Fahrwartbericht der Saison 1998/1999

Zurück

Traditionsgemäss wurde die neue Saison 1998/1999 mit der Generalversammlung eröffnet. Mit 15 Mitgliedern wurde der Anlass am 4. April 1998 durchschnittlich gut besucht.

1. Mai-Tour Schwarzwald

Die erste Ausfahrt in der neuen Saison führte uns in den Schwarzwald. Anfangs war das Wetter noch akzeptabel, doch in der Hälfte der Tour begann es immer mehr zu regnen. Alles in allem hat Stefan eine schöne, kurvenreiche Route ausgesucht.

Tagestour Bodensee

Yves organisierte am 17. Mai eine Tour entlang dem Bodensee. Nach dem Mittagessen begaben wir uns auf den Weg zum Affenberg. Da es einige junge Äffchen hatte, zog es viele Besucher an. Die Warteschlange war uns dann doch zu lang und wir fuhren weiter. Mit einigen Umwegen fanden wir dann den Weg in unsere gewohnte Umgebung zurück.

Pfingsttour Mayrhofen

Die traditionelle Pfingsttour führte uns dem Bodensee entlang ins benachbarte Österreich. Ziel der Reise war Mayrhofen. Wie üblich wurden wir auch dieses Jahr vom Regen nicht verschont...

Am Sonntag, dem zweiten Tag unserer Tour, bildeten wir zwei Gruppen - eine, bestehend aus fünf Mitgliedern, die die sogenannte 'grosse' Tour mit insgesamt 400 km bestritten und die restlichen zwölf Personen, welche die kleine Tour mit eher kulinarischem Hauptthema vorzogen. Fairerweise muss erwähnt sein, dass eben erwähnte immerhin 280 km schafften, obwohl sie gerade knapp auf das Abendessen wieder im Hotel eintrafen...

Am dritten Tag, dem Tag der Heimreise, nahmen wir bei herrlichem Sonnenschein einige wunderbar kurvenreiche Strassen unter die Räder. Leider wurde unsere Gruppe durch ein missverständlich zu verstehendes Handzeichen eines unserer Mitglieder auseinandergerissen. Glücklicherweise fanden wir aber in Hemmental wieder alle unbeschadet zusammen, wo die Tour nach ca. 1'250 km im Restaurant Frieden endete, da, wo wir nicht gerade sehr freundlich empfangen wurden...

Tagestour Schwarzwald

Die Tagestour vom 21. Juni, welche Roger zu organisieren hatte, musste ich planen und durchführen. Sibylle und Roger waren an ein Fest eingeladen und wollten dort übernachten. Die Ausfahrt brachte uns bei unzähligen Kurven im Schwarzwald herum. Wir lernten alle bei sehr heisser Frühlingswitterung neue Strässchen kennen. Als wir uns bereits wieder auf dem Heimweg befanden, bemerkte Rolf, dass sein Rucksack noch in einem Restaurant am Mittagstisch lag...

Supermotard Eschenbach SG

In Eschenbach im Kanton St. Gallen besuchten wir am 5. Juli das Supermotard. Wir starteten in Hemmental zu dritt, in Eschenbach wurden wir verstärkt durch fünf weitere Personen. André und ich traten den Heimweg über den Klausenpass an.

Open Road in Payerne

Nicht gemäss Sommerprogramm nach Spa in Belgien sondern nach Payerne an ein Töfftreff führte uns die nächste Tour. Wir machten uns am Samstag kurz vor Mittag mit Schlafsack auf den Weg in Richtung Jura und Payerne. Dort erwarteten uns die Hells Angels Switzerland und jede Menge weiterer zweiradfahrender Leute. Als der Mond schon bald wieder der Sonne den Platz freigeben musste, suchten wir unsere Schlafsäcke auf.

Der zweite Tag unserer Tour führte uns - nachdem jeder von uns bereits ein normales Frühstück und eine Pizza im Magen hatte - via französischen und schweizerischen Jura nach Hause.

