Fahrwartbericht der Saison 1996/1997

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Der erste Anlass des Moto-Club Hemmental nach der Generalversammlung 1996 war der Freitagshock Ende April zu Hause bei André Baumgartner. Die Teilnahme war mager, zumal doch an der Generalversammlung über die Hälfte der Anwesenden sich für André's Dias von Amerika entschieden. Gerade mal fünf Mitglieder konnten sich für den gemütlichen Abend bewegen.

Schwarzwaldtour

Die erste Ausfahrt am 1. Mai führte in den Schwarzwald. Trotz des unsicheren Wetters wollten ganze zwei Mitglieder eine einzige Maschine bewegen...

Pfingsttour Elsass

Als nächstes stand die Pfingsttour auf dem Programm. Es gehört eigentlich zur Tradition, dass auf der Pfingsttour immer viele Mitglieder teilnehmen und dass es mindestens einmal regnet. Auf der Hinfahrt zum Hotel Mercure in Colmar waren wir - bis auf Yves, der privat noch zu tun hatte - vollzählig. Den ersten Zwischenfall gab es bei einer Tankstelle kurz vor Colmar, wo wir einen kleinen Halt gemacht haben. Die einzigen beiden zweizylindrigen Grossenduros wurden nämlich von deren Batterien im Stich gelassen (Töffs von Richi und Roger). Als wir dann schon um ca. 13h im Hotel angekommen waren, meldete sich gleich der Magen, so dass wir gezwungen waren, irgendwo etwas zu Essen. Anschliessend wurde die nähere Umgebung für den z'Nacht und den darauffolgenden Ausgang inspiziert. Wegen des Hungers brauchten wir keine Angst zu haben, hatten wir doch in zwei Restaurants reserviert.

Am Sonntag war das Wetter, bis auf teilweisen Nebel in den höheren Lagen, recht angenehm. Der zweite kleine Zwischenfall passierte inmitten eines schönen Passsträsschens. Da dachte nämlich ein (neues) Mitglied (André Senn), es könne einen Koffer setzen, doch das hätte ich ihm auch erklären können, dass der Koffer auf dem Asphalt nicht wächst... Am Abend der gewohnte Ausgang...

Am Montag, dem Tag der Heimreise, wie könnte es anders sein, regnete es wieder einmal. Auf dem Feldberg dann wurde der Club auseinandergerissen, da nicht alle aus dem nassen Regenkombi schlüpfen und nach dem Essen sich nicht wieder in das nasse Gewand hinein zwängen wollten. Die gleiche Person, die schon den Koffer zu setzen versuchte, testete auch das Pflanzen des Mittagessens. Zum Abschluss der Pfingsttour trafen wir uns wieder in Hemmental im Restaurant Frieden.

Schwarzwaldtour

Am 16. Juni führte André Baumgartner seine Tour durch. Sie führte uns, Christoph mit Sohn Stefan, André und mich, in den Schwarzwald. Leider musste Christoph wegen technischer Probleme die Tour nach 40 km abbrechen. So fuhren André und ich insgesamt an die 300 Kilometer bis wir wieder zu Hause waren, wo wir die Tour mit einem Trunk im Restaurant Frieden beendeten.

Minigolf Langriet

Der Freitagshock vom Juni fand im Langriet in Neuhausen auf der Minigolfanlage statt. Roland Grob, welcher den Anlass zu organisieren und die Einladungen zu verschicken hatte, erschien jedoch nicht! Roland, Roland!!!

Empfang turnende Vereine

Nicht im Sommerprogramm vermerkt, aber trotzdem durchgeführt haben wir den Empfang der Turnerinnen und Turner, welche am Eidgenössischen Turnfest in Bern dabei waren. Die Teilnahme am Empfang war spärlich, da ein beachtlicher Teil der Moto-Club-Mitglieder im Turnverein aktiv sind. Trotzdem haben wir die Anwesenden Mitglieder mit je einem Punkt belohnt.

Buurezmorge mit Tour

Der Burenzmorge vom 7. Juli hatte die Familie Cibien zu organisieren. Er fand wie üblich in Trüllikon im Restaurant Hirschen bei einigermassen schönem Wetter statt. Erst am Nachmittag, als wir uns auf eine kleine "Verdauungstour" durchs Zürcher Oberland begaben, begann es teilweise zu tröpfeln.

Tagestour Zentralschweiz/Jura

Zwei Wochen später hatte Martin Weidmann seine Tour durchzuführen. Leider konnte er nicht mit seinem eigenen Motorrad fahren, da ihm sein Mechaniker einen falschen Kettensatz verkaufte und dieser natürlich nicht zu montieren war. So musste halt mein Motorrad ein bisschen "Lastesel" spielen. Die Tour führte uns Richtung Luzern, weiter durchs Entlebuch nach Thun, Schwarzenburg, Kerzers, wo es bei André Senn bei einer Tankstelle Probleme mit der Numerierung der Säulen gab. Weiter ging die Fahrt über Biel, durchs Jura (auch auf Schotterstrassen), dann weiter über Olten, Koblenz und über Erzingen nach Hause.

