Traditionsgemäss wurde die neue Saison 1999/2000 mit der Generalversammlung eröffnet. Mit 17 Mitgliedern wurde der Anlass am 10. April 1999 gut besucht.
Töfftreff (Obbürgen NW)
Die erste Ausfahrt in der neuen Saison leitete Roger. Die Tour führte uns nach Obbürgen im Kanton Nidwalden, wo ein alljährlicher Töfftreff mit anschliessender Töffsegnung und Bikerfest stattfand. André organisierte die Übernachtung bei zwei bekannten Damen, welche übrigens auch Passivmitglied in unserem Club sind. Einige von uns stellten ihr Können unter Beweis, in dem sie auf einem frei stehenden Motorrad so lange als möglich versuchten, stillzustehen. Als erwähnenswert gilt, dass Harry diesen Bewerb für sich entscheiden konnte und das Preisgeld von Fr. 100.- in die Clubkasse fliessen liess. Zweiter wurde übrigens André, unser Präsident.
Pfingsttour Jura
Die Pfingsttour war bereits der zweite Anlass. Bei zeitweisem Regen starteten wir um circa neun Uhr morgens in Hemmental. Wir fuhren zuerst über deutsches Gebiet nach Koblenz und dann weiter durch den Aargau nach Biel-Benken, wo wir zu Mittag assen. Auf dem Menüplan stand Röschti - die diversesten Sorten! Anschliessend ging die Fahrt weiter nach Frankreich. Bei Lucelle durchquerten wir wieder einen Teil der Schweiz. Wieder in Frankreich folgten wir eine zeitlang dem kurvenreichen Lauf des Flusses Le Doubs. Wir trafen dann ungefähr um fünf Uhr abends im Hotel in Damprichard ein. Das Abendessen im gebuchten Hotel entpuppte sich nicht gerade als sehr delikat...
Am zweiten Tag teilten wir uns traditionsgemäss in zwei Gruppen auf - eine Gruppe, welche die "Gourmet-Tour" und eine andere, welche die "Töffler-Tour" bildete. Auf der "Gourmet-Tour" wurde ein Höhlensystem an der schweizerisch-französischen Grenze erkundet und im Anschluss folgte natürlich ein kulinarischer Höhepunkt. Beim Tanken musste ein Einheimischer mit seiner Kreditkarte herhalten, da in Frankreich selten ein Tankautomat Noten schluckt und auch keine schweizer Kreditkarten. Dieser erwähnte Einheimische bezahlte das Benzin mit der Kreditkarte und wir vergüteten ihm den Betrag bar zurück. Es brauchte schon ein bisschen Überredungskünste, bis er sich auf dieses Unterfangen einliess, zudem fand die ganze Kommunikation auf französisch statt! Bei dem ganzen trari-trara stürzte Marlens Töff auf die rechte Seite und der Vorderbremshebel brach. Glücklicherweise trennten uns nur noch sieben Kilometer vom Hotel, wo "unsere" Mechaniker kurzerhand einen alten Schalthebel als Bremshebel umfunktionierten. Am Montag sollte sich dann herausstellen, dass diese Konstruktion einwandfrei funktionierte.
Die "Töffler-Tour" führte uns wegen einer verpassten Abzweigung bis auf die selben Breitengrade wie Genf. Der Umweg stellte sich aber als wunderschön heraus. Wir spuhlten so etwa 400 Kilometer ab. Das folgende, hervorragende Nachtessen nahmen wir in einem in der Nähe gelegenen Restaurant ein.
Am Montag begaben wir uns bei wunderschönem Wetter auf die Heimreise. Der Weg führte uns grösstenteils durch schweizer Gebiet. Bei Laufenburg machten wir einen Abstecher über den Schwarzwald und zurück nach Hemmental ins Restaurant Frohsinn, wo wir auf die unfallfreien, ungefähr tausend gefahrenen Kilometer anstiessen.
Tagestour Innerschweiz
Zum vierten Anlass der laufenden Saison starteten wir um 9.30 Uhr in Hemmental mit 13 Personen auf 8 Motorrädern. Wir fuhren Richtung Diessenhofen, kurvten ein wenig im Kanton Thurgau herum und bewunderten die wunderschöne Landschaft. Natürlich spielte sich das Ganze auf Nebenstrassen ab. Der Weg durch kleine Zürcher Gemeinden führte uns schliesslich ins Turbenthal, wo wir nach Bauma einen Abstecher in ein kurvenreiches, sehr schmales aber schönes Strässchen wagten. In diesen engen und steilen Kurven war natürlich Senns Motorrad unterlegen und musste dann eben von jedem überholt werden. Anfangs war Senn an zweiter Position, nach dem Pässchen an letzter... Diese Position behielt er dann inne. Das Strässchen führte uns weiter nach Wald, Uznach, Tuggen, wo wir dann den ersten Stop einlegten und etwas zwischen die Zähne bekamen. Nach dem Essen fuhren wir über die Sattelegg und Ybrig nach Schwyz, dann dem See entlang nach Zug wo wir uns einen Nachtisch an der Promenade gönnten. Der Heimweg führte uns über den Albispass nach Zürich wo wir André und Elke in Kloten verabschiedeten, denn André musste seine Freundin noch an den Bahnhof in Winterthur bringen. Wir fuhren über das Rafzerfeld nach Hause und gönnten uns noch ein kleines Getränk im Restaurant Frohsinn.