Grillhock bei Zehnders

Knapp eine Woche später waren wir bei Claudia und Martin Zehnder zum Grillhock eingeladen. Das Fleisch musste jedoch jeder selber mitbringen.

Töff-Weekend Südtirol

Das Töffweekend vom 7. bis 9. August führte fünf Mitglieder unter der Leitung von Christoph über Chur nach Thusis. Nach einem Halt in Tiefencastel ging die Fahrt weiter über den wunderschönen Albulapass ins Engadin. Drei Kilometer nach Pontresina wurde auf dem Campingplatz, von welchem aus man einen faszinierenden Ausblick auf den Morteratschgletscher hat, übernachtet.

Nach einer sehr kalten Nacht führte die Route weiter über den Bernina, über den Forcla di Livigno nach Livigno, über den Paso die Foscagno nach Bormio. Der Weg führte weiter über den Paso di Gavia nach Zoanno, den Paso del Tonale bis Fondo, Mendolapass bis Kaltern im schönen Südtirol. Die zweite Übernachtung fand in Ora statt, beim grossartigen Camping Wasserfall. Nach einem erfrischenden Bad im grossen Pool verbrachte man einen gemütlichen Abend in Ora.

Am Sonntag trat man die Rückreise an via Kaltern, Paso Mendola, Gampenjoch nach Meran. Weiter über den Ofenpass, Flüelapass nach Davos, dem Landwassertal entlang nach Wiesen bis Alvaneu, via Lenzerheide nach Chur. Dann nahm man die Autobahn bis Zürich und via Bülach zurück nach Hemmental.

Tagestour Morgarten

Die Tagestour vom 23. August leitete Harry. Der Weg führte nach Morgarten. Die Geschichte der Schlacht erzählte Harry aber nicht. Zum Abschluss der Tour luden Nadja und Harry zu einer Wurst vom Grill ein.

Abendtour Thurgau

Die einzige Abendtour 1998 organisierte Bernhard. Die Tour führte in den Thurgau. Über Kreuzlingen fanden wir den Weg leider bei nicht sonderlich schönem Wetter wieder nach Hause. Jacqueline wartete dann schon mit einer gewaltigen kalten Platte, Bier und Wein auf.

10 Jahre MCH

Einmaliger Anlass in dieser Saison war eindeutig das 10-Jahres-Jubiläum des MCH am 12. und 13. September. Wir fuhren auf ziemlich direktem Weg nach Tierfehd, welches sich direkt hinter Linthal am Klausenpass befindet. Im Hotel Tödi wurde dann erst einmal im Massenlager einquartiert. Als nächstes stand schon bald das Nachtessen auf dem Programm. Nach diesem kulinarischen Leckerbissen führte Bruno Langenegger, Fahrlehrer und Reiseveranstalter aus Weesen im Kanton SG, uns ein Video über das Töffparadies Zypern vor. Das ungeschnittene Video dauerte etwa eine Stunde. Danach wurde die eigens für diesen Anlass angefertigte Jubiläumstorte angeschnitten und zu zwei Dritteln aufgegessen. Kurz darauf verteilte der Präsident unsere, in etlichen Stunden angefertigte Kurzfassung der letzten 10 Jahre; eine Art Wochenschau seit der Entstehung des Moto-Clubs Hemmental. Der weitere Abend verlief ungefähr nach folgendem Schema: Nageln, Darts werfen, Rotwein, Weisswein, Rosé, B52, Kirsch, Williams und so weiter... Die ersten suchten sage und schreibe erst um vier Uhr morgens den Schlafsack auf!

Am restlichen Sonntag war, sofern man das so nennen kann, ausschlafen bis ungefähr 10.30 Uhr angesagt. Nun stand auch schon das Frühstück auf dem Programm. Kurz darauf nahmen wir bei strömendem Regen den Heimweg wieder unter die Räder. Doch entlang des Zürichsees stach dann schon bald wieder die Sonne hervor.