Grillhock (Säckelhauhütte)

Der Freitagshock vom Monat Juli wurde als Grillhock genutzt. Stattgefunden hat er fast traditionsgemäss auf dem Randen bei der Säckelhauhütte. Für diesen gemütlichen Abend konnten sich acht Personen erfreuen. Es wurden 1 ½ Harasse Getränke konsumiert.

Tagestour Schwarzwald

Nach drei Wochen Sommerpause, also am 18. August, fand dann der nächste Termin statt: Eine Tagestour, organisiert von Harry. Die Tour führte uns in den Schwarzwald. Obwohl dieses Datum noch in den Sommerferien lag, nahmen doch sechs Mitglieder teil. Wir nahmen es ziemlich gemütlich, denn alle machten einen müden Eindruck. In der Nähe von Bernau legten wir eine kleine Mittagspause ein. Danach nahmen wir den mehr oder weniger direkten Weg Richtung Hemmental unter die Räder. Die Tour beendeten wir auf dem Kreuzweg, wo der Männerchor den Servelatsverkauf durchführte.

Hock (Kletterzentrum)

Am 30. August fand der Freitagshock im Kletterzentrum Aranea in Schaffhausen statt. Gerade mal drei Mitglieder konnten sich für diesen Anlass Zeit nehmen. André Baumgartner bewies seine Sportlichkeit, indem er in Jeans, anstatt im Turntenu, eine Wand der Schwierigkeitsstufe "- 6" (minus 6) erklimmte.

Tagestour Jura

Die Tagestour vom 8. September führte uns (Jürg und mich) dem Rhein entlang Richtung Delémont und Solothurn und Olten wieder zurück.

Hock (Hausparty bei Richi)

Der Freitagshock vom Monat September fand "erst" am 4. Oktober statt. Der Anlass wurde im neuen, geräumigen Einfamilienhaus von Richi und Angelika abgehalten. Anschliessend an die Hausbesichtigung gab es dann zu Futtern - Spaghetti al dente mit Sauce Bolognaise oder Sauce Napolitaine. Nachdem zwei ganze Töpfe von den leckeren Spaghetti vertilgt worden waren, hatten alle den Magen übervoll. Zum krönenden Abschluss gab es einen Dessert à la Belle Helène, sagenhaft gut! Also wenn Richi nicht Plattenleger gelernt hätte, so wäre er bestimmt ein Spitzenkoch geworden.

Schlusstour (Go-Kart)

Die Abschlusstour führte uns am Sonntag, 6. Oktober nach Waldshut zum Indoor-Karting. Für vier von uns ein anstrengendes Wochenende, waren wir doch am Freitag bei Richi's Hausparty und am Samstag nach einer kurzen Nacht an einem Trialkurs am oberen Zürichsee. Die Einen kämpften mit Magenproblemen und Kopfschmerzen vom Vorabend und alle hatten dann spätestens am Samstagabend und am Sonntag Muskelkater. Nach vier 15-minütigen Rennen bewegten wir uns wieder nach Hause, um den Abend im Restaurant Frohsinn bei einem guten Abendessen zu terminieren.

Wohnungseinweihung bei Eddie

Am Freitag, 29. November fand die Wohnungseinweihung bei Eddie statt. Der Anlass wurde nicht vielköpfig besucht, da die Einen an diesem Abend bereits ein Weihnachtsessen zu besuchen hatten und zudem auch die Gemeindeversammlung stattfand.

Hock (Frohsinn)

Der Freitagshock vom Monat Dezember wurde bereits auf den 20. Dezember vorverlegt, da der letzte Freitag im Dezember ungünstig lag. Der Anlass wurde von sechs Mitgliedern besucht. Es gab einen Apéro, der vom MCH spendiert wurde.

Mondscheinbummel

Der erste Anlass im neuen Jahr 1997 war der Mondscheinbummel mit Schlittelplausch, welcher Jacqueline organisiert hat. Der Bummel führte uns, mit einigen Pausen, zum Siblinger Randenhaus. Wegen Schneemangels wurde auf das mitschleppen des Schlittens verzichtet.

Curling KSS Breite

Am 2. März trafen wir uns, leider eine Woche später als im Winterprogramm vermerkt, auf der Breite in Schaffhausen zum Curling. Zusammen mit ein paar Mitgliedern des Minigolfclubs Langriet konnten wir vier Gruppen bilden und so ein spannendes kleines Turnier spielen. Zum mit nach Hause nehmen gab es für die Einen ein bisschen Muskelkater und ein paar blaue Flecken. Acht Mitglieder fanden an jenem schönen Sonntag Zeit für das Curling, obwohl man vom Wetter her schon den ersten Motorradausflug hätte unternehmen können.

Kegeln

Der Kegelhock im Restaurant Gemsstübli bildete Mitte März den Abschluss der Saison 1996/1997. Christoph hatte Glück und konnte eine Kegelbahn finden.

Somit wäre die Saison 1996/1997 abgeschlossen und ich hoffe, wir können einer unfallfreien, hoffentlich vom schönen Wetter gezeichneten Saison 1997/1998 entgegentreten.

Euer Fahrwart

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