SAM-Trial in Riet/Neftenbach
Am vierten Juli hatte Rolf das erste Mal das Vergnügen, bei einer Tour den 'Rudelsführer' zu spielen. Er lotste uns in der ganzen Umgebung von Embrach umher - da kennt er sich nämlich aus! Um die Mittagszeit begaben wir uns nach Riet bei Neftenbach um das SAM-Trial zu besuchen. Ungefähr zwei Stunden später machten wir uns auf den Weg nach Mostindien. In St. Margarethen löschten wir unseren Durst - es herrschten nämlich unerträgliche Temperaturen. Im Restaurant Baumgarten in Buchthalen speisten wir dann noch das letzte mal an jenem Sonntag...
Schwarzwaldtour
Am 25. Juli fand die Schwarzwaldtour statt, die ein Ausländer organisiert und durchgeführt hat; die Rede ist von Dino Haamann. Er führte uns vielen - für uns unbekannten - Strassen entlang. Betreffend dem kulinarischen Teil mussten keine Beanstandungen angebracht werden. Wahrscheinlich hat Dino von Bernhard in dieser Hinsicht reichlich Unterstützung erhalten...
Hochzeit (Nadja & Harry)
In dieser Saison wurde wieder mal geheiratet. Bei strahlendem Sonnenschein gaben sich Nadja und Harry das Ja-Wort. Für die Strecke von der Kirche bis zum Dorfplatz wurden ungefähr ¾ Stunden benötigt - Gratulationen allerseits und überall, Spalierstehen von Damenturnverein, Feuerwehr, Turnverein und MCH. Danach musste Harry sein fahrerisches Können auf einem kleinen Rundkurs auf einem Pocket-Bike unter Beweis stellen. Falls ein bisschen mehr Platz für den kleinen Rundkurs in Anspruch genommen worden wäre, hätte Harry die Runden ohne herumhiefen des Mopeds absolvieren können, aber man durfte es ihm halt auch nicht so leicht machen... Anschliessend an den Start des Ballonwettbewerbes durfte das Brautpaar auf einem Trike bis zum Golden-Star fahren, was den beiden frischvermählten sichtlich grosse Freude bereitete. Um Mitternacht dann konnten wir die Tische und Bänke für den Apéro abräumen...
Töff-Weekend französische Alpen
Auch in dieser Saison organisierte Christoph das Töffweekend. Bereits am Freitagnachmittag starteten wir zu acht in Richtung Romandie. Mehr oder weniger auf der Autobahn legten wir den Weg bis Champex im Wallis zurück. Dort übernachteten wir auf dem Campingplatz.
Der zweite Tag war schon ein bisschen kurzweiliger: Über den Grand St. Bernard gelangten wir nach Italien. Weiter ging die Fahrt über den Petit St. Bernard nach Frankreich, wo wir bereits den ersten Zwischenfall hin nehmen mussten. Roger hatte Probleme mit seinem Moped. Die Gerüchte reichten von "läuft nur noch auf einem Zylinder" bis "Benzinpumpe ist hin". Das Problem konnte geortet, aber nicht gelöst werden. Ungefähr 50 Kilometer weiter funktionierte alles wieder normal - und das ganz von alleine... Die Fahrt ging weiter über den Col du Galibier. Die Zelte schlugen wir am Fusse des Col de la Madeleine auf. Am Abend konnten wir einen Steinwurf vom Campingplatz entfernt an einem Grillfest teilhaben. Für ungefähr SFr. 25.- konnte man soviel essen und trinken, wie man herunterbrachte.
Am dritten Tag war die Route eigentlich klar - wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen. Auf dem Cormet de Roselend startete Roger einen Annäherungsversuch - sein Opfer: ein Range Rover... Nach einer kurzen und mehr oder weniger sanften Berührung mit dessen linken Hinterteil wollte Roger dann aber doch nichts festeres anbahnen. Als wir uns später auf der Autobahn Richtung Vevey befanden, musste Roger die bittere Erfahrung machen, dass auch ein Tank, der rund 40 Liter Benzin fasst, einmal leer sein kann... Rolf half dann mit zwei Litern aus, so konnten wir es bis zur nächsten Ausfahrt bei St. Maurice schaffen. Ich weiss bis heute nicht, ob Roger den Ersatz für André Senn spielen wollte... So gegen neun Uhr am Abend kehrten wir dann alle unbeschadet wieder nach Hause.
