
durfte der Fahrwart mit dem Sieg und der schnellsten Rennrunde zuoberst auf
das Podest kraxeln.
Somit wäre die Eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können diesmal einer unfallfreien, hoffentlich wieder vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2004/2005 entgegen treten, beziehungsweise entgegen fahren...
Euer Fahrwart