Trialkurs in Wangen SZ
Der erste Anlass des Moto-Club Hemmental nach der Generalversammlung 1997 war der Trialkurs vom 26. April 1997. Anwesend vom Moto-Club waren vier Aktivmitglieder und drei Nichtmitglieder. Obwohl sich das Wetter nicht regen- und wolkenlos zeigte, machte es doch einen Riesenspass. Jeder konnte vom Kurs profitieren, sei es von der Sicherheit, der Technik oder des Spasses wegen.
Schnuppertour für Jedermann
Die erste Ausfahrt des MCH führte uns am 1. Mai in den Schwarzwald. Insgesamt nahmen 14 Personen teil - sechs davon vom Club und acht Nichtmitglieder! Das Wetter präsentierte sich von der guten Seite, mal ein bisschen bewölkt und mal ein wenig sonnig.
Pfingsttour (Südtirol)
Die Pfingsttour vom 17. bis 19. Mai lenkte uns ins sonnige Südtirol. Über Flüela- und Ofenpass, Gampenjoch und Mendelpass - um die bekanntesten zu nennen - fanden wir den Weg nach dem Dorf Oberinn, welches auf dem Berg Ritten nördlich von Bolzano/Bozen liegt. Dort haben wir auch das Gasthaus bezogen, wo wir für zwei Nächte hausten. Die Verpflegung war qualitativ und quantitativ in Ordnung, nur die Lehrtochter dürfte noch ein bisschen an sich arbeiten! Ausser André Senn, welcher sich bereits in Uesslingen einen kleinen Umfaller leistete, mussten keine nennenswerten Zwischenfälle verzeichnet werden.
Das Wetter zeigte sich auch am zweiten Tag von seiner besten Seite, zumindest um Oberinn herum. In den Dolomiten, wo unser kleiner Pässeausflug hinführte, regnete es vereinzelt. Ins Regenkombi haben sich nur wenige gezwängt, dafür aber gleich zwei- oder dreimal...! Die anderen zogen es vor, statt ins Regenkombi in ein Restaurant zu "schlüpfen".
Am letzten Tag fuhren wir durchs wunderschöne Sarntal über das Penser Joch und anschliessend über den Jaufenpass. In St. Leonhard wollten wir in Richtung Timmelsjoch abbiegen, welches infolge Tunneleinsturz leider gesperrt war. So mussten wir wohl oder übel den Weg über Meran in Angriff nehmen, was natürlich eine Verzögerung in unserem Zeitplan zur Folge hatte. Doch um ungefähr 22 Uhr kamen wir dann doch noch in Hemmental an, wo wir die bis anhin wohl schönste Pfingsttour bei einem Abschlusstrunk im Restaurant Frieden beendeten.
Spanferkel Schützenhaus
Am letzten Tag im Monat Mai stand Spanferkelessen auf dem Menuplan, respektive Sommerprogramm. Richi hatte diesen Anlass hervorragend vorbereitet. Das Spanferkel gab für die 27 Anwesenden genügend zu Essen. Zudem hatte Angelika einige Helfer, mit denen sie mehrere feine Salate vorbereitet hatte. Jeder der Anwesenden hatte den Bauch wieder einmal übervoll geschlagen, doch leider blieben noch Reste übrig. Bald schon begaben sich auch die ersten, vom Essen erschöpften Mitglieder auf den Heimweg, womit dieser Anlass bereits relativ früh ausklang...
Tagestour Ostschweiz
Das Supermotard in Wohlen AG fand leider nicht statt. Der Anlass musste einem Immobilienverkauf weichen, der an jenem Wochenende auf exakt dem gleichen Gelände durchgeführt wurde. Statt dessen unternahmen wir zu viert mit drei Motorrädern eine Tour nach Sulgen, wo ein Ami-Treffen statt fand. Es wären wahrscheinlich mehr Mitglieder mitgekommen, wenn das Wetter schon bei Beginn der Tour schön gewesen wäre...
Mongolisches Barbecue Wil SG
Riesiges Glück mit dem Wetter hatten wir dann allerdings am 13. Juli, an dem wir das mongolische Barbecue auf dem Oelberg in Wil SG in vollen Zügen genossen. Nach vierstündigem Schlemmen führte uns der Weg nach Staad SG, wo Thomi und Marlen ein gutes Pub kannten. Weiter ging es wieder Richtung Wil nach Eschlikon im Kanton Thurgau ins Restaurant Bahnhöfli. Von da aus fuhren wir direkt nach Hemmental, wo wir die Ausfahrt im Restaurant Frohsinn bei einem Znacht beendeten. Eine Stunde später brach ein heftiges Gewitter aus...
Grillhock (Pizzeria Krone)
Den Grillhock, welchen wir für den 18. Juli vorgesehen hatten, hielten wir in Feuerthalen in der Pizzeria zur Krone ab. Leider spielte das Wetter nicht wunschgemäss mit. Mit 11 Personen wurde der Anlass wieder gut besucht (Wen wunderts: Es ging natürlich wieder mal ums Essen...)
Töff-Weekend (Frankreich)
Das Töffweekend vom 15. - 17. August leitete uns in die Savojen in Frankreich. Wir starteten zu viert; kamen aber nur zu dritt am ersten Übernachtungsort in Bonneville an. Grund dafür war zum Einen eine defekte Zylinderkopfdichtung und zum Anderen ein Plattfuss ungefähr 5 Kilometer vor Genf. Wir brachten Martin dann noch zum genfer Hauptbahnhof, von wo aus er mit dem Zug nach Hause fuhr. Da die Uhr nun nahezu 22 Uhr anzeigte, war es leider für einen Campingplatz zu spät. So mussten wir bedauerlicherweise mit einem Hotel vorlieb nehmen.