Grillhock

Am letzten Samstag im Monat September organisierte Richi bei der Säckelhauhütte ein Bayrisches Oktoberfest. Es gab Weizenbier, Bretzen, Weisswürste, Schweinshaxen usw. Es konnte im Überfluss geschlemmt werden. Mit 24 Teilnehmern sollte der Anlass zum meistbesuchten dieser Saison werden.

Schlusstour Supermotard Frauenfeld

Gourmettour taufte Rolf die Schlusstour. Da wir aber nur zu viert waren - der Rest hatte einen unruhigen Magen, kam erst gerade aus den Ferien zurück oder hatte die Lebenspartnerin mit dem Bagger malträtiert - fuhren wir nach Frauenfeld an das Supermotard. In diesem Abschlussrennen fand die Entscheidung statt: Beat Gautschi wurde Supermotard-Schweizermeister! Den späteren Heimweg mussten wir leider im Regen in Angriff nehmen...

Hock (Sibylle und Roger)

Am 20. November zeigte Roger Zogg viele interessante Dias von seiner mit dem Motorrad vollbrachten Weltreise. Es fanden sich einige Interessierte ein.

Chlaushock

Den Samichlaushock führten wir im Restaurant Babental in Schleitheim durch. Mit drei vierradgetriebenen Geländewagen steuerten wir auf den Gutbuckparkplatz zu. Von dort aus begaben wir uns auf den einstündigen Fussmarsch im frischen Schnee. Bei Fondue oder Raclette liessen wir die Zeit, bis der Samichlaus eintraf, verstreichen. Morgens um ein Uhr schickten wir unsere Chauffeure mit dem Samichlaus, welcher noch die Sommerpneus auf seinem Schlitten montiert hatte, mit. Da in der Zwischenzeit etwa 15 cm Neuschnee gefallen waren, kamen sie leider nur bis nach Beggingen. Da traf man dann auf Rudi, welcher Thomas bis zum Gutbuckparkplatz mitnahm. Zu fünfzehnt mit einem Hund zwängten wir uns dann in den Toyota Landcruiser. Die ganze Fahrt verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Erst, als wir auf dem Gutbuckparkplatz anhielten, offenbarte sich das Malheur: Beide Reifen auf der Fahrerseite waren von einer Wurzel oder einem Stein aufgeschlitzt. Nach einem Reifenwechsel bei starkem Schneefall nahmen wir mit zwei Geländewagen den Heimweg unter die Räder. Nach einem Kaffeehalt bei Sibylle und Roger begab sich jeder auf den mit ungefähr 20 cm Schnee bedeckten Nach-Hause-Weg.

GoKart

Der erste Anlass in diesem Jahr war das von Harry organisierte Kartrennen in Rottweil. Mit 17 Teilnehmenden wurde dieses Ereignis gleich stark besucht, wie die Pfingsttour nach Mayrhofen. Als stolzer Sieger ging Martin Weidmann aus dem Rennen. Zum Abschluss offerierten Nadja und Harry einen Schlummertrunk bei sich zu Hause.

Mondscheinbummel

Durch den Mondscheinbummel führte uns Jaqcueline und Bernhard. Über den mit einer dicken Schneedecke belegten Randen wanderten wir in unser Nachbardorf Merishausen. Da scheinbar alles an jenem Abend in Merishausen Geburtstag hatte, fanden wir kein geeignetes Restaurant, um unseren Hunger zu stillen. Zum Glück hatte Bernhard bereits seine Sabine in Merishausen parkiert, sodass er uns ins Birch ins Restaurant Ziegelhütte chauffieren konnte. Und siehe da, wir bekamen tatsächlich etwas feines zu Essen.

Luftpistolenschiessen

Der letzte Anlass der nun vergangenen Saison war das Luftpistolenschiessen. Christoph hat - dank seinem Vater - gute Beziehungen zur Polizei, welche unterhalb des Herrenackers einen Luftpistolenschützenkeller betreibt. Als glücklicher Gewinner durfte sich Rolf feiern lassen.

Somit wäre die Eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 1999/2000 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren...

Euer Fahrwart

Zurück