Töffrallye (MC Freeriders)
Zum ersten Mal seit Bestehen des MCH nahmen wir an einem Töffrallye teil. Organisator war wie jedes Jahr der MC Freeriders aus der Nähe von Frauenfeld. Vom MCH nahmen vier Personen teil. Das Ganze ist eine Art Postenlauf mit dem Motorrad. Allerdings spielt die Zeit nur bei den Postenarbeiten eine Rolle. Beim ersten Posten musste das Team - immer bestehend aus zwei Personen - einen Holzbalken mit einer Säge zerschneiden. Beim zweiten Posten musste ein Slalom mit einem Skateboard für zwei absolviert werden. Mit WC-Papier einhüllen innerhalb einer Minute musste der eine Partner den Anderen beim dritten Posten. Es galt beim vorletzten Posten, innerhalb einer Minute möglichst viele Kleidungsstücke aus einem Palettenrahmen anzuziehen. Schliesslich musste noch versucht werden, den Partner mit drei Bällen quasi aus dem Sattel zu schiessen. An der Rangverkündigung am Abend haben wir dann vernommen, dass Eddie und Terézia den guten zwölften Rang von 145 Teilnehmenden belegten. Mario und seine Freundin Sonja belegten immerhin den 124 Rang, obwohl sie einen Posten aus Zeitgründen ausliessen!
Spanische Fiesta
Kulinarischer Höhepunkt dieses Vereinsjahres war ohne Zweifel die spanische Fiesta, die Richi organisiert hatte. Insgesamt 32 Personen nahmen am Schmaus teil. Eine ganz feine Paella gab es als Hauptgang, anschliessend noch jede Menge Desserts. Es wurden neben Bier, Kaffee und so weiter 18 Liter Sangria vertilgt. Wir sind gespannt, was Richi uns im kommenden Vereinsjahr bieten wird...
Schlusstour Zürich/Aargau
Den Abschluss des Sommerprogramms bildete die Schlusstour, welche uns auf Nebenstrassen ins Restaurant Frohsinn in 5627 Besenbüren im Kanton Aargau an den Mittagstisch brachte. Bei strahlendem Herbstwetter ging es anschliessend weiter um den Zugersee, über den Albis - wo wir uns eine kleine Pause gönnten - und wieder zurück in die heimatlichen Gefilde.
Indoor-Minigolf (Schlattingen)
Den ersten Anlass des Winterprogramms organisierte unser Kassier Harry. Zu elft begaben wir uns nach Schlattingen zum Indoor-Minigolf. Die beiden ersten Plätze belegten der Fahrwart und der Präsident.
Chlaushock
Am vierten Dezember fand auf dem Beringer Randen der Chlaushock statt. Zu Fuss begaben wir uns auf den einstündigen Weg. Am Ziel erwartete uns heisser Beinschinken und Kartoffelsalat. Nach dem Essen liess dann der Samichlaus nicht mehr lange auf sich warten und hatte dann auch prompt für jeden von uns einen Spruch und einen Chlaussack bereit...
Mondscheinbummel
Im neuen Jahrtausend war der erste Anlass der Mondscheinbummel. Ziel war das Restaurant Stadion auf der Breite in Schaffhausen. Bis anhin hatte immer Jacqueline den Mondscheinbummel organisiert, doch just an diesem Samstag fuhr sie mit Bernhard in die Skiferien. Die Haamänner mit Anhang kamen auch nicht mit, da sie an diesem Samstag von einer Woche Töfffahren von Zypern nach Hause kamen und dementsprechend müde waren. So waren wir halt nur zu viert an diesem gemütlichen Anlass...
Skitag mit TVH
Am 27. Februar hatte der Turnverein Hemmental den Skitag organisiert. Wir vom MCH durften uns anschliessen. Per Car fuhren wir nach Meiringen-Hasliberg und konnten einen wunderbar sonnigen Tag in den Bergen verbringen. Besten Dank an dieser Stelle nochmals an den Turnverein für die Organisation.
GoKart
Das Kartfahren in Rottweil bildete am 24. März die letzte Veranstaltung des MCH in diesem Vereinsjahr. Vier Frauen und sechs Herren nahmen teil - wobei die Frauen je eine halbe Stunde und die Herren je eine Stunde fuhren. An diesem Anlass fiel auch die Entscheidung, ob Rolf oder Eddie den Pokal ein Jahr lang mit nach Hause nehmen darf - massgebend war die schnellste Rundenzeit dieser zwei. Die allerschnellste Rundenzeit von allen fuhr Harry!
Somit wäre die Eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 2000/2001 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren...
Euer Fahrwart