Am nächsten Tag ging es dann über den Col des Aravis, den Col des Saisies - und wie sie alle heissen - nach Süden. Am Fusse des Col de la Madeleine übernachteten wir auf einem Campingplatz. Genau in jener Nacht begann es dann auch zu regnen, wobei zu sagen ist, dass wir glücklicherweise nicht nass wurden.
Auf dem Heimweg nahmen wir die Route über Annecy, Bellegarde und den Jura unter die Räder. Um nahezu 21 Uhr waren wir wieder zu Hause in Hemmental, wo die Tour traditionsgemäss ihr Ende fand.
Abendtour Schwarzwald
Am 29. August fand die erste Abendtour des MCH statt. Der zweistündige Ausflug führte uns unter der Leitung des Präsidenten im Schwarzwald herum. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück, es war nur ein bisschen kühl. Nach der Ankunft in Hemmental liessen wir den Abend bei einer Wurst vom Grill und Salat im Gartenhäuschen von André ausklingen.
Pässetour
Peter Cibien verwirklichte seine Pässetour am 14. September bei wunderbarem Herbstwetter. Die gesamte Tour, welche uns unter anderem ins Wallis und ins Tessin brachte, konnte ohne Zwischenfälle beendet werden.
Schlusstour Berner Oberland
Am letzten Freitag im September wäre ein Hock vorgesehen gewesen. Bedauerlicherweise musste dieser kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür war, dass Martin Zehnder es versäumte, etwas zu organisieren, obwohl ich ihm zwei Wochen im Voraus die gelben Karten mitsamt Adressliste zukommen liess...
Am 5. Oktober fand die Schlusstour statt, welche Martin Weidmann zu organisieren hatte. Sie führte uns über den Jaunpass, den Col de Mosses, den Col du Pillon und über den Brünigpass. Da sich das Wetter von der besten Seite zeigte, verwunderte es nicht, dass wir bereits im Berner Oberland, dann vor Luzern und auch vor Zürich in lange Staus gerieten.
Supermotard (Frauenfeld)
Der erste Anlass des Winterprogramms war das Supermotard in Frauenfeld. Für den Eintritt von SFr. 6.- bis SFr. 12.- wurde eine Megashow geboten. Obwohl es kühl und neblig war, wurde einem allein schon vom Zusehen warm. Selbst André, der seinerseits schon bei einigen Motorradrennen hereinschaute, war sichtlich hellbegeistert und zum Teil sprachlos. Er wusste nicht, welche Action ihn an einem Supermotard erwartet.
GoKart
Der Freitagshock vom November begann im Restaurant Frohsinn in Hemmental. Familie Cibien kam extra früher mit der Meinung, man könne dann in aller Ruhe Z'Nacht essen. Doch leider hatte die Frohsinnwirtin nicht genügend zu Essen, sodass sie bei der Milchfrau zuerst noch Brot kaufen musste. Naja, immerhin gabs dann einen warmen Servelat mit Brot... Anschliessend begaben wir uns nach Herblingen zum Kartfahren. Jürg konnte leider seiner Grösse wegen nicht mitfahren. Nun, mit zuschauen wurde ihm nicht langweilig, denn Martin Zehnder fuhr ja schliesslich auch mit. Er durchbrach mit seinem Kart sogar die Banden...
Chlaushock (Säckelhauhütte)
Ein bisschen später als normal, aber trotzdem durchgeführt haben wir den Chlaushock in der Säckelhauhütte. Zu Fuss begaben wir uns auf den Weg - unterwegs mussten wir allerdings eine kleine Pause einlegen da Richi's Rucksack zu schwer wurde... Als wir nach ungefähr 1 ½ Stunden ankamen, stand bereits ein fein riechendes Toni-Käsefondue bereit. Einige Zeit später kam dann noch der Samichlaus mit seinem Schmutzli vorbei. Nachdem er alle getadelt hatte, griff auch er noch zur Gabel und half, das Fondue noch ganz aufzuessen.
Mondscheinbummel
Der Mondscheinbummel, der den ersten Anlass in diesem Jahr darstellte, führte uns nach Beggingen ins Restaurant Rössli. Es war eine klare, wunderbare Nacht, um in der frischen Luft einen Spaziergang durchzuführen.
Kegeln (Rest. Gemsstübli)
Den Freitagshock vom Februar hatte Christoph zu organisieren - kegeln im Restaurant Gemsstübli war angesagt. Da dies der erste Anlass in dieser Saison war, bei dem ich nicht selbst anwesend sein konnte, sah ich, wie schwierig es ist, über so etwas zu berichten... Gemäss meinem Informanten sah es zuerst aus, als ob sich nur gerade vier Mitglieder am Freitagabend sportlich betätigen wollten. Doch mit der Zeit tröpfelten die Mitglieder langsam ein, bis um zweiundzwanzig Uhr die stolze Anzahl von elf Personen erreicht war.
Technorama (Winterthur)
Der letzte Anlass der Saison 1997/1998 war der Besuch des Technoramas in Winterthur. Zu dritt bestaunten wir die Wunder der Technik, der Physik und so weiter...
Somit wäre die eingangs erwähnte Saison abgeschlossen. Ich hoffe, wir können wieder einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 98/99 entgegentreten, beziehungsweise entgegenfahren...
Euer Fahrwart